
Im Jahr 2011 schlossen Samsung und Microsoft ein Abkommen über Lizenzzahlungen für Standardpatente, die die Koreaner für ihre Android-Geräte benötigen. So wurde im Rahmen der anhaltenden gerichtlichen Auseinandersetzungen bekannt, das Samsung im Jahr 2013 eine Milliarde Dollar an Microsoft zahlte. Für die Zukunft weigert sich der koreanische Smartphone-Hersteller jedoch, den ursprünglich vereinbarten Betrag zu zahlen, weswegen die Redmonder Anfang dieses Jahres in New York Klage einreichten. Samsung schulde dem Unternehmen demnach 6.9 Millionen Dollar an Zinsen.
Samsung bestätigte, dass man die Zahlungen an Microsoft ausgesetzt habe und gab zu verstehen, dass die Akquise der Geräte- & Dienste-Sparte von Nokia gegen das 2011 beschlossene Abkommen verstoße. Mit diesem Vortrag setzt sich Samsung nun gegen Microsoft vor Gericht zu Wehr, da sich die beiden Unternehmen seit der Übernahme als Konkurrenten gegenüberstehen würden.
Before Microsoft’s merger with Nokia DSB, these provisions between Microsoft, an input supplier, and Samsung, a downstream seller, comported with United States antitrust laws, […]
After the Nokia DSB Merger, the agreements, now between competitors, invite charges of collusion. No reasonable business would knowingly undertake the risk of contractually obligating itself to coordinate and collaborate with a competitor—particularly, as here, with respect to setting third-party incentives and controlling the ‘out of box’ experience of a competitor’s products. Aktenauszug, Samsung
Im damals geschlossenen Vertrag einigten sich Microsoft und Samsung darauf, dass der koreanische Hersteller Lizenzzahlungen an die Redmonder zahlen, aber auch Windows Phone-Geräte herstellen und infolgedessen „Rabatte“ erhalten sowie vertrauliche Informationen teilen wird. Aufgrund des Umstands, dass die beiden Unternehmen nun Konkurrenten sind, könne Samsung seinen Teil des Vertrags nicht mehr erfüllen und sieht diesen als ungültig an. Samsung ist ferner der Ansicht, dass man sich bereits deshalb nicht mehr an die Vereinbarung halten könne, da man ansonsten gegen geltende Kartellgesetze verstoße.
Sollte sich Samsung vor Gericht durchsetzen, so dürften die Verhandlungen über Lizenzzahlungen zwischen den beiden Konzernen neu beginnen, aber an der Gesamtsituation wird sich kaum etwas ändern.


Ach Samsung, ihr süd-koreanischen Nullnulpen … Das habt ihr davon, wenn ihr als Aggressor auftritt, alles kopiert und mit hinterf*tzig gekauften Foren-Postings den Wettbewerb schlecht macht… Das ist der Bumerang, einer von vielen, der euch noch das Genick brechen wird…
Kapitalismus in seiner Perversion. Unter dem Deckmantel der Kundenliebe.
F*ckt euch.
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Bietet Google nicht auch eigene Smartphones an? Mir war so als ob diese Nexus-Dinger das wären. Da kann Samsung ja auch kein Vertrag mehr mit Google einhalten, weil sie Konkurrenten sind.
Edit: Hab grad gelesen, dass Samsung teilweise die Dinger für Google hergestellt hat. Ist also etwas anderes.
Ja, aber nicht alle. Also doch Konkurrenz.
Wo kein Kläger, da kein Richter und gegen Google und Samsung traut sich keiner klagen, vor allem die Android-Konkurrenz wird es sich mit Google nicht verspielen wollen.
Apple hätte keinen Vorteil davon und jeder Private würde finanziell ausbluten.
Spätestens jetzt müsste jeder Samsung Nutzer sein Smartphone mit nem Hammer zerhauen und in nem Umschlag an Samsung mit den Worten schicken: Dadurch das ihr den Vertrag mit MS nicht erfüllt zwecks neuer Geräte bzw Updates kann ich meinen Vertrag mit euch auch nicht mehr erfüllen.
Ja genau! Das trifft Samsung tief im Herzen, wenn ich mein teuer bezahltes Smartphone zerstöre und ihnen zusende. Ich hol schon mal den Hammer!
als würde das samsung oder diese dummen android/samsung herdentiere das interessieren 😉
Samsung hat sich Google (Android) ausgeliefert und will jetzt die Konsequenzen nicht tragen.
Ich seh das fast schon umgekehrt. Samsung hat mittlerweile eine so starke Vormachtstellung unter Android -Geräten, dass Google darunter leidet.
Samsung könnte mit einigen strategisch klugen Schritten Google hinterrücks ausstechen, indem man beispielsweise ein Flaggschiff nicht mehr mit Android, sondern mit z.b. Tizen ausliefert und die ART darauf portiert, einen eigenen App-Store kreiert. Samsung hat so eine Markenmacht, dass es unwissende Kunden trotzdem kaufen werden und die Entwickler müssten (zwangsweise) nachziehen, weswegen die App-Gap zum Play Store sehr schnell wieder eingeholt wäre.
Nur so eine Theorie 😉
Ja, ist auch möglich