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Nach Angriff: Opera-Passwörter von 1,7 Millionen Nutzern zurückgesetzt

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Opera informiert die Nutzer des Browser seit einigen Tagen darüber, dass man einen Angriff auf die eigene Server-Infrastruktur feststellen konnte. Aus diesem Grund wurden sicherheitshalber die Passwörter aller Nutzer zurückgesetzt.

Um die eigenen Account-Daten weiter synchronisieren zu können, müssen Nutzer also ihr Passwort ändern. Betroffenen Nutzern wurde eine E-Mail geschickt, die auch wir erhalten haben. Laut Blogpost betrifft der Angriff 0,5 Prozent alle rNutzer bzw. all jene, die den Sync in den letzten 30 Tagen genutzt haben. An der Zahl seien dies laut dem Unternehmen 1,7 Millionen Anwender, die nun ein neues Passwort benötigen.

Welche Daten genau von den Servern entwendet wurden, wird aktuell ermittelt. Man glaubt aber, dass Passwörter sowie Informationen zum Sync-Account betroffen sind. Es bleibt zu hoffen, dass keine Login-Daten, die über den Dienst synchronisiert werden, von den Angreifern kompromittiert wurden.

Opera: Stromspar-Alternative zum Edge-Browser

Der Browser hat sich vor allen in den letzten Monaten dank seiner Effizienz bei vielen Nutzern beliebt gemacht. Im Vergleich zu Edge ist Opera zwar etwas weniger ausdauernd, dafür aber wesentlich stabiler. Auch die Seitendarstellung ist bei den Browser kein Problem, da WebKit-Engine von Chrome genutzt wird. Der Google Browser hat jedoch mit großen Effizienzproblemen zu kämpfen.

Ein wichtiger Faktor beim Browser ist allerdings die Sicherheit der Daten, wo Microsoft mit dem Edge-Browser sowie Apple mit Safari das größte Vertrauen der Nutzer genießen dürften. Google finanziert sich immerhin mit der Weitergabe der Daten und Opera hat offenbar nicht die Fähigkeit, diese ausreichend zu schützen.

Im Folgenden haben wir die E-Mail an betroffene Nutzer im Wortlaut:

Dear Opera sync user,

We wanted to let you know that in order to protect your Opera sync account we have reset your password. In order to continue to synchronize your data, you will have to go to the Opera sync service and make a new one.

The reason we have done this is because we detected an attack on some of our Opera sync servers. Our investigations are continuing but we believe some of our users’ passwords (that are still encrypted or securely hashed) and account information such as login names may have been compromised. As a precautionary measure, we have reset all of the Opera sync users’ passwords. In an abundance of caution, we also encourage you to change any passwords to third party sites that you have synchronized through the Opera sync service.

To regain access to Opera sync, click “Forgot password” from the synchronize dialog in the Opera browser menu and then create a new password.

We take your data security very seriously and want to sincerely apologize for the inconvenience this might have caused you.

Thank you for your cooperation,
The Opera sync team
https://www.opera.com/blogs/security/


Weitere Infos: Opera Blog

"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."

13 Kommentare

  1. Ich nutze Opera bereits seit der Zeit, als er noch einen Werbebanner eingeblendet hatte. Opera hat alle funktionen, die man braucht, nativ ohne Plug-ins. Außerdem ist er schnell und stabil. Firefox hat mir noch mir gefallen.

  2. Ich halte nach wie vor Firefox die Treue. Ich war einer der ersten Nutzer in Relation zur Masse, vorher auch immer wieder bei der Mozilla Suite. Die Einbindung von Addons finde ich hier immer noch am intuitivsten. Allerdings trauere ich der alten Firefox-Menüführung und Symbolleiste hinterher.

    Edit: Edge teste ich immer mal wieder via Cortana. Irgendwie will der bei mir aber nicht flüssig laufen.

  3. Opera ist so gut. Ich liebe diesen Browser … wenn er dann nach China wandert muss ich mir noch überlegen, ob ich ihn weiter verwende, aber wenn nicht, werde ich ihn wohl schmerzlichst vermissen …

    1. Also 1. gibt es da ganz klar bessere Browser und 2. was ist denn an China so schlimm? Was macht es für einen Unterschied an wen du Nutzerdaten sendest?

            1. Leider.
              Aber für mich zum Glück kein Problem, da ich hauptsächlich auf einem leistungsstarken Desktop PC surfe.

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