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Microsoft Band: Hands-On Video und erste Eindrücke

Microsoft Band Hands On WParea 2

Das Microsoft Band wurde erst kürzlich vorgestellt und hat trotz einer sehr stillen Präsentation international hohe Wellen geschlagen. Nachdem das Gerät in den USA nach kurzer Zeit ausverkauft war, wurde der Ruf nach einem internationalen Release immer lauter. Dazu haben sich die Redmonder bisher noch nicht entschieden, weswegen das Gerät nur von wenigen Personen in Europa getragen wird. Auf dem Microsoft Device Day in Wien schien die Distanz zwischen den USA und Europa verschwindend gering, denn dort trugen einige Enthusiasten das Gerät bereits auf ihren Handgelenken. Einer davon war Christian Haberl von geekinsi.de, der uns einen ersten Eindruck davon erhaschen ließ.

Design & Verarbeitung

Mit dem Microsoft Band gehen die Redmonder in vieler Hinsicht einen anderen Weg und sind damit relativ erfolgreich. Das Konzept eines plattformübergreifenden Fitness-Trackers mit Smartwatch-Funktionen hat sich zumindest in den USA als sehr gefragt herausgestellt. Weshalb dem so ist, ist bei erster Betrachtung des Geräts bereits teilweise ersichtlich. Das Design ist minimalistisch und das Band will nicht sofort ins Auge stechen, sobald man einer Person die Hand schüttelt. Vielmehr wird es dabei eher übersehen. Selbstverständlich ist es nicht der dünnste Fitness-Tracker auf dem Markt, im Vergleich mit handelsüblichen Smartwatches scheint es allerdings äußerst kompakt. In der passenden Größe sitzt das Band auch relativ gut auf dem Handgelenk und scheint einem selbst nach längerem Tragen nicht mehr allzu oft aufzufallen. Dafür gibt es das Gerät in drei Größen, sodass es sich an jedes Handgelenk anpassen kann. Für kleine Handgelenke ist das Microsoft Band daher ebenfalls geeignet, allerdings fällt dabei eher auf, dass es sich hierbei um einen relativ großen Fitness-Tracker handelt.

Das Gerät wirkt sehr hochwertig und kann sich auch dadurch von vielen anderen Fitness-Trackern abheben. Die Front aus Glas, worin mittig das Display platziert ist, trägt enorm zu diesem Effekt bei. Die beiden Tasten des Geräts wirken sehr gut verarbeitet und geben ein solides Feedback ohne auffällig aus dem Gehäuse des Band zu ragen. An der Unterseite findet sich der magnetische Anschluss zum Laden des Geräts, der eine komfortable Lösung fürs Aufladen bietet, ohne das Gerät durch einen Empfänger für kabelloses Laden unnötig dicker zu machen.

Display

Das im Microsoft Band verbaute Display wird bei weitem keinen neuen Rekord in Qualität, Pixeldichte oder realitätsgetreuer Farbdarstellung bieten, reicht für den Zweck eines besseren Fitness-Trackers dennoch auf jeden Fall aus. So kann man auch ohne genauerem Hinsehen Pixel erkennen und Schriften wirken daher etwas kantig, allerdings fällt dies bei normaler Benutzung kaum auf. Die Darstellung ist relativ kalt, die Farben wirken teils ausgewaschen und blass. Die Blickwinkelstabilität ist dabei typisch für TFT-Displays kaum vorhanden, allerdings entspricht dies auch genau dem, was man von einer Smartwatch erwartet, schließlich soll nicht jeder Passant die eigenen Benachrichtigungen lesen können. Für diesen Zweck hat Microsoft also einen guten Kompromiss zwischen günstiger Anschaffung der Teile und der zu erwartenden Funktion gefunden.

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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