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HoloLens: Microsoft könnte 22 Milliarden Dollar wertvollen US Army-Deal verlieren

Microsofts Vereinbarung mit den US-amerikanischen Streitkräften über die Lieferung eines Integrated Visual Augmentation System (IVAS ,AR-Brillen für die Army) könnte frühzeitig zu Ende gehen, ohne den erwarteten finanziellen Erfolg.

Microsoft hatte ursprünglich gefeiert, dass man vom US-Verteidigungsministerium einen Deal in der Höhe von bis zu 22 Milliarden US-Dollar abgeschlossen hat. Im Zuge dessen sollte der US-Konzern im Zuge eines mehrjährigen Vertrags eine speziell fürs Militär gestaltete Version des HoloLens-Headsets fertigen. Dabei waren die 22 Milliarden US-Dollar ein potenzielles Maximum, sollte Microsofts Headset sämtliche Erwartungen erfüllen und die Technologie samt benötigter Infrastruktur auch tatsächlich zum Einsatz kommen.

Berichten zufolge ist es jedoch wahrscheinlich, dass Microsoft diese Summe nie sehen wird. Grund dafür scheint schlichtweg die Performance des Headsets, welches die Erwartungen für den militärischen Einsatzbereich schlichtweg noch nicht zu erfüllen scheint. Zuletzt hieß es, weder Microsoft, noch die US-Army seien zuversichtlich, dass die Headsets bis Mai 2022 für einen Feldtest bereit wären nach mehreren Runden an Tests, wo es von Nutzern teils Kritik und Beschwerden gab. Die Soldaten, welche an den Tests beteiligt waren, sollen die Headsets nicht beeindruckt haben.

Zum aktuellen Zeitpunkt heißt es, Microsoft werde potenziell nicht einmal die Hälfte des 22 Milliarden-Dollar-Vertrags ausgezahlt. Im Mai steht den HoloLens-Headsets fürs Militär ein großer Feldtest bevor, wo Microsoft noch einmal beweisen kann, ob man die Anforderungen der US-Armee erfüllen kann. Aus der Army sei zu hören, dass man allerdings schon jetzt darüber grübelt, ob man mit den Lagerhallen voller HoloLens-Headsets nicht unnötig Steuergeld verschwendet hat, wollen die Soldaten die Headsets offenbar ohnehin nicht haben.


via onmsft

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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