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Wie bleibt Windows schnell?

Windows versucht sich immer wieder neu zu erfinden. Das ist in der schnelllebigen IT-Branche auch notwendig, um gegenüber der Konkurrenz nicht ins Hintertreffen zu geraten. Obwohl Microsoft mit seinem Betriebssystem eine absolut dominierende Position auf der Welt einnimmt, tauchen doch auch immer wieder Probleme auf, die die Kunden belasten. Gerade heute sind Schnelligkeit und Leistung die ausschlaggebenden Faktoren bei der Wahl zwischen den verschiedenen Windows Versionen.

Es gibt viele Varianten von Windows. Obwohl fast schon Windows 12 vor der Tür steht, setzen doch viele Menschen noch auf den Klassiker wie Windows 7. Doch wie kann man das ältere Systeme noch schneller machen und für das Heute optimieren? Wir zeigen einige Tipps und Tricks.

Tipp 1: Abschalten der Fenster-Animationen bei der Suche nach Games

Ein etwas anstrengender Trend könnte man meinen. Sobald ein Browser-Fenster im Vollbildmodus angezeigt wird, tauchen kleine Animationen auf. Dabei ist es egal, ob man auf die Suchergebnisseiten für “gratis Spiele Download Vollversion Deutsch Windows 7” klickt, um die spannendsten Spiele zu finden oder nach neuen Hardware-Elementen für den Gaming-PC Ausschau hält – die kleinen Videos werden immer abgespielt.

Das Problem lässt sich leicht beheben. Über das Eingabefeld im Startmenü bei den Leistungsoptionen muss das Häkchen in der Registerkarte für visuelle Effekte bei “Animation beim Minimieren und Maximieren von Fenstern” entfernt werden. Im gleichen Fenster können Mausschatten und andere für einen persönlich überflüssige Elemente ausgeschaltet werden, um an Geschwindigkeit zu gewinnen.

Tipp 2: Windows-Suche nicht immer notwendig

Windows 7 arbeitet normalerweise mit einer integrierten Suche. Diese hat die Verzeichnisse, die auf der Festplatte liegen, immer im Blick. Bei Suchanfragen wird in wenigen Sekunden die passende Antwort geliefert. Der Nachteil der Funktion liegt darin, dass diese Aktivitäten immer im Hintergrund ablaufen und so die Rechenleistung senken. Gerade bei älteren Modellen kann dies spürbar werden, wenn generell nur wenig Arbeitsspeicher zur Verfügung steht.

Auch diese Funktion kann abgeschaltet werden. Unter dem Startmenü werden die Dienste aufgerufen. Beim Punkt “Programm” sollte eine Liste aller verwendeten Programme auftauchen. Darunter auch die Windows Search. Ein Doppelklick und schon hat man ein wenig mehr Arbeitsspeicher für Ihre Anwendungen erzeugt.

Tipp 3: Booten unter die Lupe nehmen

Je mehr Programme man auf den Rechner lädt, desto mehr Systeme werden beim Booten automatisch mitgestartet. Das kann den Bootvorgang verzögern. Es ist empfehlenswert, immer mal wieder zu überprüfen, welche Systeme mit gestartet werden.

In der Registerkarte “Systemstart” kann man schnell herausfinden, welche Programme das sind. Alle Programme, die mit dem Hersteller Microsoft Corporation vermerkt sind, sollten jedoch nicht verändert werden. Bei den anderen Einträgen gilt es zu überlegen, ob das Programm häufig genutzt wird. Wenn nicht, dann sollte das entsprechende Häkchen entfernt werden.

Gleiches muss noch einmal bei der Registerkarte “Dienste” geschehen. Der Vorgang ist identisch. Alle Programme, die nicht oder selten genutzt werden, können auch hier mit einem Klick aus dem Startprozess entfernt werden.

Tipp 4: Optimale Verteilung der Prozessorleistung

Die Optimierung der Prozessorleistung ist essenziell, um eine gute generelle Leistung des Systems zu garantieren. Oft laufen viele unterschiedliche Prozesse im Hintergrund ab, denen man sich nicht bewusst ist. Das kann negative Auswirkungen auf das Programm haben, mit dem man eigentlich gerade arbeiten möchte. Die Prozessorzeitplanung kann bei Windows individuell angepasst werden.

Dazu erfolgt ein Klick auf “Computer” im Startmenü. Weiter geht’s mit “Eigenschaften/Systemsteuerung/erweiterte Systemeinstellungen”. Daraufhin öffnet sich das Systemeigenschaften-Fenster, bei dem auf “Erweitert/Leistung/Einstellungen” geklickt wird. Im letzten Fenster muss man sich noch einmal über “Leistungsoptionen/Erweitert” bis zur Prozessorleistung durchklicken, um schlussendlich die beste Verteilung für die Hintergrunddienste und die Programme einzustellen.

Aktiv bleiben und immer wieder kontrollieren

Mit einigen kleinen Einstellungen bleibt auch Windows 7 vom noch Platzhirsch Microsoft schnell und kann in der heutigen Zeit gut mithalten. Viele Dienste laufen im Hintergrund ab und werden schnell vergessen. Doch mit unseren vier wichtigsten Tipps wird der Rechner optimiert. Dabei handelt es sich nicht um eine Einmal-Aktion, sondern sollte in bestimmten Abständen wiederholt werden, um beste Leistung zu erreichen.

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