Bester 600 Euro Gaming PC 2020

WindowsArea.de hat sich wieder für euch die Mühe gemacht und den besten 600 Euro Gaming-PC zusammengestellt, den es für das Geld zu kaufen gibt.

Auf dieser Seite erklären wir euch im Detail, weshalb unser 600 Euro Gaming PC der beste ist, den ihr kaufen könnt, begründen jede Entscheidung im Detail und belegen unsere Aussage mit entsprechenden Performance-Benchmarks.

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Erwartete Leistung

Fehler beim PC-Kauf

Aus irgendeinem Grund ist es anscheinend ganz schwer, einen guten 600 Euro Gaming-PC zusammenzustellen. Im Internet und insbesondere auf YouTube finden sich teils lächerliche PC-Builds, wo ihr als Kunde trotzdem abgezockt werdet. Nicht so sehr, wie bei klassischen Komplettsystemen, aber wenn ihr schon selbst zusammenbaut, solltet ihr doch das Optimum rausholen. Hier sind einige Fehler, die ihr beim PC-Kauf nicht machen solltet.

  • Amazon ist teuer bei PC-Komponenten. Kauft nicht bei Amazon. Wer euch auf Amazon verweist, verdient gutes Geld mit Provisionen.
  • Kauft keine Komplettsysteme!
  • Vertraut keinen PC-Shops: Unabhängigkeit? Ein PC-Shop-Betreiber wird in seine Konfiguration nur Komponenten einbauen, die auch bei ihm lagernd sind. Ob sie nun dort teurer oder günstiger sind, ist für ihn zweitrangig.

WindowsArea.de ist völlig unabhängig, sucht die Komponenten ohne Voreingenommenheit für Hersteller, Online-Shop und Verfügbarkeit aus. Welche Komponenten in unsere Builds kommen, entscheidet allein deren Qualität sowie das Preis-/Leistungsverhältnis. Deswegen sind wir uns sicher, dass wir den besten 600 Euro Gaming PC der Welt für euch gebaut haben.

Falls ihr über ein anderes Budget verfügt, haben wir hier unsere anderen Build-Guides zusammengefasst.

Komponenten im Überblick

Prozessor: AMD Ryzen 5 2600

Zum AMD Ryzen 5 2600 muss in Wahrheit nicht viel gesagt werden. Es ist der beste Prozessor, den ihr in einen vernünftigen 600 Euro Gaming-PC packen könnt.

Er lässt einen Intel Core i5-9400F in Performance-Benchmarks hinter sich, kostet dennoch weniger Geld und die AM4-Mainboards für den Ryzen sind auch billiger als die 1151 für die Intel-CPUs. Der Intel-Prozessor schafft in Games zwar eine geringfügig höhere Framewert, allerdings rechtfertigt das nicht den Aufpreis für die CPU sowie den Aufpreis.

AMD hat mit seinen neuen Ryzen-Chips echt großartige Arbeit geleistet, sodass in Wahrheit gar keine andere Wahl bleibt, als den Ryzen 5 2600 zu verbauen. Ein richtig, richtig guter Prozessor für den Preis.

Grafikkarte: XFX Radeon RX 590 Fatboy Aktiv

Nachdem in einem Preisbereich von 600 Euro ebenfals absolut kein Platz ist für Redundanzen, achteten wir auch bei der Grafikkarte auf die beste Performance pro investiertem Euro.

Bei der Grafikkarte haben wir gefunden, dass die XFX Radeon RX 590 Fatboy Aktiv die meiste Performance für das Geld bietet. Die Karte bietet mit einem Boost-Takt von 1580 MHz eine höhere Taktrate als viele andere Modelle und das bei einem Preis von unter 190 Euro.

Warum ist die RX 590 besser als die GTX 1060?

Eine Nvidia GeForce GTX 1060 schafft in weniger anspruchsvollen Games etwas mehr FPS als die RX 590, zum Beispiel in CS:GO, Minecraft, Fortnite oder League Of Legends. Da schaffen aber beide Karten locker über 180 FPS. Dort, wo ihr den Unterschied merken würdet, also, wo die Karten bei rund 60 FPS in FullHD performen, hat aber die RX 590 klar die Nase vorn. In Witcher 3, GTA 5 oder Battlefield 1 schafft die RX 590 eine um bis zu 36 Prozent höhere FPS-Zahl. In Battlefield 1 oder Witcher 3 schafft die RX 590 konstante 30 FPS mehr.

Dafür, dass uns eine GTX 1060 etwa gleich viel oder mehr kostet als die wirklich gute RX 590 von XFX, bekommen wir dort in anspruchsvollen Games leider zu wenig Leistung raus, dass sich das lohnen würde. Sorry, Nvidia, aber bei einem Preis von 600 Euro führt kein Weg an Team Rot vorbei.

Mainboard: MSI B450M Pro V2

Beim Mainboard entscheiden wir uns aus preislichen Gründen für eine günstige, aber immer noch qualitative Option von MSI. Der Hersteller ist bekannt für seinen wirklich hochwertigen Mainboards mit gutem BIOS und das MSI B450M Pro V2 hat in Wahrheit alles, was wir brauchen.

Zwei RAM-Bänke sind ein Kompromiss, allerdings dank der Tatsache, dass wir nur einen Speicher-Riegel verwenden, weiter kein Problem. Es verfügt über vier USB 3.1 Typ-A Ports und bietet einen M.2 Anschluss für Formfaktoren bis 2280, wo sich zum Beispiel eine schnelle M.2 SSD anbinden ließe.

Arbeitsspeicher: 16 GB DDR4-3000 in einem Riegel

In unserer Build nutzen wir ein MSI B450M Pro V2 µATX Mainboard, welches nur über zwei RAM-Bänke verfügt. Damit eine frei bleibt, haben wir uns für einen einzelnen Speicher-Riegel mit 16 Gigabyte entschieden.

Weniger als 16 Gigabyte RAM sollten in einen aktuellen Gaming-PC nicht verbaut werden. Viele aktuelle und anspruchsvolle Games kratzen schon am 8 Gigabyte Limit und daher sind 16 Gigabyte für einen Gaming-PC in diesem Preisbereich ein Minimum.

Nachdem unser Ryzen 5 2600 enorm von einer höheren Speichergeschwindigkeit profitiert, verbauen wir hier einen vergleichsweise schnellen Arbeitsspeicher mit 3000 MHz Speichertaktrate und einer soliden CL15-Latenz.

Speicher: SSD und HDD

Eine SSD im Jahr 2019 ist unverzichtbar. Wer statt einer 20 Euro SSD lieber mehr Festplatten-Speicher holt oder das Geld in einen Ryzen 5 2600X investiert, hat meiner Meinung nach die Kontrolle über sein Leben verloren.

Der schnellere Speicher sorgt dafür, dass eure Programme rasch starten, Windows 10 innerhalb von 15 Sekunden bootet und nicht 50 Sekunden für einen Kaltstart braucht. Windows Updates dauern kürzer und der PC fühlt sich insgesamt deutlich flotter an.

Die 1 Terabyte Festplatte ist ein Minimum. Für unter 600 Euro passt einfach nicht mehr rein. Wer viele, größere Top-Titel spielt, wird langfristig etwas Platz sparen müssen oder kann später einfach mehr Speicher nachrüsten. Festplatten sind glücklicherweise keine allzu teure Komponente, die man später auch jederzeit bei Bedarf nachrüsten kann.

Netzteil: 500 Watt be quiet Pure Power 9

Beim Netzteil setzen wir auf Qualität und sind daher auch bereit, etwas mehr Geld dafür auszugeben. In kaum einem 600 Euro Gaming PC werdet ihr sehen, dass 10 Prozent des Budgets für ein Netzteil draufgehen.

Besser allerdings das, als ihr kauft einen China-Böller und platziert ihn als Herzstück eurer Build. Das be quiet! Pure Power 9 ist ein non-modulares 80+ Bronze-zertifiziertes und somit hochqualitatives Netzteil. Es unterstützt eine automatische Steuerung der Lüfterdrehzahl für einen ruhigen Alltagsbetrieb.

Gehäuse: AeroCool Cylon

Bei 600 Euro zahlt es sich natürlich wenig aus, ein Viertel des Budgets für ein gläsernes 200 Euro Gehäuse mit feiner RGB-Beleuchtung auszugeben. Aber ein bisschen angeben soll man dennoch können.

Aus diesem Grund gibt es kein ganz langweiliges Gehäuse, sondern mit dem AeroCool Cylon ein qualitatives und durchaus schönes Gehäuse mit bis zu einem gewissen Grad konfigurierbarer RGB-Beleuchtung. Das Gehäuse gibt es wahlweise in Schwarz oder Weiß.

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