Windows 10 S: Linux-Distributionen aus dem Windows Store laufen nicht

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Eine der wohl interessantesten Ankündigungen der Build 2017-Konferenz waren die Linux-Distributionen im Windows Store, nämlich Ubuntu, SUSE und Fedora. Sie werden im Windows Store zum Download zur Verfügung stehen und es erlauben, dass Linux-Anwendungen unter Windows 10 ausgeführt werden können.

Windows 10 S ist nicht gut geeignet für IT Pros

In einem ausführlichen Blogpost hat Microsoft nun erklärt, dass Windows 10 S das Feature nicht bekommen wird, denn laut Microsofts eigener Aussage „bedeutet es nicht automatisch, dass eine App sicher ist, wenn sie aus dem Windows Store kommt“. Das Unternehmen weiter:“Es gibt einige Apps, die nicht unter Windows 10 S laufen werden, darunter Kommandozeilen-Apps und Konsolen.“

Windows 10 S sei vorrangig für unerfahrene Nutzer gedacht, darunter auch Lehrer und Schüler, vorrangig Menschen, die nicht allzu viel Zeit damit verbringen, sich mit ihrem PC zu beschäftigen. Diesen Nutzern will Microsoft mit Windows 10 S ein sicheres, ressourcenschonendes System bieten.

Warum nicht?

Während der Download von UWP und Project Centennial-Anwendungen laut Microsoft zwar sicher ist, sind die Linux-Distributionen sehr spezielle Apps. Sie werden von bekannten Partnern zur Verfügung gestellt und nach dem Download aus dem Windows Store können diese auch auf Funktionen zugreifen, welche außerhalb der UWP-Sandbox liegen. Aus diesem Grund lässt Microsoft nicht zu, dass diese Anwendungen unter Windows 10 S ausgeführt werden.

Entwicklern rät das Unternehmen, schlichtweg die volle Version von Windows 10 zu nutzen.


Quelle: Microsoft

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