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Discord wirft Electron raus: Die Rust-App braucht nur noch 290 MB RAM

Discord selbst hat eingeräumt, dass deren Client bis zu 4 GB Speicherverbrauch erreichen kann und testete zwischenzeitlich sogar einen automatischen Neustart, sobald diese Marke überschritten wird. Damit soll jetzt Schluss sein. 

Discord-Mitgründer und CTO Stanislav Vishnevskiy hat bestätigt, dass die offizielle App komplett in Rust neu geschrieben wird. Für die Oberfläche setzt Discord auf das Framework GPUI, also ausdrücklich nicht auf Tauri, das wiederum eine Weboberfläche über die WebView des Systems rendert. Electron fliegt damit raus, React Native ebenso. Die Smartphone-Apps behalten ihre native Oberfläche, teilen sich den Anwendungscode aber künftig über Rust mit dem Desktop. Der CTO teilte einen Screenshot vom Taskmanager, worin die neue Windows-App unter dem Namen „Discord Phoenix“ mit gerade einmal 290 MB RAM-Verbrauch läuft. Den bekannten Startbildschirm von Discord soll es ebenso nicht mehr geben, denn es müssen keine Electron-Komponenten beim Start geladen werden.

Jede Electron-App schleppt ihr eigenes Chromium mit, und Windows 11 ist voll von solchen Web-Wrappern. Dass sich jetzt etwas tut, zeugt allerdings auch vom Erfolg von Microsofts K2-Initiative. Damit versprach Microsoft, ein schnelleres, aufgeräumteres Windows 11 mit nativen Apps anstelle von Web-Wrappern. Dass es der Konzern nun selbst vorlebt, sendet offenbar auch ein Signal an andere Entwickler.

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."

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