Microsoft Surface

Greenpeace zeigt die nachhaltigsten Notebooks und Tablets

Die Umweltorganisation Greenpeace hat eine neue Seite gestartet, wo man Produkte nach Reparierbarkeit einordnet. Dabei gibt es eine Bewertung von 1 bis 10 und die entscheidenden Kategorien sind die Austauschbarkeit von Akku und Display, die Notwendigkeit spezieller Werkzeuge und die Erhältlichkeit von Ersatzteilen.

Surface-Geräte mit schlechtem Ergebnis

Wie üblich, schneiden die Surface-Geräte von Microsoft sehr, sehr schlecht ab und sind bei allen Kategorien ganz hinten dabei. Bei den Tablets führt das „Microsoft Surface Pro 5“ als Tablets mit der schlechtesten Reparierbarkeit. Bei den Notebooks liegt Microsofts Surface Book an dritter Stelle und ist aufgrund des Alphabets nur hinter dem Apple MacBook und MacBook Pro.

Bei den Smartphones ist das sehr robuste und sehr einfach zu reparierende Lumia 950 übrigens nicht dabei, da es gar nicht gelistet wird.

HP Elite x2 ist Spitzenreiter bei Tablets

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Als „nachhaltigstes Tablet“ hat Greenpeace das HP Elite x2 definiert, da sich aufgrund der modularen Bauweise des Business-Convertibles sehr viele Komponenten einfach austauschen lassen.

Bei Notebooks ist kein kompaktes Gerät in den Top 5, sondern lediglich Notebooks mit Displaydiagonalen zwischen 15- und 17-Zoll. Das von der Reparierbarkeit beste kompakte Notebook ist das Dell XPS 13, welches im Greenpeace-Ranking 7 von 10 Punkten bekommt.

Irreführendes Ranking

Allzu viele Geräte enthält das Ranking nicht und während es aus Sicht des Umweltschutzes ein wichtiges Thema ist, sagt das lange nicht aus, wie nachhaltig ein Produkt tatsächlich hergestellt wurde. Kommt das für Akku notwendige Coltan aus China oder aus dem Kongo, werden Sicherheits- und Umweltstandards in der Produktion eingehalten und werden die Komponenten vom Hersteller resycelt und neu verwendet? Das sind wesentlich entscheidendere Fragen in Sachen Nachhaltigkeit als die reine Reparierbarkeit von ultrakompakter Elektronik.

Ist euch die Nachhaltigkeit bei einem Notebook oder Tablet wichtig?


Quelle: Greenpeace

"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."

16 Kommentare

  1. Ich habe bei meinem 650 einmal das Display geschrottet (den Touchscreen wohl dazu), das Glas blieb heil. Anfangs wusste ich nicht, ob ich eine Reparatur wagen sollte, doch dann hab ichs doch getan. Habe mir bei aliexpress ein neues Display um 60 € gekauft (Handypreis ca. 130 €, daher kein Totalschaden) und war überrascht, wie mühelos sich das 650 aneinander nehmen lässt. Nichts verklebt, ein paar Schrauben und ein Stecker. Die Reparatur hat tatsächlich geklappt. Seither würde ich so etwas auch als Kriterium für ein neues Phone sehen.

    Das Fairphone ist sogar dafür ausgelegt, einfach zu reparieren zu sein, jedoch hat es hoffnungslos veraltete Hardware.

      1. Nun, ein Mitgrund dafür, dass ich das 650 repariert habe ist, dass es kaum mehr möglich ist, ein Windows Mobile Gerät neu zu erwerben. Aber sollte es tatsächlich einmal unreparierbar werden, dann bleibt uns einfach fast nur mehr Android.

  2. Da ich die Dell Business-Serie nutze kommt man gut an die Meisten Komponenten ran und kann einiges selbst machen. RAM, Festplatte und Prozessor sind kein Problem. Auch von den Anschlüssen am Dock her für mich persönlich nur noch von HP übertroffen.

  3. Das 950 lässt sich schön in Einzelteilen zerlegen. Auch ohne Grundkenntnisse?.
    Auf YT gibt’s genug Anleitungen. Hab meines schon paar mal zerteilt.
    Ist mir schon sehr wichtig

      1. Wenn du tatsächlich noch ein neues 950 oder 950XL auf dem Markt findest, bezahlst du mehr als für ein neues 6S(+) (Release für war für alle im Herbst 2015)
        Das ich das nochmal erlebe… ?

  4. Nutze immer noch bei lageren Outdoor Urlauben das Nokia 3310, brauch den Akku nicht aufladen, fast unzerstorbar, perfekt.

  5. Reparierbarkeit ist mir nicht so wichtig wir upgradebarkeit. Kommt meist aufs selbe hinaus, aber das man Ram oder Ssd nicht wechseln kann ist einfach nur arm. Deshalb: Danke für das Rating. Die Chinatablets sind dahingehend übrigens oft weit besser.

  6. Die Batterie ist eigentlich nicht das Problem. Es lohnt sich nur wirtschaftlich noch nicht, die Zellen zu recyceln. Zudem ist das Zell- und Lade-\Entlademanagement sehr schlecht und zB überhaupt nicht mit dem BatteryManagementSystem in Elektroautos zu vergleichen.

    Koltan ist übrigens nicht im Akku, sondern im Display. Im Akku ist hauptsächlich Kupfer und Kunststoff sowie eine geringe Menge Lithium im Elektrolyten, nur wenige Gramm, und das gehört NICHT zu den seltenen Erden. Es ist zB 12000mal mehr vorhanden als Platin, das für PKW-Katalysatoren benötigt wirf.

    1. Ativ S… Lange nicht mehr gehört diesen Namen. Damals hatte ich noch ein 1320, da ist eine Woche nach Ablauf der Garantie der Sim-Slot kaputt gegangen.

  7. Immerhin wird hauptsächlich Metall verbaut. Das lässt sich super recyceln. Hauptproblem ist, wie immer, die Batterie. Aber da macht es keinen Unterschied ob man die wechseln kann oder nicht. Sondermüll bleibt Sondermüll.

    1. Naja, oder dir passiert es wie mir und eine ältere Batterie (Lithium Polymer) explodiert beim Laden und das halbe Zimmer brennt 🙂 so kann man die Dinger auch loswerden.

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