Windows 10

Windows 10 Lautstärkeregelung: Konzept behebt Inkonsistenz

Das Design von Windows 10 ist unglaublich inhomogen. Dadurch, dass mehrere Design-Philosophien und Technologien zusammengewürfelt sind, sind Bedienelemente oftmals von Anwendung zu Anwendung unterschiedlich.

Eine enorme „Design-Lücke“ ist die Lautstärkeregelung bzw. die Mediensteuerung von Windows 10. Diese wurde seit Windows 8 nicht geändert und störte Nutzer bereits bei der Einführung vor 7 Jahren. Heute passt sie nicht in das Design des Betriebssystems, ist unpraktisch zu bedienen und ärgert sowohl Nutzer als auch Entwickler. Ein Designer und Entwickler hat sich nun die Mühe gemacht und für Microsoft eine mögliche Richtung aufgezeigt. Sein Fluent Design-basiertes Konzept für die Mediensteuerung enthält einerseits die gewünschten, ästhetischen Verbesserungen, anderseits auch einen Knopf, worüber sie sich schließen lässt.

Außerdem sieht Entwickler Niels Laute vor, dass die Musiksteuerung auch bei einem Klick auf das Lautstärke-Symbol in der Taskleiste angezeigt wird. Bislang wird diese nämlich nur dann dargestellt, wenn die Lautstärke über die Hardware-Tasten geändert wird. Von der UX ist das schlichtweg unlogisch und bringt unnötig Klicks mit.


Quelle twitter / via mspu

"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."

1 Kommentar

  1. Wenn es nur die Lautstärke wäre, die vom Design her nicht passen würde… Aber es ist soviel Kram, der da nicht wirklich passt. Und anstatt mal ein Design komplett fertig zu machen, wird nun über die mit Windows 8 entfernten runden Ecken nachgedacht.

    Das Problem ist hier nicht ein neues Design. Das Problem ist, dass Microsoft das Design schneller ändert, als sie einen vorherigen Plan umgesetzt haben. Viel effektiver wäre es, wenn man Designs einfach von Grund auf so konzipieren würde, dass Themes nicht nur Hintergrund und Akzentfarben wären, sondern auch Buttonlayouts und viele Elemente mehr. Der ThemePatcher zeigt ganz gut, was möglich wäre, würde Microsoft nicht so kleinlich bei Designentscheidungen reagieren.

    Vor allen Dingen könnte Microsoft dann das Standard-Theme ändern, wenn es ihnen nicht mehr gefällt und mit einer Änderung würde das gesamte OS diese Änderung gleich mit machen. Vor allen Dingen müsste man als Nutzer nicht fressen, was man von Microsoft vorgeworfen bekommt. Denn viele Änderungen sind rein optisch und somit geschmacklich fragwürdig für viele Nutzer. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Dem einen gefällts, dem andern halt nicht.

    Darauf müsste hier viel mehr eingegangen werden. Selbst bei dem FrickelOS Linux funktioniert dieses Konzept.

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