
Microsoft hat die ESU-Registrierung für Windows 10 am letzten Tag des Supports eröffnet, jedoch konnten zahlreiche Nutzer die Registrierung aufgrund eines Fehlers nicht nutzen. Ein schwerwiegender Bug verhinderte, dass Nutzer ihre PCs für die Extended Security Updates (ESU) ordnungsgemäß registrieren konnten.
Damit war die Teilnahme an dem Programm, das sicherheitsrelevante Patches über das offizielle Support-Ende hinaus bereitstellen sollte, für viele Anwender blockiert. Nun wurde das Problem mit einem weiteren Update (KB5071959) korrigiert, sodass betroffene PCs wieder wie vorgesehen mit Updates versorgt werden können.
Die ESU-Updates sind besonders wichtig für jene Nutzer, die ihre Geräte nicht sofort auf Windows 11 umstellen können oder wollen. Bekanntlich hat Microsoft die offiziellen Systemanforderungen von Windows 11 so hochgesetzt, dass damit offiziell nur Maschinen kompatibel sind, die nach 2018 gebaut wurden. Inoffiziell läuft Windows 11 jedoch, wie von uns getestet, problemlos auf Maschinen, die nach etwa 2009 gebaut wurden. Den technischen Hintergrund hatten wir bereits in unseren Videos und Artikeln erklärt, jedoch scheint Microsoft seine Nutzer im Grunde dazu zu drängen, sich ein Neugerät mit Windows 11 anzuschaffen.
Dafür hat Microsoft im Grunde auch alles getan, was man legal konnte: Die Freischaltung der ESU-Anmeldungen erfolgte erst am letzten Tag des offiziellen Supports, ohne nennenswerte Kommunikation oder Werbung seitens Microsoft. Jene Meldungen, die unter Windows 10 erschienen, verwiesen die Nutzer zum Neukauf. Noch dazu hatte die ESU-Registrierung extrem schwerwiegende Bugs, welche die Anmeldung fürs kostenlose Programm verhinderten: Die Anmeldung war schlichtweg bis jetzt dysfunktional. Das Vorgehen wirkte auf viele Beobachter so, als wolle Microsoft seine Kunden nicht wirklich schützen, solange sie keinen neuen PC kaufen. Immerhin läuft sie jetzt.
Quelle: Microsoft

