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[Update] MEGA für Windows Phone 8 verfügbar

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Wir hatten schon nicht mehr damit gerechnet. Ende 2013 berichten wir, dass der von Kim „Dotcom“ Schmitz aus der Taufe gehobene Sharehoster MEGA beabsichtige, einen Client für Windows Phone zu veröffentlichen. Danach herrschte diesbezüglich über ein Jahr gähnende Funkstelle und unsere Zweifel wuchsen. Ihr Übriges taten die Gerüchte über die finanziellen Schwierigkeiten des Gründers, auch wenn dieser seit einiger Zeit nicht mehr die Position des CEO bekleidet. Mit Beginn der geschlossenen Beta-Phase vor wenigen Wochen war jedoch klar, dass uns das neuseeländische Unternehmen eines Besseren belehren würde. Und so hat die App mit über zwölf Monaten Verspätung doch noch ihren Weg in den Windows Phone Store gefunden.

Auf die Frage, warum man seine Dateien ausgerechnet MEGA anvertrauen sollte, dürften Kunden und Befürworter vor allem das Thema „Datenschutz“ ins Feld führen. Zählt doch nicht zuletzt die National Security Agency (NSA) zu den erklärten Feindbildern von Kim Schmitz. Besucher der Webseite werden aus diesem Grund auch demonstrativ von einem Auszug aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte begrüßt. Dass dieser sich darüber hinaus gut als Werbeslogan macht, dürfte ebenfalls eine Rolle spielen:

Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen. Artikel 12

Laut MEGA werden sämtliche Dateien ausschließlich auf den Geräten des Nutzers ver- und endschlüsselt (Ende-zu-Ende-Verschlüsselung). Zum Einsatz kommt dabei ein RSA-Kryptosystem. In der kostenlosen Variante stehen euch 50 GB Speicherplatz zur Verfügung. Im Vergleich zu Microsofts OneDrive und Dropbox kann sich das Angebot daher durchaus sehen lassen.

Mit der Version für Windows Phone 8 erhaltet ihr Zugriff auf sämtliche eurer Dateien, welche ihr löschen, umbennen oder verschieben könnt. Ebenso lassen sich neue Ordner anlegen oder bestehende verwalten. Von eurem Smartphone könnt ihr jedoch zurzeit ausschließlich Fotos und Videos hochladen. Weitere Dateiformate werden nicht unterstützt. In diesem Punkt unterscheidet sich die App allerdings nicht von den Versionen der Konkurrenzplattformen. Dennoch steht Nutzern von Apples mobilem Betriebssystem ein größerer Funktionsumfang zur Verfügung. Neben der Möglichkeit des automatischen Foto-Uploads lassen sich unter iOS Dateien auf dem Gerät speichern, um diese auch ohne Internetverbindung zu verwenden. Zudem kann Cupertinos Kundschaft auf ihre Kontakte zugreifen und einen Passwort-Schutz aktivieren.

Update: Von MEGA existieren zurzeit zwei Versionen im Windows Phone Store, wie einige unserer Kollegen berichten. Da wir jedoch bereits von Beginn an auf diejenige verwiesen haben, welche das Unternehmen über sein offizielles Twitter-Konto publik gemacht hat, ist es nicht notwendig, euch einen neuen Download-Link mitzuteilen. Wir wollen mit diesem Update lediglich für Klarheit sorgen.

Herunterladen (kostenlos) – ab Windows Phone 8

mega-qrcodeWP Store Download mittelgroß cyan


 (Bild-)Quelle(n): MEGA

Consultant. Outdoor-Sportler. Serienjunkie. Braucht Kaffee. Mag Bourbon und Habanos. Liebt Champagne-Powder.

66 Kommentare

  1. seit dem heutigen update für MEGA läuft nix mehr! kann die app nicht mal mehr starten (1520). die daten sind jetzt nicht mehr abrufbar!!!

  2. Am sichersten wird wahrscheinlich noch die eigene Cloud zuhause sein. Hat jemand schon Erfahrungen mit myCloud von WesternDigital? Hab mir schon lange überlegt evtl. die 3TB Variante zuzulegen. Es gibt ja sogar eine App dafür im WP Store.

      1. Naja das Ding kostet einmalig 150€ (3TB!!) Die Übertragung läuft momentan noch mit Netzlaufwerk ziemlich zügig. Also streamen von FullHD auf den TV geht ohne stocken und der Upload Speed ist vertretbar, also langsamer als wie wenn ich was auf Onedrive schieb ist’s auch nicht. Hab eigentlich nur Zweifel wie es Softwareseitig mit der Bedienung von dem Gerät aussieht. Ob das auch so komfortable ist wie mit Onedrive etc…

        Die 2,50€ mehr im Jahr für Strom leist ich mir gerne, dafür das ich „meine“ Daten bei mir zuhause hab. Das mögen manche natürlich anders sehen.

  3. Das schöne ist das man mit Windows Phone ja 15 GB bei OneDrive hat… Ich vertraue da doch eher einem Multi Milliarden Dollar schweren Unternehmen als einen dubiosen Typ der durch illegales Fileshare Hosting zu Bekanntheit gelangt ist…

  4. installiert und nach einem Tag deinstalliert! durch die Installation lief mein Handy grotten schlecht.anscheinend macht die App im Hintergrund zu viel Mumpitz.l820

  5. Verschlüsselung hin oder her, dem Anbieter muß man trauen. Wenn ich mir die Vergangenheit von Kim Schmitz anschaut so ist es zweifelhaft ob man das kann. Vor allen Dingen ist die Sicherheit der Daten zu bezweifeln, was nützt einem verschlüsselung wenn in ein paar Jahren wegen Insolvenz oder ähnlichem die Server still gelegt werden?

  6. @Cloudnutzer:

    Ein Teil scheint ja wirklich mehr als nur die letzten Urlaubsbilder in die Cloud zu laden, als gute Möglichkeit zur Datensicherung kann man Onedrive etc. auch nicht leugnen.
    Aber wie weit vertraut ihr den Anbietern dabei?
    Reicht euch für wichtige Daten die versprochene Sicherheit des jeweiligen Anbieters aus, oder wird ein zusätzliches Programm zur Verschlüsselung genutzt?

    Da ich selbst 90% verschlüsselt hochlade, aber nicht sicher sein kann, ob das überhaupt was bringt, würde mich eure Einstellung mal interessieren.

    1. Eigentlich ist es ganz einfach. Jeder kann hochladen was er möchte. Diejenigen die der Cloud nicht trauen lassen es.

      Ich selbst hab auch einige Urlaubsbilder, Videos und Musik hochgeladen in die Cloud. Wichtige Dokumente usw. lade ich aber nicht hoch. Ich denke es wird auch von vielen nicht verstanden dass in der digitalen Welt nichts sicher ist. Viele beschweren sich ja schon über bestimmte Zugriffsrechte von Apps. Um wirklich einigermaßen sicher zu sein dürfte man gar keine Geräte mit Internetzugriff benutzen und auch keine EC Karten und den neuen Personalausweis 🙂

      Man sollte einfach nur aufpassen was man in die Cloud hochläd.

    2. Ich habe alles in meiner owncloud auf meinem Home Server. Ist nicht so gut ans Internet angebunden, aber ich habe alle Daten unter meiner Kontrolle. (und durch den Raid 5 gibt’s auch ein bisschen Ausfallsicherheit)
      Bei OneDrive und Co habe ich nur das was ich öffentlich/mit mehr als 5 Leuten teile, was also eh nicht „top secret“ ist

    3. Naja eines sollte einem klar sein. 50gb Cloudspeicher sind am Ende 50gb physisch auf einer Festplatte. Diese sind nicht gratis und dennoch bekommst du 50gb for free. Sprich irgendwie muss das Ganze gegenfinanziert werden, und dass passiert durch Analyse und Weiterverkauf eurer Daten.

  7. Ist das für euch ein Vertrauen erweckender Dienst? Wirbt zwar mit End-to-end Verschlüsselung aber kann man das gefahrlos glauben?
    Dialoge wie vertrauenswürdig MS, Google, Dropbox usw. sind will ich nicht lostreten! Aber einem „Kim Dotcom“ seine Daten anvertrauen!? Egal ob verschlüsselt oder nicht!!

    1. Ich verweise auf die Einleitung unseres Artikels aus dem Jahr 2013 (s. Link im oberen Abschnitt). Bei vielen Entscheidungen in diesem Bereich kann sich der durchschnittliche Nutzer lediglich fragen, ob er dem Anbieter vertraut. Sollte dem nicht so sein, muss er die Verschlüsselung/Lagerung selbst in die Hand nehmen. Sofern ich mich richtig erinnere, wurden zumindest bekanntgewordene Sicherheitslücken zeitnah geschlossen. Dennoch haben wir selbstverständlich nicht jede Zeile Code verifiziert, was uns auch gar nicht möglich wäre.

    1. find ich auch doof
      sobald es diese Funktion gibt lad ich mir die App

      wenns dann noch ne Desktop Anwendung gibt wirds für mich onedrive ersetzen

  8. Ganz sicher wird der Dienst nicht genutzt… wenn das auch wieder von Netz geht, Daten Weg und bei Herrn Schmitz würde mich das nicht wundern…

  9. Wieso lädt man überhaupt irgendwo Bilder oder andere persönliche Dinge hoch? Habe das noch nie verstanden.
    HDDs und SD-Karten kosten doch fast nichts mehr.

    1. Verstehe ich auch überhaupt nicht…
      Einziger Vorteil ist das so auf Daten von verschiedenen Geräten zugreifbar ist aber so aufwändig ist es ja auch nicht sie über einen Datenträger auf das jeweilige Gerät zu kopieren 😉

      1. Ich glaube das verstehen nur Leute die tatsächlich produktiv über beere mehrere Geräte arbeiten – jedes Dokument auf jedem Gerät aktuell zu halten ist ein Akt, den ich mir nicht antun will…

    2. Weil man die Datenträger nicht überall mit hinschleppen muss und weder unterstützt WP OTG, noch hat man in jedem Gerät nen SD Slot.
      Du brauchst es ja nicht nutzen wenn du den Vorteil nicht erkennst.

      1. Gib es auf. Diese Diskussion wird immer von Leuten gestartet die es nicht verstehen wollen. Ich versuche meiner Oma auch nicht zu erklären warum Das Internet besser als ein Telefonbuch ist. Die Leute sind mit dem zufrieden was sie haben und haben Angst, Angst hat die Menschen schon immer zu irrationalem verhalten bewogen. Ich könnte nicht mehr auf meine cloud verzichten keine „Angst“ mehr vor datenverlust, alles ist von überall zu jederzeit zentral gespeichert und erreichbar ob vom pc Laptop Handy von der Arbeit von der Xbox oder auch von freunden und Bekannten die ich dazu einlade. Wer darin den Vorteil nicht sieht dem ist nicht mehr zu helfen. Stichwort KEIN DATENVERLUST und UNEINGESCHRÄNKT ERREICHBARKEIT. Ich synchronisierte meine cloud zusätzlich mit meinem Laptop (onedrive) und sichere sie auf meinem nas welches keine dateien lokal löscht. Sollte also auf der cloud etwas verloren gehen (warum auch immer) und ich synchronisiere es vershentlich mit dem Laptop, habe ich es immernoch auf dem nas. Ich Speicher ALLES in der cloud familienfotos, Dokumente Steuererklärung arztbriefe von meiner Familie Musik Videos. Alles. Ich nutze ein sicheres Passwort und änder es regelmäßig. Ich finde es wirklich amüsant mit anzusehen wie die Leute (erstaunlicherweise alle ab Mitte 30) sich von der negativen presse beeinflussen lassen „ich speichere nichts in der wolke für die NSA oder irgendwelche hacker, da Nehm ich lieber meine Festplatte“ kurz darauf muss ich zur Datnrettung anrücken da das Backup wohl vergessen wurde…….

        1. Nu ja, ALLES in der cloud? Wirklich alles? Gesundes, menschliches Misstrauen ist wohl durchaus angebracht.
          Ja gut, Fotos sichere ich auch alle im Onedrive. Aber wichtige, vertrauliche Dokumente sicher nicht. Die sichere ich dann zwar auch in der Cloud, aber in einer deutschen, mit Standort in Deutschland und dort ordentlich verschlüsselt.
          Aber jeder hat da seine eigene Philosophie.

        2. Son quatsch! Datenverlust kann auch in der cloud passieren! Hackerangriff, blitzeinschlag oder was auch immer. Außerdem machst du dich abhängig vom Internet. Noch läuft Internet stabil, aber lass das Internet mal längerfristig ausfallen, dann ist Polen auch offen. Für mich ist die cloud ein zusätzlicher Sicherheitsspeicher, mehr nicht!

          1. Wann fällt denn mal DAS Internet aus? Klar kann mal kurzfristig etwas ausfallen, wie der Anschluss zu Hause, aber dann hat man noch das mobile Internet und Hotspots. Das aber das komplette Internet und das auch noch langfristig ausfällt, hat ja was von Endzeitstimmung und wird wohl nie passieren.
            Ich nutze Onlinespeicher schon lange, sicher über 10 Jahre (damals Filehoster) und nie ist da irgendwie oder irgendwas abhanden gekommen.
            Aber extrem wichtige Sachen habe ich auch doppelt

            1. Naja, wir leben ja auch in friedlichen Zeiten. Keine Endzeitszenarien. Aber es rumort doch sehr, ich bin da vorsichtig!

              Zumal auch Hacker Angriffe immer mehr in Mode kommen!

              Es kann ja jeder halten wir er will, aber ich für meinen Teil möchte nicht abhängig sein vom INet!

    1. Kann dir denke ich bei allen Cloudanbietern passieren.
      Vermutlich haben sich alle in den AGBs das Recht vorbehalten einfach alles dicht zu machen…

  10. funktioniert perfekt, leider nur bilder! schön wäre es, wenn auch filme, .pdf, etc. gespeichert werden könnten. habe als test mal 1.2 gb hochgeladen und es ging flott und problemlos!

          1. Man kann geteilter Meinung sein bzgl. der Verhältnismäßigkeit des Vorgehens seitens der Justiz. Fakt ist aber, Kimi-Dickerchen hat wissentlich im Sinne der Piraterie gehandelt und damit Geld verdient (durch Werbung, Paid-Accounts, womöglich noch nicht mal versteuert). Seine halbherzige „Verfolgung“ der Urheberrechtsverletzungen auf seiner Plattform machen aus ihm leider keinen Gutmensch-Samariter.

            Wenn er doch so n guter Mensch ist, warum ist er denn nicht im Deutscheland geblieben und hat hier einen (legalen) One-Klick-Hoster aufgezogen?

            Es gibt nur eine Antwort darauf: Er wollte damit Geld verdienen. Und wie geht das am Besten? Ganz genau, nur illegal.

            1. Naja gut Geld verdienen kann man nicht nur illegal. In deinen Kommentaren liest man deine persönliche Abneigung gegenüber Kim Schmitz schön raus. Deshalb muss der Dienst aber nicht schlechter als andere sein.

              Piraterie im Netz unterstütze ich übrigens auch nicht. Und was die User mit Mega machen liegt nicht in der Hand von Herrn Schmitz. Über andere Clouddienste kann man auch Dateien austauschen…

              Wer es nutzen will ok, wer nicht lässt es 🙂

            2. Ich mache nicht den Dienst schlecht. Richtig, ich habe eine persönliche Abneigung gegen den Dicken. Noch weniger kann ich verstehen, wie man den Kriminellen feiern kann, obwohl man weiss, dass er NICHT als Samariter zum zweifelhaftem Ruhm und Ehre gekommen ist.

              Aber gut, Meinungsfreiheit und so. Die darf ja jeder haben.

        1. Kim mag ich, die NSA nicht. Die können zwar ruhig meine Daten ausspionieren, aber dann sollten die das auch selbst sagen, und nicht dass es über Edward Snowden erst bekannt gegeben werden muss.

  11. Die Idee ist ja gut, aber dann sollte es auch laufen.
    Habe gerade mal zehn Bilder ausgewählt und wollte die hochladen.
    Aber momentan hängt wohl der Server…

  12. Danke für den Tipp! Werde ich auf jeden Fall mal testen! Habe mich bisher immer geweigert, meine Daten auf onedrive zu „veröffentlichen“.

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