Kaspersky reicht Beschwerde gegen Microsoft ein

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Der Kaspersky-Chef Eugene Kaspersky reichte der Europäischen Kommission und auch beim Bundeskartellamt eine offizielle Beschwerde gegen Microsoft ein.

Die Integration von anderen Virenschutz-Programmen steht dabei natürlich im Vordergrund. Microsoft würde angeblich seine marktbeherrschende Stellung aus dem internationalen Bereich am Desktop ausnutzen und Antivirenschutz-Programme wie Kaspersky, Avira und Co. behindern, sabotieren oder sogar noch untauglicher als davor machen.

Der Vorwurf: Microsoft nutzt Monopol aus

Die Anbieter anderer Antivirus-Software würden gar keine Chance haben, da Microsoft die Nutzer angeblich falsch informiere. Die Beschwerden, Vorwürfe und Bemängelungen beziehen sich unter anderem auf den Windows Defender. Der Microsoft Defender lässt sich nicht deaktivieren, die Anbieter von den Virenschutz-Programmen bekämen wohl zu wenig Zeit für eine ordentliche und sichere Vorbereitung auf neue Versionen von Windows und man würde die Kunden falsch über die Absicherung durch die integrierte Lösung informieren.

Europäische Kommission und Bundeskartellamt zur Hilfe zugezogen

Eugene Kaspersky rief die EU und das deutsche Bundeskartellamt zu Hilfe. Sie sollen Klarheit schaffen über Microsofts angeblich falsches Verhalten. Derzeit gibt es noch kein Statement von Microsoft, doch dieses dürfte wohl in den kommenden Tagen direkt vom Chef-Justiziar Brad Smith verfasst und veröffentlicht werden, sollte die EU und das Bundeskartellamt tatsächlich über Sanktionen gegen die Redmonder nachdenken.


Quelle: Kaspersky

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Hallo, ich bin Martin und war von Anfang Mai bis Ende Juli 2017 als Redakteur bei AndroidUnited beschäftigt.

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Andi69
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Andi69

Die Russen wieder und hinter allem steckt Putin.

Frosti
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Frosti

Ich hab vor Jahren schon norton und kaspersky runtergeschmissen. Ständig gabs Warnungen von angeblichen Viren. Natürlich nur um denen treu zu bleiben und die teuren updates zu ziehen ?. Seit ich die weg hab kommt komischerweise nichts mehr. Und ich hab noch nie nen Virus oder Trojaner drauf gehabt ✌?

rom
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rom

Bin zufrieden mit beidem. Man kann aber sicher sein, wenn ms den defender nicht mehr automatisch drauflädt, dann das geschrei losgeht, dass sie verseucht sind und nun ms die schuld trägt. Bestes beispiel der letzte virus, bei dem ein riesiges geschrei losging, weil ms win 98 nicht unterstützt.

E4est
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E4est

Also ich glaube eher, dass die Leute auch gerne auf die gefühlt 2% Sicherheit mehr verzichten, wenn sie gefühlt 200% mehr Leistung aus ihren Geräten bekommen. Würden die mehr auf Effizienz achten und einen nicht alle 5 Minuten mit Werbung bombardieren, wie „Kauf jetzt das Upgrade für mehr Sicherheit.“ oder „Deine Lizenz läuft in 300 Jahren ab, kaufe dir jetzt eine Verlängerung.“, dann wären sie vielleicht etwas attraktiver. Aber seit der Defender besser geworden ist, ist es viel einfacher geworden, Leuten mit ihrem Computer zu helfen. Ich bekomme viel weniger panische Anrufe, dass hier das Antivirus noch aktualisiert werden muss… Read more »

erod
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erod

Der Defender muss echt gut sein, wenn sich Kasperle so darüber aufregt … ?

Edit: Der Begriff Kasperltheater bekommt hier eine ganz neue Bedeutung …

Rainer Borchmann
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Rainer Borchmann

Die Firma Kaspersky wurde von Jewgeni Kasperski, einem Oberst für IT-Sicherheit im KGB und später im FSB gegründet. So für mich denke ich, dass man Kasperski Lab nicht übern Weg trauen sollte

ratzl
Mitglied
ratzl

Ist doch schier zum Totlachen. Will man tatsächlich einem IT-Konzern verbieten, die eigenen Produkte mit Sicherheitsfeatures auszustatten?!
Wie dumm ist dieser Herr Kaspersky eigentlich?! Bislang war Microsoft der Arm, der ihn „nährte“ …. wird der Arm weggezogen, heult das Kind und rennt zu „Papa“. Wie wärs mal mit innovativem Gedankengut?! Zeiten ändern sich, Herr Kaspersky, und Anforderungen ändern sich auch.

Security-Gesellschaften rennen z.B. auch nicht vor den EuGH, nur weil die Sicherheit auf den Strassen etc. verbessert wird und sie deswegen womöglich ihr Tätigkeitsfeld eingeschränkt sehen könnten.

towa
Mitglied
towa

Ist doch alles Mumpitz…
Auf meinem Surface läuft Panda Free AntiVirus problemlos seit Win 1507.
Kaspersky ist eben auch einer derer, die ihre umfassenden Suites tief ins System
integrieren und dann gefordert sind, wenn zu Win 10 mal wieder ein Update ansteht.

Kann ich nachvollziehen, dass denen das stinkt, aber hier darf sich die EU wieder
mit Nonsens beschäftigen. Ein Wunder, dass Mozilla noch keine neue Beschwerde
bzgl. Standardbrowser eingereicht haben – die würde ich aber gern selbst verklagen,
denn nach jedem Firefoxupdate und anschließendem Klick auf einen Link fragt mich
Win 10 ob der Standardbrowser bei Edge bleiben soll.

Dustynation
Mitglied
Dustynation

„… die Anbieter von den Virenschutz-Programmen bekämen wohl zu wenig Zeit für eine ordentliche und sichere Vorbereitung auf neue Versionen von Windows …“ Das ich nicht lache. Kann von denen jemand Signal auf die Idee die Insider Version zu testen? So wüsste man was einen erwartet.
Da macht sich einfach jemand Sorgen um seinen Umsatz ?
Virenscanner braucht doch eh keiner mehr. Apps sind sicher, Edge und Defender suchen auch gut, die Hintertüren der NSA werden auch durch die Software nicht geschlossen. Also was soll’s…

Knight
Mitglied
Knight

So ein Blödsinn malwieder…
Der letzte PC auf dem ich dieses völlig überladene Kaspersky Zeug drauf gesehen hab konnte nicht mal das Update von Windows 8 auf 8.1 installieren…
Kein normaler Benutzer blickt bei den Security-Suites doch durch wenn die schon meckern wenn man den Explorer öffnet… Könnte ja was passieren. ?

Nachtrag: Hab neulich zu Testzwecken auf meinem HauptRechner mal drei VirenScanner installiert… Lief alles komplett ohne Probleme.

kampfkumpel
Mitglied
kampfkumpel

3 Virenscanner brauchen aber viel mehr Leistung als einer, deshalb macht ein guter auch mehr sinn. Ich empfehle Kaspersky. :-))

Tschumi81
Mitglied
Tschumi81

Ich empfehle gar keinen AV-Scanner und bleibe angefangen beim Essential Security nun beim Defender.
Abgestimmt, schnell und keine Werbung.