
Waren All-in-One PCs, wie Dells XPS 27, bislang eher ein teures Premium-Vergnügen, scheinen sie zunehmend den Desktop-Markt zu übernehmen, heißt es in einer aktuellen Analyse von Digitimes.
Laut den Analysten sollen im Jahr 2016 12,8 Millionen All-in-One PCs verkauft worden sein, was im Vergleich zum Vorjahr dennoch ein Minus von 1,7 Prozent darstellt. Das sind in Relation zum ansonsten in den Vorjahren schwächelnden PC-Markt dennoch gute Zahlen. Praktisch alle Kategorien bis auf die 2-in-1-Geräte sind stärker rückläufig, sodass die All-in-One PCs, die in den Vorjahren am wenigsten verloren haben, praktisch an Marktanteil gewonnen haben.
Bei den Herstellern führt Lenovo den All-in-One-Markt momentan an, während HP an sich an zweiter Stelle befindet vor Apple und dem ODM Compal.
Trendsetter Microsoft?

In den vergangenen Jahren waren All-in-Ones vor allem aufgrund der raschen Obsoleszenz für viele Kunden weniger interessant, da bei vielen Geräten die Hardware praktisch nicht aufgerüstet werden kann. Da sich momentan allerdings die Zyklen beim Hardware-Fortschritt immer weiter verlängern und die neuen Produktgenerationen vor allem im Desktop-Bereich für Endkunden häufig nur kleinere Verbesserungen mitbringen, ist diese Sorge bei Kunden stark zurückgegangen.
Zudem die All-in-Ones heutzutage vor allem aufgrund ihrer Sparsamkeit beim Schreibtischplatz, dem besseren Kabelmanagement und ihres Designs erworben werden. Microsoft hat im Oktober 2016 mit dem Surface Studio eher überraschend den eigenen Einstieg in den All-in-One Markt angekündigt und damit weltweit für Aufsehen gesorgt. Microsofts Premium-AiO mit Stiftunterstützung und neigbarem Display schafft ein sehr attraktives Angebot für Kreative, die bislang häufig auf Apple-Geräte zurückgegriffen haben. Eine richtige Antwort darauf hat der Konzern aus Cupertino bis heute nicht gefunden.
Wir dürfen damit rechnen, dass in den nächsten Monaten nicht nur der Fokus auf Convertibles erneut bekräftigt wird, sondern, dass auch dem All-in-One PC etwas mehr Beachtung geschenkt wird. Microsoft wird auch Windows 10 entsprechend dieses Trends anpassen, um dafür zu sorgen, dass der Windows 10-PC wieder seinen Weg in die Wohnzimmer findet als Zentrale des eigenen Heims.
Quelle: Digitimes


>>Microsofts Premium-AiO mit Stiftunterstützung und neigbarem Display schafft ein sehr attraktives Angebot für Kreative, die bislang häufig auf Apple-Geräte zurückgegriffen haben.<<
So definiert man also wer kreativ ist. Interessanter Ansatz.? Dann sind im Umkehrschluss all diejenigen uncreative Vollpfosten, die sich z.B. mit CAD, Schaltplanerstellung, Robot-/SPS-Programmierung usw. beschäftigen und daher eher Workstation oder Workstation-Läppis verwenden.
Letztere müssen den Hochbegabten ja auch nur solche Spielzeuge malen und bauen.?
Wenn das jetzt bedeuten würde, dass ich jetzt noch nen Smartphone von MS bekomme, ein Lumia wie das 950, nur nen bisschen aktueller, dann kann ich zu hause die PC Sachen an meinem PC machen, auf Reisen die PC Sachen an meinen Convertible mit 10″ und die Kleinigkeiten unterwegs am Smartphone. Da ich bei W10(m) ja immer alles synchron habe.
Ich brauche nicht unbedingt ein Surface Phone, dass sich in einen Gaminglaptop verwandelt. Ich habe lieber immer das richtige Werkzeug für die anfallende Arbeit parat. Aber ok, es heisst abwarten und sehen, was MS plant.
Ich glaub der letzte all in one PC, den ich „in freier Wildbahn“ gesehen habe, stand in einem Hostel am Empfang…
Interessant wäre jetzt noch der Marktanteil. Wenn der bei 1% liegt, dann sagt das Wachstum von 1,7% ja eigentlich nur: Alles beim Alten
Ich glaub auf die Statistik kam man genau soviel geben….