
Mit dem kommenden Windows 11 Update 25H2 führt Microsoft eine neue native Funktion ein, die viele Nutzer begrüßen dürften: Über eine neue Gruppenrichtlinie können zahlreiche vorinstallierte Microsoft Store-Apps künftig bequem entfernt werden. Eine Bloatware-Entmüllung somit direkt über das System, ohne Registry Tweaks oder PowerShell-Scripte.
Die neue Option trägt den Namen „Remove default Microsoft Store packages from the system“ und ist Teil des aktuellen Insider-Builds 26200.5670 (Dev) bzw. 26120.4520 (Beta). Sie ermöglicht es Admins und Nutzern mit Windows 11 Pro, gezielt bestimmte Apps wie Clipchamp, Media Player, Notepad, Terminal und weitere aus dem System zu entfernen. Standardmäßig bleibt die Richtlinie deaktiviert, sodass keine Apps gelöscht werden, nur bei aktiver Konfiguration greift die neue Funktion.
Die technische Umsetzung erfolgt über die Registry unter:
HKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Appx\RemoveDefaultMicrosoftStorePackages
Jede App erhält dabei einen eigenen Unterschlüssel.
Endlich weniger Bloatware?
Gerade für Nutzer, die Wert auf ein schlankes System legen oder regelmäßig neue Geräte einrichten, könnte Windows 11 25H2 damit einen echten Fortschritt bieten. Zwar lassen sich viele dieser Apps schon jetzt per PowerShell entfernen, doch eine offizielle und vor allem grafische Option innerhalb der Gruppenrichtlinien dürfte insbesondere in Unternehmen und im IT-Support auf Zustimmung stoßen.
Die Funktion befindet sich aktuell in der Insider-Testphase und wird voraussichtlich mit dem offiziellen Rollout von Windows 11 25H2 im Herbst 2025 für alle Nutzer der Pro-Version verfügbar sein.
Enthusiasten haben allerdings bereits andere, extremere Methoden gefunden, um Windows 11 vollkommen zu entbloaten:
via patchmypc


Vielen Dank für den Beitrag. Kann es sein, dass trotz bereits importierter neuer ADMX für 25H2 die Policy bei Windows 11 24H2 nicht zieht – sprich, dass die Policy nicht abwärtskompatibel ist?