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iPad-Klon mit Windows 10: Samsung präsentiert das Galaxy Book

Samsung hat im Zuge des eigenen Tablet-Events am heutigen Sonntag das Samsung Galaxy Book mit Windows 10 offiziell vorgestellt, welches es gleich in zwei Varianten geben wird. Die Produktfamilie enthält nämlich das Galaxy Book 10 und Galaxy Book 12 mit den entsprechenden Displaygrößen.

Samsung Galaxy Book Hardware

Die Samsung Galaxy Book-Reihe kann als direkter Nachfolger zum Galaxy TabPro S gesehen werden, das der Hersteller bereits im Vorjahr präsentiert hat. Es handelt sich um ein Windows 10-Tablet, das vom Hersteller eher als iPad Pro-Konkurrent positioniert ist und nicht wirklich als Surface-Klon. Samsung hat sich statt eines wesentlich praktischeren Kickstands erneut für ein Tastatur-Cover entschieden, welches auf der Rückseite zu einem Ständer für das Tablet gefaltet werden kann. Der Winkel ist dabei in drei Stufen einstellbar. Das Design des Geräts wurde leicht verändert und hat nun eine silberne Rückseite aus Metall.

Samsung Galaxy Book 10 Spezifikationen:

  • Display: 10,6-Zoll FullHD IPS, 1920 x 1280
  • Prozessor: Intel Core m3, 7. Generation, 2,6 GHz
  • Arbeitsspeicher: 4 Gigabyte
  • Speicher: 64 / 128 Gigabyte eMMC
  • Konnektivität: WLAN ac, optional LTE, Bluetooth 4.1, GPS + GLONASS
  • Akkulaufzeit: bis zu 10 Stunden, Schnelladefunktion
  • Anschlüsse: USB 3.1 Typ C, MicroSD
  • Gewicht: 640 Gramm

Samsung Galaxy Book 12 Spezifikationen:

  • Display: 12-Zoll FullHD Super AMOLED HDR, 2160 x 1440
  • Prozessor: Intel Core i5 (lüfterlos), 7. Generation, 3,1 GHz
  • Arbeitsspeicher: 4 / 8 Gigabyte
  • Speicher: 128/ 256 Gigabyte eMMC
  • Konnektivität: WLAN ac, optional LTE, Bluetooth 4.1, GPS + GLONASS
  • Akkulaufzeit: bis zu 10,5 Stunden, Schnelladefunktion
  • Anschlüsse: 2x USB 3.1 Typ C, MicroSD
  • Gewicht: 754 Gramm

Samsung S Pen

Samsung bringt die eigene S Pen-Funktionalität dank eigener Software von Android auf Windows 10, darunter auch ein Feature namens Air Command. Wenn Nutzer den Stift knapp über dem Display schweben lassen, öffnet sich ein Menü, von wo aus ihr neue Notizen erstellen könnt, eine Auswahl für Screenshots und GIFs machen, auf einem Screenshot schreiben sowie den Bildschirm mit einem anderen Nutzer freigeben könnt. Diese Funktionen sind zum Teil zwar bereits in Windows Ink enthalten, aber die Fragmentierung ist für den südkoreanischen Konzern nicht unüblich.

Insgesamt wirken die beiden neu vorgestellten Samsung Geräte mit Windows 10 überaus vielversprechend und schon der Vorgänger konnte die Nutzer begeistern. Preise hat das Unternehmen bislang allerdings nicht bekanntgegeben.

https://www.youtube.com/watch?v=cdmFS3taYWI

https://www.youtube.com/watch?v=B3CXqLrjMs4

https://www.youtube.com/watch?v=bA_ByQkPmHE

 

"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."

27 Kommentare

    1. Naja, dieses Samsung-Huawei-Apple-Konzern kommt meiner Meinung nach um längen nicht an das Surface-Konzept heran. Ich würde eher warten, ob noch ein Surface 5 kommt, oder auf die QSD-Tablets.

    1. Gehe davon aus. Mit dem Tab Pro S kannst du einen externen Monitor bis 4k betreiben (nur extern). Ich habe einen günstigen usb c adapter zu hdmi und USB 3.0.

    1. Ich muss schon sagen das OLED Display von meinem TAB PRO S ist genial. Warum bei dem neuen nur das 12″ eins hat ist mir etwas schleierhaft. Gerade bei Samsung. Aber was das Tastatur Cover angeht muss ich auch sagen, dass ich lieber ein Surface hätte. Aber bei 680€ für ein neues Tab Pro S kann man meine Entscheidung vielleicht nachvollziehen.

  1. Mir reicht mein erst im Januar gekauftes Lenovo Yoga Book für unterwegs völlig aus. Hätte nicht gedacht, was intel da bei den Atom CPUs noch rausholt.

    1. Das kleine Android Gerät ist der iPad Pro Klon. Das Windows Gerät ist ein Surface Klon. Beide wurden dementsprechend präsentiert und beide sind dementsprechend auch langweilig.

    2. iPad Pro wegen des Mechanismus bei der Tastatur/Kickstand. Surface wäre mit Kickstand.

      Samsung/Huawei orientiert sich ja leider nicht am Surface, sondern an Apples iPad Pro. Schade, denn der Kickstand ist im Alltag wesentlich praktischer.

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