
Die Mitarbeiter von Microsoft Garage sind üblicherweise damit beschäftigt, Anwendungen für Android und iOS zu entwickeln, was einst besonders unter Windows Phone-Nutzern für heftige Kritik gesorgt hat. Mittlerweile gehört diese Tatsache zu Microsofts Unternehmensphilosophie und Microsoft Garage kümmert sich interessanterweise wieder etwas mehr um die Windows-Plattform.
Die Entwickler haben nämlich kürzlich eine neue Anwendung veröffentlicht, welche momentan auf GitHub heruntergeladen werde kann. Die Anwendung setzt auf künstliche Intelligenz, um eine Reihe von Informationen aus Fotos herauszufiltern und sie dem Nutzer auf eine andere Art und Weise zugänglich zu machen.
Was ist Snip Insights?
Bei Snip Insights handelt es sich im Prinzip um eine einfache Fotos-App, wo Bilder aus einer Bibliothek importiert und dargestellt werden können. Der Anwender verfügt auch über die Möglichkeit, mit Windows Ink einzelne Veränderungen am Bild vorzunehmen. Die wichtigste Funktion ist allerdings die Nutzung der künstlichen Intelligenz, welche die Snip Insights-App zudem eher zu einem Konzept als zu einem wirklich nutzbaren Programm macht. Snip Insights soll Nutzern und vor allem Entwicklern zeigen, wozu künstliche Intelligenz in der Lage ist und wie sie diese selbst in ihren eigenen Windows-Programmen verwenden können.
Wenn der Nutzer ein Foto in Snip Insights geöffnet hat, wird dieses Bild über die Microsoft Azure Cognitive Services API analysiert. Anschließen wird in der rechten Spalte der App das Ergebnis dieser Analyse dargestellt. Handelt es sich dabei um ein käufliches Produkt, werden Sucherergebnisse mit ähnlichen Produkten sowie den dazugehörigen Preisen dargestellt. Stellt das Bild einen Text dar, wird dieser ausgelesen und in einem Textfeld dargestellt. Dieser Text kann daraufhin vom Nutzer kopiert oder direkt übersetzt werden. Wird zudem erkannt, dass es sich bei diesem Text um ein Datum handeln, wird automatisch ein Kalender-Event generiert, welcher vom Nutzer zum eigenen Kalender hinzugefügt werden kann.
Microsofts Snip Insights-App kann natürlich auch Personen sowie Wahrzeichen gewisser Orte erkennen und diese daraufhin anzeigen. Handelt es sich um eine Person, werden Nachrichten rund um diesen Promi dargestellt.
Nur ein Konzept
Die Installation ist momentan nicht für alle Nutzer geeignet, da hierfür ein eigener Azure-Account erstellt werden muss und das Open Source-Programm mit der entsprechenden Schnittstelle kompiliert werden muss. Microsofts Demo zeigt allerdings sehr eindrucksvoll, wie Entwickler KI-Funktionen in ihren Windows-Apps nutzen könnten.
Quelle: Microsoft

Texte von Foto zu einem Word Dok. oder PDF machen und bearbeiten kann ich mit Office Lens und Texte live übersetzen kann ich mit der Übersetzer App von Microsoft. Fotoanalyse scheint mir nur ein neues werbe konzept zu sein. Geht auch ohne KI zumal das alles kein echtes KI ist. KI ist für mich nicht wirklich das was sein sollte bis jetzt. K für Kommerziell und I für Information mehr nicht uns wird es nur so verkauft. Betonung auf noch.
Es geht ja nicht darum, etwas abzufotografieren, sondern darum, Texte in Bildern (bspw. welche man gesendet bekommen hat) zu erkennen und in einem Textdokument zu verarbeiten und sogar zu übersetzen. Allein für die Übersetzungsfunktion ist dir KI schon hilfreich, da sie sozusagen „mitlernt“ und sich die Ergebnisse fortwährend verbessern. Guck dir z.B. mal DeepL an und teste es mal. Die Übersetzung ist dort wirklich sehr gut. Sogar besser als Reverso.
Es gab damals mal OCR-Programme, die ebensolche Texte in Bildern erkennen und verarbeiten konnten, nur wurde das scheinbar nie wirklich weiterentwickelt. Neu ist die ganze Sache nicht, nur ist es heute eben wiedermal aktuell.
Ich weiß schon was du meinst. Ich will damit sagen das es uns als neu und modern verkauft wird und die daten die alle menschen bei tragen nur ein Spiegel von uns ist und in dem Sinne keine echte KI.
Na die KI ist in dem Sinne einfach die Einheit, die die vorhandenen Daten auswertet und verarbeitet. So muss das kein MA mehr machen. ?
„Bei Snip Insights handelt es sich im Prinzip um eine einfache Fotos-App, wo Bilder aus einer Bibliothek importiert und dargestellt werden können“
„wo“ kommt da nicht so gut. Besser verwendet man dort ortsanzeigende Begriffe wie „in dem/in der“. Ich weiß nicht wie dieses wo heutzutage in diese Sätze kommen konnte und warum sich das schon bei einigen so eingebürgert hat…
Wie auch immer: Die eingebaute Texterkennung und -übersetzung ist in Bildern wirklich eine praktische Sache. Aber auch hier gilt wieder: Was man an Funktionalität gewinnt, büßt man wieder an Privatsphäre ein. Das wird sicher auch noch ein heikles Thema werden.
das „wo“ wird im Alpinen Raum schon immer so angewendet, so lange ich zumindest denken kann und dass sin mind. 60 Jahre. Da gabs nur die Gscheiderl die uns da immer umerziehen wollten, zum Glück erfolglos 🙂
Es klingt halt sehr komisch.