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Eine interessante Kombination: Nokia und die Technik des 3D-Drucks

Nokia hat mit der Veröffentlichung des 3D Entwurfs zum Lumia 820 Cover  in den vergangenen Tagen einen stillen (revolutionären) Trend auch innerhalb der Windows Phone Welt ins Rollen gebracht.

Nachdem der finnische Handyhersteller gestern das sogenannte 3D-printing Development Kit zum Cover des Lumia 820 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat, beginnen nun die ersten Arbeiten respektive Konzepte auf dieser Grundlage. So ließ sich Relief, ein niederländischer Designer, von Nokia inspirieren und erstellte kurzerhand einen Entwurf für eine zu den kabellosen Ladegeräten passende Halterung.
Die Intention hinter die Aktion ist es, Feedback zu sammeln und anschließend einen finalen Entwurf zu erstellen. Diesen möchte Relief dann über shapeways.com verkaufen. Im Folgenden sind zwei seiner Entwürfe zu sehen, wobei der weiße Halter die aktuellste Version ist. Die Anregungen sammelt der Designer ebenfalls auf shapeways.com.

Unabhängig davon, aber ebenso engagiert, nutzte der 3D Drucker Hersteller MakerBot die seitens Nokia veröffentlichten 3D Vorlagen des Lumia 820 Covers, um sie an die eigenen (Design-)Vorstellungen anzupassen und letzten Endes auszudrucken. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, es lässt sich aber wenig über deren Robustheit bzw. Alltagstauglichkeit sagen.

      

Die Begeisterung von MakerBot ist jedenfalls alles andere als zurückhaltend:

Wir nahmen die Datei für das abnehmbare Cover des Nokia Lumia 820 und optimierten sie, um die Kompatibilität mit dem MakerBot Replicator 2 Desktop 3D Drucker zu gewährleisten. Es ist eine beeindruckende Hülle, die großartig [auf das Lumia 820] passt!

Der MakerBot Replicator 2 – 3D Drucker kostet 2199$. Das während des Druckprozesses verwendete Material (PLA = Polylactide) kostet pro Kilogramm 43$ bzw. 48$.

Die Technik des 3D-Drucks

Die 3D Drucker Technologie ist möglicherweise noch nicht allen ein Begriff, weshalb eine kleine Vorstellung sich anbietet. Dreidimensionale Drucker sind Maschinen, die dem Namen entsprechend, dreidimensionale Gegenstände aufbauen. Dabei erfolgt dieser Aufbau computergesteuert unter Nutzung eines oder mehrerer flüssiger/pulverförmiger Werkstoffe nach vordefinierten Maßen sowie Formen. Das folgende Video dient der Veranschaulichung des Potentials und des Druckprozesses:

Ähnlich überzeugt von dieser Technologie leitet das P.M.-Magazin einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema ein, der den Titel „Druck mir mal ’ne Pizza!“ trägt:

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit findet eine Revolution statt: Wissenschaftler entwickeln raffinierte Verfahren, die Computermodelle als handfeste Gegenstände ausdrucken – vom Teller bis zur Hauswand. Schon bald könnte jeder sein eigener Fabrikant sein!

Wie bald jeder „sein eigener Fabrikant“ sein wird, ist zum größten Teil vom Anschaffungspreis solcher Drucker abhängig. Angesichts des Preises des Replicator 2, dürfte diese aufregende Zukunft aber nicht lange auf sich warten lassen.


via wmpoweruser
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