Microsoft reagiert mit neuem Angebot auf die NSA-Affäre

182

Die NSA-Affäre ist längst nicht ausgestanden, das zeigen regelmäßig neue Erkenntnisse und Diskussionen. Von Anfang an war unter anderem Microsoft tief verwickelt, bewiesen doch einige der von Edward Snowden veröffentlichten Dokumente, dass Kundendaten vom Unternehmen an den amerikanischem Geheimdienst weitergegeben wurden. Seitdem dies bekannt geworden ist, bemüht sich Microsoft um Schadensbegrenzung, zum Beispiel durch eine Initiative in Zusammenarbeit mit anderen IT-Firmen.

Nun möchte man noch einen Schritt weiter zugehen auf Kunden, die durch den Wissensdurst der NSA beunruhigt sind. Im Interview mit der Financial Times sagte Brad Smith, der Leiter von Microsofts Rechtsabteilung, die Kunden sollten sich aussuchen können, in welchem der vielen Rechenzentren von Microsoft ihre Daten gespeichert werden.

Die Menschen sollten die Möglichkeit haben, Wissen dahingehend einzuholen, ob ihre Daten den Gesetzen und den Zugriffsmöglichkeiten vonseiten der Regierungen anderer Länder unterworfen sind. Sie sollten auch befähigt sein, eine informierte Wahl über den Standort ihrer Daten zu treffen. […]

Technologie erfordert heute, dass die Menschen ein hohes Maß an Vertrauen in die Dienstleistungen, die sie nutzen, aufbringen… Die Ereignisse des letzten Jahres untergraben einen Teil dieses Vertrauens [und] dies ist einer der Gründe, weshalb neue Schritte zur Berücksichtigung dieses Umstands erforderlich sind.

Kunden aus der EU, die kein Vertrauen mehr in amerikanische Server haben, könnten ihre Daten demnach beispielsweise in Irland speichern lassen. Konkret wurde Smith jedoch nicht, sodass es zu diesem Plan weder einen Zeitpunkt gibt, noch Details über die Umsetzung. Aufgrund der geringen Datenlage zu der Aussage sind auch die Reaktionen recht vielfältig. Einige Datenschutzexperten, darunter auch Christopher Soghoian, gehen davon aus, dass nicht der Standort der Daten entscheidend sei, sondern der Sitz der Administration, von der die Anweisungen ausgehen. Andere hingegen vermuten, dass Microsoft mit diesem Schritt die unterschiedlichen Länder gegeneinander ausspielen könnte: Soll heißen, wenn die NSA Daten aus einem Rechenzentrum in Irland holen will, muss sie sich mit den dortigen Behörden verständigen.
Dieser Meinung ist auch Daniel Castro von der Information Technology & Innovation, der darin den Versuch sieht, den Ausgangspunkt der Kontrolle auszumachen und den daraus entstehenden Konflikt auf den Präsentierteller zu legen. Bezieht man die bisherige Entwicklung der NSA-Affäre mit ein, muss man sagen, dass Datensicherheit wohl kaum so einfach zustande zu bringen ist, wie Microsoft suggerieren will. Schließlich hat sich gezeigt, dass die amerikanische Behörde wenig Verständnis für die Datenschutzgesetze anderer Länder hat.

Was denkt ihr: Handelt es sich bei der Ankündigung nur um ein Ablenkungsmanöver oder bereitet Microsoft hier tatsächlich den ersten Schritt zu mehr Datenschutz? Vielleicht erreicht wirtschaftlicher Druck, was die Politik nicht vermochte?


Quellen: Financial Times, Wall Street Journal

Über den Autor

Microsoft-Fan seit dem Aufkommen des Modern-Designs. Seit kurzem stolzer Besitzer eines Nokia Lumia 1020 und nun noch etwas fanatischer. Hat aber auch den kritischen Blick für Schwächen nicht verloren und gibt sich größte Mühe, objektiv zu bleiben.

neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
gotoblue
Mitglied
gotoblue

Hat MS das Angebot umgesetzt?

MrCoxx
Mitglied
MrCoxx

Oder besser gesagt, wischi waschi ne ?
Schön weich gespült hört es sich doch fast schon wieder ganz nett an 😀
Wie lieb das man sich das sogar aussuchen darf Microsoft.
WAHNSINN 😀

Fug66
Mitglied
Fug66

Spionage hat es schon immer gegeben. Und so lange es uns Menschen gibt, bleibt das auch so.

PhenomicX
Mitglied
PhenomicX

?? Genau in diesem Ausmaß

EffEll
Mitglied
EffEll

Ne, schlimmer… Ich sag nur Heimatschutz

jan.schneider.hi
Mitglied
jan.schneider.hi

Dann frag mal den KGB, ob er musste wo ich zu Zeiten des kaltes Krieges mein Mittagessen zu mir genommen habe. Natürlich wird es Spionage immer geben, aber deine Feststellung ist in diesem Fall dennoch absurd. Im Vergleich zu meinem Beispiel, war es natürlich dem KGB möglich die Informationen zu beschaffen. Dies kostete Zeit und Geld. Daher hätten sie es unterlassen, da kein Nutzen aus diesen Daten produziert werden kann. Die NSA heute hingegen speichert alles was sie bekommen kann…egal wer, egal wo, egal wie. Und das geht weit über das allgemeine Verständlis von Spionage hinweg. Aber naklar…ich vergass…die NSA… Read more »

Fug66
Mitglied
Fug66

Ich hab mal in den Archiven des KGB’s geblättert. 1981 hast Du an der Raststätte Neuhagen ne Bratwurst gegessen aber den Teller nicht abgeräumt. Du hast Dich also geirrt.

jan.schneider.hi
Mitglied
jan.schneider.hi

Da muss eine Verwechselung vorliegen. Denn dann wäre ist älter als ich dachte 😉 Der Name ist ja auch nicht so selten

hwf577
Mitglied
hwf577

Das Gejammer über die NSA ist fürchterlich. Die machen einen guten Job, es ist nur die Frage wer auf die Daten zugreifen kann.
Größere Sorgen sind Google, Facebook und Konsorten, da weiß niemand was die mit den Daten machen, aber denen wirft man die Daten ja hinterher.

dischue
Mitglied
dischue

Woran machst du das fest, dass sie einen guten Job machen? Daran, dass staatliche Aufgaben an Privatfirnen weitergegeben werden?
Dass man die Kanzlerin abhört – für den Kampf gegen den Terror?
Dass man ausnahmslos alle abhört und alles aufzeichnet wird – als Zeichen für Gleichberechtigung?
Warum machen die einen guten Job?

jan.schneider.hi
Mitglied
jan.schneider.hi

Oje…einen guten Job? Wenn ein X-beliebiger Mitarbeiter eine Unmenge an Daten abziehen und mit nehmen kann, ist das wirklich alles andere als ein guter Job!
Was hält den andere Mitarbeiter davon ab das Selbige zu tun? Die Mitarbeiter sind keine Millionäre und Geld regiert die Welt. Wenn da nun jemand von extern an jemanden herantritt und Millionen für ein paar Daten anbietet wird sich Irgendjemand finden der die Daten besorgt. Man braucht nur Geduld, Geld und einen ersten Kontakt. Und wer dann die Daten in die Hände bekommt will ich mir garnicht ausmalen.

hwf577
Mitglied
hwf577

Die haben halt Sicherheitslecks sodas Mitarbeiter oder auch Fremde die Daten entwenden können, die haben durch Snowden garantiert viel gelernt und sollten ihm dankbar sein.
Genauso wie bei den Schweizer Banken wo Steuer Cd’s an die öffentlichkeit gelangen.Die Sicherheit der Daten ist halt überall nicht gewährleistet. warum gibt es z.b. viele leaks über neue Handys.
Gibt es bei anderen Konzernen auch, möchte nicht alle aufzählen würde den Rahmen sprengen.

jan.schneider.hi
Mitglied
jan.schneider.hi

Das es das überall gibt ist klar. In dem Urspungsthread jedoch wurde die NSA als die kompetenten Geheimnishüter beschrieben.
1. denke ich nicht, dass es in Ordnung ist wenn jemand Daten sammelt (egal wer)
2. sind sie eben auch bei de NSA nicht sicher aufgehoben.

dischue
Mitglied
dischue

Die machen vielkeicht einen guten Job für die USA, möglich. Alkerdings durfte der Schwerpunkt dabei auf Wirtschaftsspionage liegen. Mehr oder weniger gibt man das sogar zu, es geht schlieslich um „…gut für USA…“ u.ä. Oder warum horchen die besonders in Europa ab? Wegen ein paar Radikal? Eährend die eigentlichen Bösewichter ihre Botschaften per Eselskarren und Kurier verteilen. Das dann auch noch private Firmen als Dienstleister bei so was eingesetzt werden, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Vielleicht war E.S. nicht mal der erste, nur haben es andere nicht veröffentlicht sondern verkauft….? Und nochmal zum guten Job: es waren amerik.… Read more »

Susanne
Mitglied
Susanne

Nett gemacht und gut erklärt:
http://m.youtube.com/watch?v=iHlzsURb0WI

jan.schneider.hi
Mitglied
jan.schneider.hi

Ich denke, dass der Ansatz von MS in jedem Fall eine Idee ist über die es nachzudenken gilt. Liegen die Daten bspw. in Irland und die AGBs für EU-Nutzer werden dahingehend angepasst, dass man Kunde eines EU-Ablegers von MS wird und nicht des Mutterkonzerns hätte dies zur Folge, dass der Mutterkonzern die NSA an den EU-Ableger verweisen muss und dieser ist an europäisches bzw. irisches Getzt gebunden. Somit müsste dieser eine richterliche Anordnung zur Herausgabe verlangen. Natürlich gibt es hier auch Lücken. Was ist, wenn die Verträge der NSA mit den Konzernen auf für Tochterunternehmen gelten? Der britische Geheimdienst kann… Read more »

Endust
Mitglied
Endust

Die Antwort kommt Ende Februar das „Black Phone“ alles läuft verschlüsselt Android ist so abgeändert das nichts mehr runtergeholt werden kann.

Und dann spielt alles andere keine Rolle mehr.
Ob Windows mit Metro, oder Apple mit ……. oder Android mit ……….

Smartphones sollen keine bunten Spielzeuge sondern sicheres Arbeitsgerät sein.

jan.schneider.hi
Mitglied
jan.schneider.hi

Was bringt mir ein sicheres Phone wenn ich es anschließend an eine Cloud binden muss, um die volle Useability zu erhalten? Diese Cloud wird schließlich wieder von MS, Google, Apple … betrieben und meine Daten Freiwild. Oder soll das Phone vollstänig keine Daten mehr verteilen und veröffentlichen? Dann ist es wohl gänzlich uninteressant. Was soll ich dann mit einem Smartphone ohne Whatsapp, ohne MMS, ohne Facebook, ohne Twitter, Verfügbarkeit meiner Daten auf mehrerer Geräte, Daten- und Einstellungssicherung? Egal wie es umgesetzt wird, wird es wohl eher ein Nieschenprodukt. Das ein Telefon sicher sein sollte ist klar…da stimme ich dir zu.… Read more »

ChelseaSmile
Gast
ChelseaSmile

Du hast wirklich keine Ahnung wovon du da sprichst…

sevege
Mitglied
sevege

Bei den Azure Services geht das schon immer, das der Kunde sich aussuchen kann wo seine Daten liegen. Das bringt nur nichts wenn die Staaten geheime Datenaustauschprogramme haben!

ReneL920
Mitglied
ReneL920

Finde ich einen guten Schritt in die richtige Richtung. Natürlich hindert die Wahl des Standorts meiner Daten keinen Geheimdienst dieser Welt daran, auf diese zugreifen zu können. Aber – zum einen stimmt die Kernaussage. Je besser ich Bescheid weiß, wer, was, wie und wo mit meinen Daten macht, desto leichter fällt es, dem Dienst Vertrauen entgegen zu bringen. Zum anderen kann die Standortbestimmung es den Geheimdiensten durchaus schwieriger machen, vor allem aus diplomatischer Sicht.

Neshi-Fynn
Mitglied
Neshi-Fynn

Kleines Statement dazu: Selbst wenn etwas verschlüsselt wird, sind die Hersteller GESETZLICH dazu angehalten den Algorithmus an Geheimdienste rauszugeben, damit dieser binnen 7 Sekunden geknackt werden kann. Sprich auch Netzwerkkarten & Co. Also ist es im Endeffekt egal WO etwas gespeichert wird, wenn es einen Mann in der Mitte gibt.

Ch_Schmidt
Mitglied
Ch_Schmidt

Ihr habt eh schon alle Lebensmittel zu euch genommen die einen Chip enthalten und vom Körper nicht ausgeschieden werden kann. Euer Leben wird Rund um Uhr aufgezeichnet, jeder Schritt, jede Bewegung im Schlaf, was und wie ihr träumt, einfach alles!!

INK Secret
Gast
INK Secret

Man kann sich den chip selbst entfernen! Sitzt im Enddarm und mit dem Mittelfinger kommst du ganz gut ran.

Rebound
Mitglied
Rebound

Haha
Antwort des Tages

ED235
Mitglied
ED235

After-Market

11mousa
Mitglied
11mousa

In Wirklichkeit gehe ich von sch…egal aus, da ich ohnehin vermute, dass zumindest NSA, evtl. auch BND und Co., mittlerweile eine Technologie entwickelt haben, von „zuhause“ fremde Hardware direkt anzuzapfen, was jeglich Versuche, Daten vor öffentlichen Einrichtungen zu schützen, obsolet machen würde.

TalebAn76-GER-
Mitglied
TalebAn76-GER-

Zapfen die Briten nicht grundsätzlich das Unterseekabel zu ihrer Insel an…also völlig Wurscht ob das Daten in Irland geschützt sind wenn die vorher schon angefangen werden…was für ein Quatsch…und die Briten sind best friends der Amerikaner….

blunma
Mitglied
blunma

Wie gut dass ich im W-Lan unterwegs bin. Dann sind meine Daten ja sicher.

Wil.K
Mitglied
Wil.K

Ist das jetzt Dein Ernst oder Ironie?

wori
Gast
wori

Nein, es ist die die bittere Wahrheit.
Die Überseekabel nach Amerika laufen über die britsche Inseln und der GCHQ hat alle Leitungen angezapft.

Wil.K
Mitglied
Wil.K

Hallo wori, darum geht es doch gar nicht. Dass die Britten den Daten-Verkehr direkt am Kabel abfischen, ist schon länger bekannt. Meine Frage bezieht sich auf den Post von Blunma darunter, in dem es heißt, das die Daten sicher seien, wenn man im WLAN unterwegs sei.
Trotzdem vielen Dank, dass Du aufklären wolltest.

Darkyy
Mitglied
Darkyy

Bitte sag mir das das nur ein Witz war xD

maddin2410
Gast
maddin2410

Wer sich über die NSA aufregt, sollte zu aller erst einmal seinen Frust am BND auslassen. Der ist keinen Deut besser.

Und an all die Experten hier: der Geheimdienst praktiziert Geheimes.
Alle Standards, die der Sicherheit dienen, sind nicht umsonst Standards…

biker
Mitglied
biker

Sie lügen alle und immer! Meine heiklen Daten habe ich auf einer externen Platte die nur angeschlossen ist wenn ich es brauche, dann kappe ich vorher das Netz. Wenn ich mir im übrigen ansehe was für Möglichkeiten eine GEZ hat ganz offiziel in Privaten Daten, sogar auf dem Einwohnermeldeamt, rum zu schnüffeln müssen wir nicht bei der NSA schauen. Geht es es um Geld ist offenbar alles erlaubt!

ChelseaSmile
Gast
ChelseaSmile

Mach am besten noch die Rollläden runter und schließ die Tür 2x ab. Die Festplatte hast aber schon in nem Tresor mit Alarmanlage? 😉

TheKlobus
Mitglied
TheKlobus

Hab mir genau das Gleiche gedacht 😀 Ehrlich, man kann es auch übertreiben. Wahrscheinlich haste auch ne Salatschüssel auf dem Kopf und Alufolie um den Körper damit dich die Aliens nicht finden….

3dz9j56
Gast
3dz9j56

Und wenn auf deinem PC nen Trojaner installiert wurde, überträgt der die Daten halt eben erst, wenn du wieder ins Netz gehst… Mit anderen Worten haste von deiner Strategie *Trommelwirbel* garnix.

Ich selber verschlüssel zwar auch meine Backups, das ist aber eher gegen die „Kleinen“. Also Leute, die eben Daten klauen, um sie zu vermarkten. Gerade wenn man Apps entwickelt, wärs schon blöd, wenn man die eigene App irgendwo anders wiederfindet. Was soll aber die NSA damit bitte anfangen…

PS: Kommata retten Leben.

wori
Gast
wori

Mache ich auch so. Sehr Wichtig aber, zuerst immer etwa 45 Minuten vorher ein Aluhüttchen aufsetzen.

jan.schneider.hi
Mitglied
jan.schneider.hi

Knoblauch und Holzpflock nicht zu vergessen 😉

Frosti
Mitglied
Frosti

Mir is das total Latte. Ich hab nichts zu verheimlichen. Und wenn ich doch gezielte auf mich abgestimmte Werbung und Angebote bekomme, is das doch auch von Vorteil. Yolo 😀

arbitre1998
Mitglied
arbitre1998

Es geht ums prinzip! Ich denke, dass der größte teil von unserer gesellschaft nichts zu vernergen hat. Denoch ist und bleibt das recht der privatsphäre und des datenschutzes erhalten. Es geht niemanden etwas an, was du in deinem leben machst! Auch nocht die NSA, den BND,…

Brausepaul
Mitglied
Brausepaul

Ja, nur das die deine Einstellung nicht wirklich interessiert. Das die Amis vor nichts Halt machen haben sie zu genüge bewiesen. Als vermeintliche Weltpolizei nimmt man sich einfach alle Rechte- so einfach ist das und nun mach du mal was dagegen. Wenn sogar Regierungen den Schwanz einklemmen…….

jan.schneider.hi
Mitglied
jan.schneider.hi

Es geht doch nicht darum was du dir wann und wo kauft und um gezielte Werbung. Das ist etwas zu kurz gedacht. Mit all deinen Daten, die du im Internet verbreitest lässt sich ein vollständiges Profil deiner Person erstellen. Wann bist du wo, wann machst du was wo, wann bist du wo im Urlaub, welche Ängste und Sorgen hast du, was sind deine Träume und Wünsche, welche Ziele hast du, welche Interessen hast du. Und wenn ein Snowden an die Daten gelangen kann und diese mitnimmt, können das auch andere. Was nun, wenn ein Mitarbeiter ein Profil einer privaten Person… Read more »

gotoblue
Mitglied
gotoblue

Ich denke jeder sollte überlegen wie er eine Cloudnutzung ersetzen kann. Die Lösung ist eine NAS Festplatte, man bekommt sie schon mit 1TB um die 100,00 Euro. Das ist doch ein Argument.

Hajopai
Mitglied
Hajopai

Wo ist das Problem? Es kann doch jeder selbst entscheiden was er online in die Cloud speichert!

gotoblue
Mitglied
gotoblue

Siehe dieses Thema hier.

Hajopai
Mitglied
Hajopai

Du ich hab das Thema schon gelesen! Aber die Sache ist die wenn ich nix Online Speicher kann auch nix ausspioniert werden. Klingt logisch is aber so! Wie du schon sagst – Daten einfach lokal auf die Festplatte! Und der einzigste Online Zwang den hier viele Beschreiben sehe ich auch nicht. Das einzigste was bei den heutigen Smartphones online definitiv benötigt wird ist ein Online account um auf die Stores zuzugreifen. Eventuell noch die Kontaktliste! Ich habe aber auch die Sache zb. bei meinem altem Android Handy mit einem Fake account gelöst. Da können die Leuts spionieren wie sie wollen… Read more »

dischue
Mitglied
dischue

Na ob ein fake-account genügt? Falls Ortungsdienste aktiv sind, kennt man Deine häufigsten Standorte, könnte auf Deine Adresse schliessen. Wenn du angerufen wirst bzw. bei anderen im Telefonbuch stehst ( und diese es online synchronisieren), dann wäre rauszubekomnen, dass Deine Nr dort zu einem bestimmten Namen gehört, andereseits mit einem „seltsamen“ account auf den Store zugreift. Von Zahlungen per paypal oder Kreditkarte ganz abgesehen.
Die Verknüpfung verschiedener Datensätze dürfte ein großes Problem sein.
Ansonsten ist es einfach so, dass Bequemlichkeit der Sicherheit gegenüber steht. Sicherheit ist selten bequem.

Hajopai
Mitglied
Hajopai

Ortungsdienste sowieso immer deaktiviert. Und kreditkarte habe ich bei google sowieso noch nie angegeben genauso wie paypal. Ich bin ja nicht verrückt!

3dz9j56
Gast
3dz9j56

Als ob das deaktivieren der Ortungsdienste gegen Datensammlung vom OS hilft… Selbst wenn man das GPS Modul ausbaut, kann man noch am derzeit benutzten Mobilfunkmast abschätzen wo du bist. Und das meist auf wenige Meter. Du kannst natürlich auch das Mobilfunkmodul ausbauen, ist aber nicht allzu sinnvoll…

Hajopai
Mitglied
Hajopai

Ja ist mir schon klar. Aber was soll ich tun wenn ich nicht auf mein smartphone verzichten will. Ich kann es denn die spionieren wollen nur so schwer wie möglich machen. Wenn jemand meine daten möchte werde ich wohl kaum eine chance haben. Ich hoffe einfach wenn auch vergeblich das die politik mal wirklich einlenkt und was dagegen unternimmt. Aber das ist bei den #Neuland checkern wohl nicht zu erwarten.

dischue
Mitglied
dischue

Die Politik wird nicht viel richten (können). Vorschriften und Gesetze sind national oder z.B. EU weit gültig. Industrie und Geheimdienste arbeiten aber global. Globalisierung ist ein Segen – für manche jedenfalls. Man geht dahin, wo es billige Arbeitskräfte und/oder günstige Regelungen und Gesetze gibt. Was will Politik da wirklich ausrichten. Wenn sie überhaupt will. Man traut sich ja nichtmal, bestimmte Verhandlungen mit den USA wg. der NSA-Affäre auszusetzen. Könnte ja die Beziehungen verschlechtern… Wer hier wirklich die Beziehungen verschlechtert kann man durchaus anders sehen. Zum Kampf gegen den Terror ist aber ein Abhören der Kanzlerin nun mal nötig…

Hajopai
Mitglied
Hajopai

Ich sag ja das die politik da nicht viel machen wird. Aber es sind die gewählten Volksvertreter die etwas unternehmen könnten. Der witz ist ja das sie das erstmal „aktiv“ < 😛 geworden sind als sie gemerkt haben das sie selbst ausspioniert werden. Obwohl schon viel vorher bekannt war das US Unternehmen oder Geheimdienste Endkunden ausspionieren.

jan.schneider.hi
Mitglied
jan.schneider.hi

Sind dann auch alle Kontakte dort Fake? Siehst also, dass es noch ordentlich viele Daten gibt, die abgegriffen werden können und für irgendwen von Interesse sein können.

STP
Mitglied
STP

Und was bringt mir das wenn ich von unterwegs auf die Daten zugreifen will?

gotoblue
Mitglied
gotoblue

Du kannst von überall auf deine NAS Festplatte zugreifen. Ist wie dein eigener Cloudserver.

STP
Mitglied
STP

Ist mir schon klar. Mit WOL sogar stromsparend. Aber solange ich nicht über eine private Internetstruktur verfüge, sind meine Daten in einer Cloud genauso sicher. Schließlich müssen die Daten über diverse Server geleitet werden.

Brausepaul
Mitglied
Brausepaul

Sehe ich auch so, egal wo der Speicher steht, potenziell ist alles gefährdet was in irgendeiner Form „online“ ist.

gotoblue
Mitglied
gotoblue

Es ist doch ein gewaltiger Unterschied ob du deine Daten auf deiner NAS Festplatte hast oder auf einer Cloud. Sollte doch bekannt sein.

jan.schneider.hi
Mitglied
jan.schneider.hi

Was bringt dir das denn? Die NSA sitzt in Europa an nahezu jedem Knotenpunkt und zeichnet auf. Wenn eine NAS sicher sein soll, dann nur im lokalen WLAN, alles andere Hilft dir herzlich wenig.

gotoblue
Mitglied
gotoblue

Das mag sein, trotzdem ist eine NAS Lösung für jeden ein Lösungsansatz.

jan.schneider.hi
Mitglied
jan.schneider.hi

Das ist richig. Aber nicht im oben beschriebenen Szenario. Wenn die NAS online ist und ich von extern darauf zugreife nutze ich keine Direktverbindung. Da betreibt er einen Aufwand um einen Sicherheitsgewinn zu produzieren und bekommt schließlich nichts. Es geht schließlich nicht allein um die Daten in der Cloud, sondern um den gesamten online Datenverkehr. Um die zusätzliche Sicherheit zu erhalten, müsste er die Daten auf seiner NAS allesamt mit einem Algorithmus verschlüsseln und auf dem Smartphone entschlüsseln. Zudem dürfte nur ein Algorithmus verwendet werden, der der NSA unbekannt ist. Und er benötigt für jedwede Anwendung auf dem Smartphone eine… Read more »

alfi
Gast
alfi

Man Leute, wenn Ihr eure Daten sicher haben wollt dann schmeißt euren Smartphone, Tablets, und PC durchs Fenster und schon hat sich alles erledigt.;-)
Spaß bei Seite, im Endeffekt bin ich nur froh das es MS ist und nicht die Heuchler von Google oder Appel. Die wollen nur vertuschen wo MS in die Öffentlichkeit ging.

arbitre1998
Mitglied
arbitre1998

Ach ja… Heuchler… Das ich nicht lache… Apple, google, microsoft,…… Allen geht es ums geld.nfür mich ist jede solche mritteilung eine sympathiestrategie der unternehmen. Wenn ich jetzt pluspunkte bei den menschen sammeln, kann ich meinen konkurrenten die kunden abziehen. Das sind die gedanken von MS und auch aller anderen unternehmen.
Kein unternehmen ist besser als das andere.

alfi
Gast
alfi

Ja klar ist Google und Appel Heuchler, wo sind die den in die Öffentlichkeit gegangen wie MS? Und natürlich müssen diese unternehmen Geld verdienen. Oder ist dein Arbeitgeber ein Samariter und verschenkt dir Geld? Die bestreiten doch bis heute alles und tuen so ob sie Opfer sind die ausspioniert wurden. Und ein kleiner Zitat aus Dr.Windows dazu „Bei seiner eigenen Regierung macht sich Microsoft dadurch zusehends unbeliebt. Es hat schon eine gewisse Ironie, dass Microsoft wegen der NSA Affäre am stärksten im Fokus steht – weil sie die einzigen unter den Branchenriesen sind, die öffentlich Stellung beziehen.“ Und ja mir… Read more »

gotoblue
Mitglied
gotoblue

Mal schauen was Linux mit Ubuntu Mobil auf die Beine stellt. Vlt ist das ja sicherer.

Hajopai
Mitglied
Hajopai

😀 Linux hat mehr sicherheitslücken als z.b. Windows.

alfi
Gast
alfi

Hi hi die Antwort war Top 😀

hebstreit
Mitglied
hebstreit

Es wird oft vergessen, dass auch alle Firmen auch Apple und Facebook und Konsorten Verträge mit der NSA hatten haben oder genauso bespitzelt wurden. Ich weiß auch nicht was die Chinesen in den Geräten verbauen….
Ich finde es grundsätzlich gut, was Microsoft macht, aber das nützt nichts
Das sieht man doch am Fall Merkel. Das Volk darf ausspioniert werden, aber wenn es an das Phone von Merkel geht dann ist die Empörung groß… Lachhaft. Alle Staaten machen da fleißig mit…

Maurice 920
Mitglied
Maurice 920

Meinst du nicht das Merkel wesentlich wichtigere Daten auf dem Handy hat als andere Bürger??

jakfisch
Mitglied
jakfisch

Wo kämen wir denn dahin, wenn jetzt nach Prioritäten entschieden wird, wer ausspioniert wird!
Meine privatsphäre ist genauso viel wert wie die einea Politikers/Wirtschaftsbosses etc.! Wir sind eine Demokratie!

DragonCSL
Gast
DragonCSL

Aber du bist nicht Merkel! Es ist halt mal so wie es ist! Macht, Geld, Reichtum …. wer es hat, gibt den Ton an. Nur für uns kleine Bürger soll es aussehen, als ob alle gleich wären. Nada!

jan.schneider.hi
Mitglied
jan.schneider.hi

Das macht unsere Merkel doch schon die ganze Zeit

ED235
Mitglied
ED235

@maurice 920:
Zwei Fragen:
Wurden bei Merkel nicht vornehmlich die Gespräche mitgeschnitten?
Die Daten auf dem Phone eines Bürgers sind wohl weniger wichtig/schützenswert als die Daten auf dem Phone der Bürgerin Merkel?

Maurice 920
Mitglied
Maurice 920

Ja, die daten sind weniger schützenswert als von merkel!

XMan
Mitglied
XMan

Alles nur „Show for the customer“