
Microsoft bietet bereits seit Jahren seine Office-Programme nicht mehr als einzelne Apps per Store als Download. Dieses Überbleibsel aus der UWP-Ära wird ab Oktober 2025 ebenfalls eingestellt: Danach wird es für die Microsoft 365-Apps über den Microsoft Store keine Funktionsupdates mehr geben.
Zu Windows 10-Zeiten konnten Nutzer noch die Office-Programme wie Word oder Excel bequem wie jede andere App direkt über den Microsoft Store installieren. Die Anwendungen waren einzeln als Appx-Pakete reingestellt worden und Nutzer hatten damit eine „Installer-lose“-Möglichkeit, einzelne Office-Apps zu installieren. Es bot damit auch Privatanwendern eine sehr benutzerfreundliche Möglichkeit zu wählen, welche Office-Anwendungen man installieren möchte und welche nicht.
Warum werden Office-Apps eingestellt?
Genau diese Einfachheit der Implementierung wurde allerdings im Geschäftsbereich zum Problem: Die Store-Version lässt sich nämlich nicht per XML konfigurieren und ist somit nicht über Management-Funktionen verwaltbar. Entsprechend wurden die einzelnen Office-Programme relativ schnell wieder aus dem Store entfernt und Updates gibt es bald auch keine mehr.
Stattdessen setzt Microsoft für Office weiterhin auf den hauseigenen Click-to-Run-Installer. Diese Setup-Datei erlaubt eine tiefe Windows-Integration der Funktionen, bietet gleichzeitig volle Kontrolle für IT-Admins, welche die Software verwalten müssen. Die Installation insgesamt ist schneller, Office ist früher einsatzbereit und der Update-Mechanismus für Microsoft einheitlich. Gerade für Unternehmen ist dies deutlich praktischer.
Microsoft bricht mit der eigenen App-Strategie
Dass Microsoft jetzt die Store-Version einstellt, ist aus technischer Sicht somit vollkommen nachvollziehbar. Andererseits bricht Microsoft mit der Einstellung ein wenig mit der eigenen Store-Strategie: Während man seinen Entwicklern nahelegt, die Installations- und Update-Mechanismen des Microsoft Store zu verwenden, setzt man selbst unterdessen bei den wichtigsten Windows-Programmen des Konzerns auf eigene Installationstools.
Tipp: Office-Installation jetzt prüfen
Wenn ihr wissen wollt, ob eure installierten Programme betroffen sind, müsst ihr im Grunde nur überprüfen, ob die Anwendung einzeln über den Microsoft Store heruntergeladen wurde. Überprüfen könnt ihr das beispielsweise in den jeweiligen Office-Programmen unter Datei > Konto. Dort werdet ihr unten rechts beim Abschnitt Info neben der Version den Hinweis auf die Version finden. Dort steht dann entweder „Microsoft Store“ oder „Klick-und-Los“, die maschinelle Übersetzung für Click-to-Run.
Wenn ihr sichergehen wollt, dass die Click-to-Run-Version installiert ist, müsst ihr euch entweder die Setup-Datei von der offiziellen Webseite herunterladen oder schlichtweg das einzelne Microsoft 365-Programm aus dem Store installieren. Dieses nutzt nämlich mittlerweile ebenfalls das Click-to-Run-Setup.
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