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Microsoft aktualisiert Suchalgorithmus des Windows Phone Stores

Für Windows Phone gibt es bisher rund 200.000 Apps im Store. Die Anzahl der Apps bietet jedoch kaum Aussagekraft über die tatsächliche Qualität der verfügbaren Anwendungen. Nicht alle Apps kann man als hochqualitativ bezeichnen und außerdem wird der Windows Phone Store überhäuft mit billigen RSS-Readern, Facebook-Apps, die nicht mehr zeigen als die mobile Seite, und unzähligen Klonen von „Flappy Bird„.

Allein das Wissen, dass solche Apps überhaupt existieren, ist weniger problematisch, als die Tatsache, dass diese Apps oft in den Suchergebnissen sehr hoch oben gereiht werden. Dadurch rückt einerseits die eigentlich gesuchte Anwendung in den Hintergrund und andererseits wird durch die zahlreichen wenig ansehnlichen Apps der Eindruck vermittelt, dass es für Windows Phone überhaupt keine guten bzw. offiziellen Apps gäbe.

Microsoft hat auf die Kritik in den letzten Tagen reagiert und den Suchalgorithmus aktualisiert. Die Suchergebnisse werden nun nicht lediglich nach dem Kriterium „Name“ oder nach der absoluten Downloadzahl sortiert, sondern bezieht weitere Faktoren in die Bewertung der Relevanz eines Suchergebnisses ein. Aus einer von Microsoft ausgehenden Mail lässt sich ableiten, welche Punkte in Zukunft einen Einfluss auf die positive Platzierung von Anwendungen in den Store-Listen haben werden. Dazu zählen – laut der Mail eines Microsoft Mitarbeiters – die jeweiligen Kritiken, die Häufigkeit des An-/Abpinnens von Apps und ihre Leistung. Dadurch werden höher bewertete und somit empfehlenswerte Apps nun weiter oben in den Suchergebnissen gelistet.

Davon profitieren nicht nur die offiziellen Anwendungen der Unternehmen, die in Zukunft nicht in der Flut an inoffiziellen Web-Apps untergehen, sondern auch die Entwickler von stattlichen alternativen Clients. Die Nutzer profitieren allerdings am meisten von dieser Neuerung, denn von nun an wird zumindest in der Regel auch jene App gefunden, die man tatsächlich gesucht hat. Zwar ändern die Neuerungen nichts an dem grundsätzlichen Problem mit Spam-Apps, es wird sich aber immerhin nicht mehr erheblich auf das Nutzererlebnis im Store auswirken.


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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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