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Anleitung: Windows 11 Startmenü Werbung deaktivieren im Empfohlen-Abschnitt

Nicht nur Microsoft, sondern auch andere Plattformen beginnen ihre Produkte zunehmend mit Werbung vollzupflastern. Nachdem allerdings Microsofts „Werbeplattform“ das Produktivsystem vieler Millionen von Kunden ist, wird diese immer mehr als störend wahrgenommen.

Seit Neuestem implementiert der Konzern auch aktiv Werbung im Startmenü: Der einst – auch von uns – als praktischer Schnellzugriff für zuletzt verwendete Dateien und neu installierte Programme gefeierte „Empfohlen“-Bereich in Windows 11 verkommt zunehmend zu einer Sammlung für Werbung. Seit den neuesten Insider-Builds werden im „Empfohlen“-Abschnitt auch Links zu „empfohlenen“ Webseiten von Microsofts Werbepartnern angezeigt, darunter Booking.com, 1Password oder eben dem jeweils aktuell Höchstbietenden. Dieser Abschnitt hat somit immer weniger mit „gut gemeinten“ Empfehlungen für den Benutzer des teuer erworbenen Betriebssystems zu tun, sondern davon profitiert ganz allein Microsoft.

Nutzer können diese Werbung allerdings ohne Weiteres deaktivieren, indem sie in den Einstellungen unter Personalisierung > Start den Schalter bei „Empfehlungen für Tipps, Verknüpfungen, neue Apps und mehr anzeigen“ deaktivieren.

Anleitung: Windows 11 Startmenü Werbung deaktivieren

  1. Startmenü öffnen: Klickt auf das Windows-Symbol in der Taskleiste, um das Startmenü zu öffnen.
  2. Einstellungen auswählen: Navigiert zum Zahnrad-Symbol, um die Einstellungen zu öffnen.
  3. Zu Personalisierung navigieren: Wählt im Einstellungsmenü den Punkt “Personalisierung” aus.
  4. Start auswählen: Klickt auf “Start”, um spezifische Optionen für das Startmenü anzuzeigen.
  5. Empfehlungen ausschalten: Deaktiviert die Option “Empfehlungen für Tipps, Verknüpfungen, neue Apps und mehr anzeigen”.

Durch diese Schritte wird die Anzeige von Werbung für Apps im „Empfohlen“-Abschnitt des Startmenüs unterbunden. Zusätzlich könnt ihr das Layout auf „Mehr Pins“ umstellen, um mehr Platz für angeheftete Apps zu schaffen und den „Empfohlen“-Bereich zu verkleinern. Nachdem dieser ohnehin immer mehr zweckentfremdet wird, kann man auf diese Empfehlungen auch größtenteils verzichten.

Problematische Nicht-Kennzeichnung behoben

Abschließend ist zu erwähnen, dass Microsoft die Werbung im Startmenü immerhin mittlerweile korrekt kennzeichnet. Im Gegensatz zu früheren Insider-Builds, wo beworbene Apps im „Empfohlen“-Abschnitt nicht von anderen Systemempfehlungen zu unterscheiden waren, sind sie jetzt mit einem „Promoted“-Label versehen. Dies ermöglicht Nutzern immerhin auf einen Blick zu erkennen, welche Apps, Links und „Empfehlungen“ in Wahrheit Werbung sind. Dennoch bleibt die Frage, ob solche Werbemaßnahmen in einem Betriebssystem, für das ihr bezahlt habt, überhaupt angebracht sind. Teilt uns eure Meinung dazu in den Kommentaren mit.

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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