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Windows 10

Datenschutzbehörde: Windows 10 Telemtrie lässt sich vollständig abschalten

Windows 10 Telemetrie ist vollständig deaktivierbar. Das hat nun ein Bericht des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht festgestellt.

Die Übertragung von Telemetriedaten in Windows 10 ist immer schon ein Thema gewesen, wofür der Konzern häufig kritisiert wurde. Dabei bietet das Unternehmen je nach Nutzungsszenario verschiedene Level bei der Übertragung von Telemetriedaten bis hin zur kompletten Deaktivierung.

Grundsätzlich gibt es zwei Varianten bei Diagnosedaten, die Windows 10 an Microsoft schickt: Vollständig überträgt genaue Nutzungsdaten des Systems, die der Konzern anonymisiert erhält und dabei nur für Fehlerkorrektur und die Verbesserung seiner Dienste nutzt. Dabei werden auch Statistiken aufgenommen, welche die Nutzung des Systems und seiner Anwendungen beinhaltet. Für viele Nutzer ist dies zu viel der Information, weshalb die Option „Standard“ bereitsteht. Hier werden nur Geräteinformationen, vorgenommene Einstellungen und Informationen darüber geschickt, ob der PC korrekt läuft. Diese Art von Telemetrie ist sinnvoll, da Microsoft dadurch zum Beispiel ein Update blockieren kann, wenn beispielsweise ein Bug nicht mit bestimmten Konfigurationen kompatibel ist.

Windows 10 sendet keine Telemetrie

Unternehmenskunden mit Windows 10 Enterprise und Windows 10 Education bekommen zusätzlich die Option „Sicherheit“, das auch als Telemetrielevel 0 bekannt ist. Hier werden keine Daten an den Konzern weitergeleitet, so zumindest das Versprechen des Konzerns. Es gibt inzwischen zahlreiche Berichte zum Thema, wo Microsoft vorgeworfen wird, man würde unabhängig davon immer Telemetrie sammeln. In diesem Zusammenhang hieß es zuletzt sogar von einigen bekannten Fachmedien und YouTubern, Windows 10 sei illegal. Diese Berichte sind allerdings falsch und können als Märchen oder gar Verschwörungstheorien kategorisiert werden.

Deutsche Behörde bestätigt: Windows 10 Telemetrie deaktivierbar

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat Windows 10 Enterprise nämlich in Laborbedingungen untersucht. Dabei hat man das Security-Telemetrielevel aktiviert und überprüft, welche Daten an Microsoft gehen. Das Ergebnis: Keine.

Das Betriebssystem schickt keinerlei Telemetrie an Microsoft, sofern es über den Gruppenrichtlinieneditor entsprechend auf das Telemetrielevel 0 konfiguriert ist. Unternehmenskunden können diese Änderung vornehmen. Zur Einsetzbarkeit von Windows 10 heißt es im Tätigkeitsbericht der deutschen Datenschutzbehörde im Zitat, die Telemetrie in Windows 10 Enterprise stelle „keinen datenschutzrechtlichen Hinderungsgrund eines Einsatzes dieses Betriebssystems dar.“ Den vollständigen Tätigkeitsbericht des Landesamts könnt ihr im Quellenlink finden und zu Infos zur Windows 10 Telemetrie auf Seite 22.


Quelle: Landesamt für Datenschutzaufsicht

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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