Neue Windows 10 Neon-Schnittstellen werden 3D-HoloLens Apps ermöglichen

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Microsoft arbeitet aktuell an einer neuen Designsprache, welche derzeit den internen Codenamen Neon trägt. Wir haben bereits erste Konzepte gesehen, welche einige Interface-Verbesserungen am Desktop offenbart haben. Für HoloLens plant Microsoft offenbar noch weitreichendere Neuerungen.

Julian Kay, ein Softwareentwickler, der sich auch mit HoloLens beschäftigt, hat kürzlich auf Twitter ein Video veröffentlicht, das am Beispiel einer Microsoft-App zeigt, welche Möglichkeiten künftig dank neuer Windows Universal Platform Neon APIs möglich sein wird. Die neuen Entwicklerschnittstellen werden neue 3D-Animationen und Transparenz mit sich bringen, was bei Geräten wie Microsofts HoloLens absolut Sinn macht. Bislang konnte nur Microsoft diese Schnittstellen für eigene Anwendungen nutzen.

Entsprechend „flach“ sind aktuelle UWP-Apps für die Microsoft HoloLens AR-Brille. Sie stellen derzeit lediglich eine virtuelle Fläche dar, welche etwa dem Interface unter Windows 10 am Desktop entspricht und einfach in der Luft hängt innerhalb ihrer begrenzten Fenster. Daher sind viele redundante Flächen entweder schwarz oder weiß. Mit den Neon-APIs wird sich dies ändern und das Design scheint wie eine Kombination aus dem Aero-Design von Windows 7 und dem Metro-Design von Windows 8. Aktuell ist unklar, wann die neuen Neon APIs in Windows 10 tatsächlich implementiert sein werden, sodass Entwickler tatsächlich davon Gebrauch machen können. Im Zuge der kommenden Windows 10-Versionen dürfte die neue Designsprache dann eingeführt werden.


Quelle: Twitter

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