Die Universal Windows Plattform ist tot

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Microsoft unternimmt immer mehr Schritte in Richtung der offiziellen Einstellung von UWP Apps. Nun kann man davon sprechen, dass die Universal Windows Platform offiziell als veraltet bezeichnet wird.  

Das Windows App SDK nutzt zwar wichtige UWP Technologien und vereint diese zusammen mit den neuen WinUI-Technologien in eine neue Sammlung an Schnittstellen für Windows 11. Eine Zurückportierung auf UWP wird es somit nicht geben. Der Vorteil ist allerdings, dass das Windows App SDK nicht an eine bestimmte Windows-Version gebunden sein wird und somit für alle Entwickler verfügbar ist, unabhängig davon, welche Version des Systems genutzt wird.

UWP wird in der Zwischenzeit jedoch nicht weiter relevant aktualisiert, sondern in Zukunft laut Microsoft nur noch „Bugfix-, Zuverlässigkeits- und Sicherheitsupdates“ erhalten und damit keine neuen Funktionen. Entwickler können weiterhin UWP-Apps entwickeln und veröffentlichen, dürfen jedoch nicht damit rechnen, dass sie künftig dank neuer Schnittstellen die Funktionalität ihrer Apps erweitern werden können.

Wer jedoch neue Features und Schnittstellen in WinUI 3, WebView 2, .NET 5 sowie volle Kompatibilität zu Windows 10 Version 1809 und neuer herstellen will, wird seine App auf das Windows App SDK migrieren müssen.

Während im Prinzip seit Jahren bekannt ist, dass die Universal Windows Plattform keine Zukunft hat, so ist es nun quasi offiziell bestätigt. Der Konzern erklärt, dass man keine weiteren Feature Updates dafür ausrollen wird, was durchaus an die Situation mit Windows 10 Mobile im Jahr 2016 erinnert. Immerhin ist es nun so, dass Entwickler, welche mit UWP gearbeitet hatten, ihre bestehenden Apps auf das Windows App SDK migrieren können und somit nicht auf der Strecke gelassen werden.


Quelle: Microsoft

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