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Microsoft & eBay investieren 1,4 Milliarden US-Dollar in Amazon-Konkurrenten Flipkart

Einer der größten indischen Online-Händler, Flipkart, hat kürzlich eine Finanzspritze von mehreren Großkonzernen erhalten, darunter Microsoft, eBay und Tencent. Insgesamt wurden von mehreren Unternehmen 1,4 Milliarden US-Dollar in Flipkart investiert, jedoch ist die genaue Summe, die Microsoft bezahlt hat, nicht bekannt.

Somit wird der Wert von einem der größten Onlineshops in Indien auf 11,6 Milliarden US-Dollar geschätzt. Im Zuge dieser Investition hat Flipkart angekündigt, dass man eBay Indien akquirieren wird. Die Tochter des US-Konzerns werde vorerst aber als unabhängiges Unternehmen weitergeführt.

Indien ist ein sehr großer Markt und war einst eine Windows Phone-Hochburg. Die Investition in einen der größten Onlinehändler könnte sich zu einem späteren Zeitpunkt als strategisch wichtig herausstellen.


via mspu / Quelle: India Times

"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."

6 Kommentare

  1. Ich empfände einen zweiten großen Internethandel auch hierzulande sehr gut. Amazon ist einfach omnipräsent und kann sich offenbar vieles einfach erlauben, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.

    1. Ich finde ehrlich gesagt, dass das in Deutschland voll okay ist. Die kleineren Anbieter (mindfactory, mylemon.at, solche Händler) erlauben sich in Sachen Kundenservice oft zu viel. Die großen Konzerne (Amazon, Zalando, eBay, usw.) sind dagegen außerordentlich kulant im Umgang mit dem Kunden.

      1. Das sehe ich genauso.

        Kollege hat sein tablet bei amazon gekauft.
        Display ist trotz flip cover in der laptoptasche gebrochen.
        Er konnte es nach 3 wochen einfach zurück geben mit dem anhang qualität mangelhaft und hat das geld wieder bekommen. Ein anruf und erklären des problems haben gereicht.

        Genauso der gleiche kollege mit seiner grafikkarte. dort ist am lüfter ein flügel abgebrochen. Problemlos direkt eine neue zugeschickt bekommen und die alte danach zurück geschickt.

        Bei meinem drucker fehlten die patronen. Sofort neue zugeschickt bekommen.

        All sowas klappt bei amazon völlig problemlos.

        Jeder andere onlinehändler htte wochen für die abwickling gebraucht und hätte sich evtl noch vor gesträubt.

        1. Der Flügel am Lüfter einer Grafikkarte bricht ja aber nicht von selbst. Das ist ja eigentlich kein Garantiefall/Gewährleistungsfall. Hier wird dann die Kulanz von Amazon ausgenutzt. Amazon behandelt nämlich fast jede RMA gleich (Geld zurück oder Ersatz) und prüft nicht, ob es sich überhaupt um einen legitimen Garantiefall handelt.

        2. Mich wollte mal ein Verkäufer ‚abziehen‘ (Ware nach 1 Monat aus UK nicht da, Postfach überfüllt…). Ein Anruf bei Amazon und zwei Tage später kam das Paket.

      2. Noch! Weil die Deutschen Weltmeister im Zurückschicken sind, dank der Tradition durch Quelle und Otto. 😉

        Etwas Konkurrenz täte ganz gut.

        Ich hab auch das Gefühl, dass Amazon sich immer weiter zurück zieht und dem weltumspannenden Netz der Händler im Marketplace überlässt. Man muß schon 2x hingucken, wenn man den Binnenmarkt unterstützen möchte, und etwaigen Service nicht in NY oder Hongkong anfordern möchte.

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