
Mit dem März‑Update KB5079473 liefert Microsoft ein stilles, aber spürbares Qualitätsupgrade für Windows 11. Besonders Nutzer, die häufig im Datei‑Explorer über „Dieser PC“ oder gleich mehrere Laufwerke hinweg suchen, dürften die Veränderung bemerken. Die Suche wirkt nun zuverlässiger, konsistenter und weniger launisch als zuvor. Es ist ein Fortschritt, welcher sich nicht in klar messbaren Benchmarks zeigt, dafür aber im täglichen Arbeiten. Wo Windows früher gelegentlich minutenlang nach älteren oder selten genutzten Dateien suchte oder schlicht hängen blieb, präsentiert sich die Funktion nun stabiler und berechenbarer.
Dass die Verbesserung nicht spektakulär ausfällt, liegt an der Natur der Sache: Die Suche über „Dieser PC“ ist eine der komplexesten Operationen im Explorer. Sie umfasst sämtliche Laufwerke, Ordnerstrukturen und Dateitypen, deren Performance wiederum von Faktoren wie Indexierung, Anbindung und Dateihistorie abhängt. Gerade deshalb fällt jede Optimierung ins Gewicht, selbst wenn diese heimlich daherkommt.
Auch abseits der Suche bringt das Update einige nützliche Verfeinerungen. Die Speicherverwaltung arbeitet effizienter, insbesondere die Analyse temporärer Dateien läuft nun flotter durch. Ein altes Ärgernis bleibt jedoch bestehen: Windows erkennt Update‑Dateien weiterhin nicht zuverlässig als löschbare temporäre Daten, seit Microsoft einen zusätzlichen Administrator‑Dialog eingeführt hat. Darüber hinaus wurde der Druckdienst überarbeitet, sodass Druckvorgänge den PC nicht mehr ausbremsen sollen – ein Detail, das im Alltag mehr Relevanz hat, als man zunächst vermuten würde.

