
In der aktuellen Windows 10 Insider Preview lassen sich bereits Smartphones mit Windows 10 Mobile über Cortana finden, jedoch arbeitet Microsoft an einem Feature, welches auch Familienmitglieder anhand ihres Smartphones ausfindig machen kann.
Dafür muss das Benutzerkonto des Kindes dem Elternaccount zugewiesen sein, woraufhin es seit der aktuellen Windows 10 Insider Build auch in Cortana angezeigt wird. Fragt man Cortana nun nach dem Aufenthaltsort des Kindes, sucht Microsofts digitale Assistentin nach dem Smartphone und zeigt den Standort daraufhin auf einer Karte an. Nicht nur unter Windows 10 Mobile, sondern auch unter Android wird diese Funktionalität unterstützt, wofür Eltern die Family Finder-App herunterladen können.
Das Feature ist deswegen so interessant, weil es zum ersten Mal für die Eltern einen Mehrwert gibt, wenn sie sich mit den Jugendschutz- und Familieneinstellungen beschäftigen, denn in der Folge können sie jederzeit direkt über den eigenen PC den Aufenthaltsort ihres Kindes feststellen. Hat man sich einmal mit diesen Optionen auseinandergesetzt, merkt man schnell, welche Möglichkeiten bestehen und kann das Kind unter Umständen etwas besser vor ungewünschten Inhalten schützen. In Wahrheit drücken zu viele Eltern ihren Kindern ein Smartphone in die Hand ohne diese Einstellungen zu kennen.
via mspu


Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Natuerlich ist es sicherlich schön für Eltern zu wissen wo ihr Kind ist allerdings halte ich von dieser „extremen“ Überwachung nichts.
Oh Gott. Also ich wandele schon eine ordentliche Zeit als Musiker durch die Weltgeschichte und möchte eigentlich nicht wirklich wissen ob und wo da noch Kinder von mir sind!!!!
😉
Wie sagt man so schön Kontrolle war gestern
Jetzt geht die überwachung los 😀
Ich finde schon diese Helikopter Eltern grauenhaft aber das Microsoft jetzt damit kommt ist viel schlimmer
Liebe Eltern setzt ein wenig mehr Vertrauen in eure Kinder den sie haben ein eigenes leben 🙂
Es hat mir vertrauen nix zutun, wenn ich nicht weis ob mein Kind sich „nur“ einfach nicht an eine Absprache hält oder evtl. was passiert sein könnte…
Privatsphäre hin oder her.. Wenn man es eingerichtet hat muss man es ja nicht zur überwachung nutzen… Aber wenn ich daran denke wie oft meine eltern früher vor sorge verzweifelt sind, weil ich nicht bescheid gesagt hab wo ich bin… Da hätte ich es ihnen nicht verübeln können wenn sie mal nach schaun wo ich stecke, statt vergeblich zu versuchen mich anzurufen 😀
Ein Mehrwert für alle Helikoptereltern…
Eltern ist Plural! Es muss also Heli(!)kopter-Eltern heissen. Helokopter ist für Alleinerziehende!?
+1 xD
Man sollte nichts unkorrigiert abschicken ?
So sieht es aus, Kurzer! 🙂
Ah wie schön, ich muss nicht mehr diese zwielichtigen Apps auf dem Handy meiner Bussi heimlich aufspielen. Ich kann ganz legal mit MS Hilfe sie überwachen. Muss nur noch das Smartress aus Spanien bestellen und das Leben ist wieder schön spannend und bunt.
Immer wieder sind neue Funktionen schön. Ich bin nur gespannt, wenn Redstone mit den ganzen neuen Funktionen heraus kommt ob es auch alles funktioniert. Zur Zeit erlebe ich es leider anders mit der .218. Neues Problem Bluetooth. Mit iPhone sofort Verbindung, mit WinPhone keine…
Hab in der offiziellen Version extreme Wlan und Bluetooth Probleme. Nervt ganz schön. Unter WP8.1 lief das alles rund, kann also nur am Upgrade liegen.
Fuck, ich hatte erst gelesen: „Cortana kann eure Kalender finden“. Hatte mich über die Formulierung gewundert, dachte aber ok, solange es dann eine vernünftige Termin-Suche gibt…?
😀
🙂
Geht seit beginn von Windows 10 mobile. Weiß nicht ob das jetzt eine Nachricht wert ist, dass man es jetzt auch über Cortana abrufen kann.
Eine Family App mit der man bequem alles vom Handy aus verwalten kann und nicht erst auf die Ms Family seite gehen muss wär mal was praktisches.
Die Art der Überwachung ist ein Skandal und wird hoffentlich verboten. Was für eine scheißidee.
Das stimmt. Sehr übertriebene Überwachung.
ja, wollte eh schon schreiben, dass das von der Privatsphäre für das Kind bedenklich ist. Hielt mich dann aber zurück, denn gesetzlich darf man es in AT. Eltern haben ein Bestimmungsrecht, wo sich das Kind (bis zu einem gewissen Alter) aufhalten darf und können auch Maßnahmen zur Überprüfung setzen.
Meiner persönlichen Ansicht nach gehört es nicht zu einer guten Erziehung, aber ich habe keine Kinder und mache auch keine Vorwürfe, wenn das jemand macht. Immerhin kann es im Notfall Leben retten und das sollten wir auf keinen Fall außer Acht lassen.
Ja als ich aufgewachsen bin und noch keiner wirklich ein Handy hatte, da sind ja auch 9 von 10 Kindern verschwunden und nie mehr aufgetaucht. Spaß beiseite…
naja, ich hatte in meiner Kindheit auch kein Handy mit GPS, also hätte mir das auch nichts gebracht. Ein Handy hatte ich aber schon mit 7, so ein altes SW-Nokia, mit dem man jmd erschlagen hätte können.
Handys waren damals tatsächlich sehr gut für die Sicherheit aller Angehörigen. Heute schleppen manche die Bakterien bis in die Toilette mit 🙂
Ach na ja.
Ich bin in den 60ern & 70ern groß geworden und das waren einfach ganz andere, und für Kinder auch sicherere, Zeiten. Eine wirkliche Überwachung von uns Kindern funktionierte eben ausschließlich über eine gute, wertebasierende Erziehung und das Vertrauen. Beides sehe ich heute nur noch sehr selten. Leider.
Also denke ich schon das aktuellen Eltern diese Kontrolle durchaus ein gutes Hilfsmittel sein kann, um ihre Kinder zu schützen.
Ach ja, du hast in deiner Kindheit nichts gemacht, was du nicht durftest? Dich nicht von den Orten entfernt, wo deine Eltern dich vermutet haben?
Kinder sind Kinder, egal ob vor 40 Jahren oder heute.
Das Problem ist die Angst der Eltern. Kinder leben heute nicht gefährlicher als damals.
Werte und Moral haben damit nichts zu tun. Gerade „wohlerzogene“ Kinder werden Opfer der Überwachung von Eltern.
Natürlich haben wir auch Blödsinn gemacht. Doch zu der Zeit war es alles noch viel analoger, sprich langsamer und überschaubarer. Die Konsequenzen waren in den meisten Fällen einfach nicht so drastisch oder dramatisch wie heute.
Ich kenne Eltern die ihre Kinder aktuell nicht mehr alleine zum AKI gehen lassen können. Wir sind damals problemlos als sechsjährige gut 10 km mit dem Rad zum nächsten Flugplatz zum gucken gefahren.
Ich will damit sagen das es Eltern heutzutage doch erheblich schwerer haben und da kann Technik schon ein wenig unterstützen, gell.
Alles aber natürlich nur in Zusammenarbeit mit den Kindern.