Microsoft Edge-Team schlägt neue Web-Schnittstelle für Foldables vor

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Foldables sind zwar bereits in der Theorie angekommen, allerdings sind weder die Betriebssysteme, noch die Entwickler wirklich auf die neuen Formfaktoren vorbereitet.

Während Responsive Webseiten seit Jahren zum Standard im Internet zählen, gibt es dort noch überhaupt keine Pläne dazu, wie man mit den Geräten mit faltbaren Displays umgehen soll. Microsofts Edge-Team hat nun auf GitHub Informationen zu einer Schnittstelle veröffentlicht, welche man Window Segments Enumation API getauft hat. Der Vorschlag besagt, dass man Entwicklern dabei helfen will, das Layout ihrer Webseiten effizient für Geräte mit mehreren Displays oder Display-Hälften zu optimieren. Über diese Schnittstelle könne erkannt werden, wie dieses Gerät momentan verwendet wird. Entsprechend könnte man auf einer Hälfte des Displays die Menüs oder weiterführende Optionen anzeigen. Unterdessen zeigt man auf der anderen Hälfte die tatsächlichen Informationen an, mit denen die Nutzer interagieren wollen.

Microsoft hat hierzu bereits ein Konzept gestaltet, welche eine Kartenlösung zeigt. Dort wird die Karte auf der linken Display-Hälfte angezeigt, während rechts die einzelnen Orte in einer Liste dargestellt werden.


Quelle: Microsoft

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23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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missoni
Mitglied
missoni

Nachdem mich Microsoft so mit Windows 10 Mobile verarscht hat, bin ich sektisch. Zumal die zu blöde sind dieses Windows Core oder wie es auch heissen soll raus zu bringen. Da wird keine Inforamtionen an die Entwickler raus gelassen. Dann wundern die sich, das solche Produkte ein Flop wird. Aber Nadalla und Cook haben eines gemeinsam. Beide sind keine Visionäre und erkennen nicht das Potential was in manchen Produkten steckt.

AtzeH
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AtzeH

“bin ich sektisch”
Also hast du jetzt ein iPhone? 😜

Dustynation
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Dustynation

Interessant, wie MS hier wieder voran schreitet, um am Ende nichts draus zu machen^^ Ich frage mich immer warum man bei MS in diesem Bereich so viel Engagement zeigt, dann aber keine Hardware liefert? Der logische Schluss muss doch jetzt sein, dass da ein Surface Referenzgerät kommt, damit auch die anderen Hardwarehersteller begreifen was möglich ist. Bestenfalls schafft MS hier ein zweites Surface Pro Wunder. Wenn man in Zukunft auf einem Windows Gerät weiterhin auf ein fast 1000 € Smartphone angewiesen ist, um auch weiterhin vollumfänglich kommunizieren zu können, stellt sich die Frage nach dem Sinn eines solchen Surface, wenn… Read more »

Sidewinder
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Ist zwar lediglich eine Theorie, aber das Schlüsselwort könnte “Patent” lauten.
Wieso selber Kohle und Risiko in Geräte stecken, wenn man doch einfach Subsysteme verkaufen kann…

Androvoid
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Androvoid

Fast könnte man meinen, die Branche unterliegt da einem kollektiven Zwang auf diesen angeblich zukünftigen Zug aufspringen zu müssen, wohl bloß aus der Angst heraus, da u.U. etwas zu verpassen.
Dabei wird das besonders von Microsoft vorangetriebene Unterfangen, in der Not nach Auswegen und Rettungsankern suchend, ohnehin wiederum bloß seinen Weg in die nächste kleine Nische finden.

tk69
Mitglied
tk69

Bin gespannt, ob sich diese Geräte durchsetzen. Was den Screen betrifft im Artikel, so finde ich die Suche deplatziert.