Bericht: Chromebook-Verkäufe im 2. Quartal stark gefallen

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Nachdem die Corona-Krise dem PC-Markt einen unerwarteten Boom beschert hat, kehrt nun langsam Normalität ein. Tablet-Verkäufe stagnieren und PC-Verkäufe fallen, allerdings scheint es die bis zuletzt sehr erfolgreichen Chromebooks am stärksten zu treffen.

Laut den Analysen des IDC sind Chromebook-Verkäufe im vergangenen Quartal um 51,4 Prozent gefallen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die PC-Verkäufe fielen im selben Zeitraum um 15,3 Prozent, womit immerhin 71,3 Millionen Einheiten ausgeliefert wurden. Der Rückgang des „Covid-Booms“ im PC-Markt betrifft allerdings die Chromebooks deutlich mehr als traditionelle PCs und Laptops, zeigen die aktuellen Untersuchung des IDC.

Der Chromebook-Markt ist allerdings weiterhin verschwindend klein im Vergleich zum restlichen PC-Markt. Insgesamt wurden nur 6 Millionen Chromebooks ausgeliefert im zweiten Quartal 2022. Dennoch schreiben die Analysten die Notebooks mit dem Google-Betriebssystem nicht ab: „Während die Auslieferungen von Chromebooks in den letzten Quartalen rückläufig waren, gibt es immer noch eine Gelegenheit, da die Pandemie positive Veränderungen bei der Annahme von Chromebooks bewirkt hat.“, wird Jitesh Ubrani vom IDC zitiert. Insbesondere im Bildungsbereich beginnen immer mehr Schulen damit, Notebooks für Schüler anzuschaffen und die günstigeren und simpleren Chromebooks sind in den USA oft die erste Wahl gewesen.

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