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Arbeitet Microsoft an einem Cortana „Home Hub“ im Stile von Amazons Echo?

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Amazon hat mit dem smarten Heimassistenten Alexa zweifellos einen neuen Trend geschaffen. Sehr viele Nutzer, vor allem im englischsprachigen Raum, haben sich in ihr Wohnzimmer ein solches Amazon Echo hingestellt. Es besitzt ein Mikrofon sowie einen Lautsprecher, mit denen es Nutzer auch aus größerer Distanz hören und auf ihre Fragen antworten kann.

Es ist definitiv ein Trend, der auch die Heimautomatisierung einen ganzen Schritt weitergebracht hat und vor allem hat nun auch Amazon einen Fuß in der Tür. Amazons Echo kann nämlich nicht nur das Wetter vorhersagen, sondern bei unterstützten Geräten auch die Musik abspielen oder auch die Heizung einschalten. Amazons Echo, betrieben von Alexa, bietet dem Nutzer die Möglichkeit, mit seinen smarten Geräten im Haushalt zu interagieren und zwar ohne Smartphone und Apps, sondern einzig und allein mithilfe der eigenen Stimme.

Dies klingt sehr stark nach einem Marktsegment, wo auch Microsoft gerne aktiv sein würde. Man hat schließlich mit Cortana einen außerordentlich guten digitalen Assistenten geschaffen und mit der Windows 10-Plattform und möchte man auch Partner sein bei Heimautomatisierung. Man hat zudem mit dem Bot-Framework auch für Anbieter von Geräten zur Heimautomatisierung eine gute Möglichkeit geschaffen, die eigenen Dienste in ein potenzielles Gerät zu integrieren.

Erste Hinweise sind nun auf LinkedIn aufgetaucht und zwar in der Jobbeschreibung eines Microsoft-Mitarbeiters aus China. Dieser arbeitet seit genau zwei Jahren an unterschiedlichen Projekten, welche ein „Home Hub“ aus dem Hause Microsoft beschreiben. Guangjun Wang, Senior Software Engineer bei Microsoft, hat zwischen Oktober und Juni 2015 laut seiner LinkedIn-Beschreibung eine „Voice Control Box“ entwickelt, welche das Konzept der Voice Commands demonstrieren und „dem Kunden helfen soll, Heimautomatisierung zu verstehen.“ Außerdem wird erwähnt, dass er an der Entwicklung des bzw. eines Cortana UI beteiligt gewesen sei.

Zwischen Juni 2015 und heute arbeitete der Microsoft-Programmierer an besagtem „Home Hub Projekt, welches den Zweck hat, eine smarte Küche zu bauen basierend auf Cortana und Azure“. Die Komponenten stammen von ZigBee und Cypress. Was nun mit dem Projekt ist, kann nur schwer abgeschätzt werden. Seine Arbeit im ersten Jahr klingt schwer nach einem Konzept, während die Angaben im zweiten Jahr bereits konkreter werden und sogar einen Zweck erfüllen.

Ob sich Microsoft mit einem Home Hub auf den Markt trauen wird, ist allerdings nicht klar und zumindest derzeit eher unwahrscheinlich. Der Tipp zum LinkedIn-Profil stammt aber von Microsoft Insider WalkingCat auf Twitter, der bislang aber recht gut über Microsofts Pläne informiert war.


via mspu

"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."

18 Kommentare

  1. Tja…wenn man sich diese Sprachassistenten(egal von wem) so anschaut,….der
    Consumermarkt entwickelt sich wohl in eine andere Richtung als, das Business-Geschäft
    von MS. Und MS kann jetzt nur noch hinterher hecheln, will es nicht des Anschluss
    völlig verlieren. Was ja in der Mobilfunksparte und bei den Wearables längst passiert ist.
    Denn ein „Home Hub“ ist ja nun alles andere als Business-Segment

    Und das ist gut so..dass der Gesamtmarkt MS für sein Verhalten im Consumermarkt abstraft
    und sich anderen Produkten zuwendet.Mal schauen wie lange MS dann noch sein „Business-Only“
    durchhält.

    1. Microsoft hat doch seit Gründung nur abgekupfert (grafische Oberfläche, Active Directory, IE), sozusagen die „Chinesen“ der USA. 😉

      Manchmal ist das nicht verkehrt, der Transrapid fährt dort zumindest. 😉 Netscape und Novell kennt auch keine Sau mehr.

    2. Die Business-only-Strategie ist glaub ich eher bei Mobile geplant. Mit Windows 10 auf Computern ist Microsoft aber sicherlich auch bei Privatanwendern weit verbreitet. Mit Cortana machen sie ja auch so einiges und das nicht nur für Businesskunden. 🙂

    1. Netscape war damals auch Erster.

      Wenn ein Produkt nicht innovativ genug ist, wie der IE damals, läßt es sich durch Macht und mit Geld durchdrücken.

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