Video: Chuwi SurBook – Unboxing und erster Eindruck

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Das Chuwi SurBook ist ein recht neuer Surface Pro-Klon aus China, welcher Mitte 2017 erfolgreich mittels Crowdfunding finanziert wurde. Die beachtliche Ähnlichkeit zum Microsoft Surface Pro und der sehr geringe Preis dürften wohl für den Erfolg ausschlaggebend gewesen sein.

Das Chuwi SurBook kostet mit einem Preis von 350 Euro etwa die Hälfte von einem Surface Pro (2017) von Microsoft. Während es äußerlich eine sehr große Ähnlichkeit zum Surface Pro hat, unterscheidet sich im Inneren die Hardware durchaus. So gibt es natürlich keine Intel Core-Prozessoren der 7. Generation, allerdings kann das Chuwi SurBook mit durchaus brauchbarer Hardware aufwarten. Verbaut ist nämlich ein Intel Celeron N3450, ein lüfterloser Vierkern-Prozessor mit einer Taktrate von 1,1 GHz, was für den Alltag doch brauchbar sein sollte. Die Koppelung mit 6 Gigabyte Arbeitsspeicher sollte im Alltag für flüssiges Multitasking sorgen.

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Hardwaretechnisch gibt es in einem Punkt sehr wohl Äquivalenz zum Surface Pro von Microsoft: Das 12,3-Zoll große Display des Chuwi SurBook ist nicht nur gleich groß, sondern löst Pixel für Pixel genauso hoch auf, nämlich mit 2.736 x 1.824. Somit besitzt es dasselbe 3:2-Seitenverhältnis, ein Killer-Feature für viele Surface-Besitzer.

Erster Eindruck von WindowsArea.de

Genau dieses Gerät ist bei uns kürzlich zum Testen eingetroffen und wird in den kommenden Wochen genau von uns begutachtet werden. So lange können wir euch allerdings unseren ersten Eindruck davon nicht vorenthalten. Im oben eingebetteten Video könnt ihr unser Unboxing auch ansehen.

Verarbeitung und Design

Äußerlich ist das Chuwi SurBook tatsächlich eher schwer vom Surface Pro von Microsoft zu unterscheiden, wenn man natürlich den Schriftzug auf der Rückseite ignoriert. Um dem Surface Pro (2017) möglichst ähnlich zu sehen, hat man das Chuwi-Logo sogar glänzend gestaltet. Gerade, dass man nicht ein Microsoft-Logo hinten draufgeklebt hat.

Man kann zu dem Klon sagen was man will, doch billig verarbeitet ist er keineswegs. Das Gehäuse ist hochwertiges Aluminium, welches außerordentlich robust wirkt. Der Kickstand ist besser verarbeitet als beim Surface Pro 4, weil beim Chuwi SurBook der Mechanismus besser ist. Anstatt der Plastik-Konstruktion, welche beispielsweise im Pro 3 oder Pro 4 zum Einsatz kam, ist der Kickstand sauber verschraubt. Einzig und allein die Knöpfe auf der oberen rechten Seite fühlen sich etwas günstiger an und wackeln leicht, woran man eben merkt, dass es kein 800 Euro-Gerät ist.

Display und Touch

Das Display des Chuwi SurBook ist zwar auf dem Papier gleich wie das am Surface Pro, doch qualitativ kann es sich mit Microsofts Detachable natürlich nicht messen. Es handelt sich zwar um ein IPS-Panel, sodass die Blickwinkelstabilität in Ordnung geht, doch die Farben sind sehr blass und sehr hell ist das Panel auch nicht. Für diesen Preis muss man aber sagen, dass das Display immer noch ordentlich und brauchbar ist. Für den Strand oder das direkte Sonnenlicht generell ist es aber eher ungeeignet.

Der Touchscreen soll einigen Erfahrungsberichten zufolge Probleme machen und nicht immer zuverlässig auf Eingaben mit dem Finger reagieren. Während der Einrichtung haben wir das ebenfalls leicht bemerkt, jedoch war das nicht sehr störend. Im Laufe des Tests werden wir das noch genauer betrachten.

Vorläufiges Fazit

Wesentlich mehr können wir zum aktuellen Zeitpunkt leider noch nicht zum Chuwi SurBook mitteilen, solange der Test nicht abgeschlossen ist. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein sehr brauchbarer Surface-Klon mit solider Hardware für den Alltag. Akkulaufzeit und Performance werden wir näher beobachten müssen sowie auch das Verhalten des laut einigen Nutzern fehlerbehafteten Displays. Auf den ersten Blick macht das Chuwi SurBook allerdings den Eindruck, ein wirklich solider Kauf aus China zu sein eines womöglich aufstrebenden chinesischen Herstellers.

Falls ihr euch bereits entschieden habt, das Chuwi SurBook zu kaufen, könnt ihr es momentan vergünstigt bei Gearbest erwerben für 328,23 Euro. Nutzt beim Bestellen die Versandart Germany Express, sodass der Artikel vom Händler verzollt wird und ihr damit keine Probleme habt.

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Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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Kommando
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Kommando

Nen Celeron oder Pentium würde ich mir nicht antuen wollen. Da warte ich lieber auf eine m3-Version oder noch besser auf eine AMD-APU. Die aktuelle Generation im 15W Bereich ist absolut beindruckend. Gleiche CPU-Leistung und bis zu dreifache GPU-Leistung.
Schön, daß es endlich Konkurrenz gibt. Und dann gleich in dieser Form!

SyrtakiVampir
Mitglied
SyrtakiVampir

Den Schlitz für den Kickstand an die Unterseite packen klingt ja schon wirklich selten dämlich und nervig…