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Microsoft bringt Brute Force-Schutz für ältere Windows-Versionen

Wir haben vor einiger Zeit berichtet, dass Microsoft mit Windows 11 22H2 neue Richtlinien für den Schutz vor Brute-Force-Angriffen implementiert hat. Damit sind auch lokale Benutzeraccounts vor Versuchen geschützt, auf den Computer durch Erraten des Passworts zuzugreifen.

Das Feature ist mit Windows 11 22H2 erstmals verfügbar gewesen und kommt mit KB5020282 für sämtliche älteren, unterstützten Windows-Versionen. Dieses ist für Windows 7 ESU, Windows 10 sowie Windows Server ab 2008 verfügbar. Das Feature wird allerdings erst nach einer Neuinstallation aktiviert sein, kann aber von IT-Admins und Nutzern manuell über den Editor für lokale Gruppenrichtlinien eingeschaltet werden, sofern sie denn darauf Zugriff haben.

Die folgenden Richtlinien für lokale Benutzeraccounts können ab dem Oktober 2022 Update auf Windows-Maschinen konfiguriert werden:

Bislang waren in Windows nämlich Admin-Accounts nicht vor derartigen Angriffen geschützt. Somit konnten Angreifer schlichtweg versuchen, das Passwort für einen Computer zu erraten und die Eingabe durch Software automatisieren können. Da Windows unendliche Versuche erlaubt, lässt sich eine große Zahl an Passwörtern in relativ kurzer Zeit ausprobieren.

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