Quantum Break-Entwickler scheinen Windows Store aufzugeben

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Quantum Break

Quantum Break hat Microsoft noch vor wenigen Wochen als Paradebeispiel für ein Game im Windows Store präsentiert. Nun scheint es so, als würde man die Windows Store-Version aufzugeben.

Über Twitter hat Thomas Puha, Chef der PR Abteilung des Entwicklerstudios hinter Quantum Break, nun verlauten lassen, dass es nicht wahrscheinlich sei, dass noch weitere Updates für die Windows 10-Version erscheinen. Das Game ist bei sehr vielen Nutzern unter Windows 10 unspielbar und viele kämpfen noch mit kleinen Hängern trotz solider Spezifikationen. Im Juli hatte das Entwicklerstudio Remedy zuletzt ein Update für die Store-Version ausgeliefert und offenbar soll sich dies nicht mehr wiederholen.

In einem weiteren Tweet teilte der Manager mit, dass man nicht der Publisher sei und keine Entscheidungen zu treffen habe. Weitere Anfragen von Nutzern wollte er nicht kommentieren.

Microsoft Studios verantwortlich

Der Publisher von Quantum Break sind die Microsoft Studios und es wäre höchst interessant, wenn Microsoft selbst diese Entscheidung getroffen hätte. Derzeit gehen wir nicht davon aus, dass diese Aussage auch offiziell bestätigt werden kann. Thomas Puha ist zwar als Chef der Kommunikation des Unternehmens ein sehr ranghoher Manager, aber auch er muss nicht zwingend über alle Entwicklungen informiert sein. Es bleibt zumindest zu hoffen, dass es so ist.

Wie bereits einige Nutzer auf Twitter das ausgedrückt hat, wäre es nämlich ein Mittelfinger gegenüber all jenen Kunden, welche die teure Windows Store-Version erworben haben. Zudem wäre es für den Windows Store ein sehr großer Image-Schaden, wenn man einen großen Titel abzieht kurz vor Beginn des Play Anywhere Programms.


Quelle: Twitter

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Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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Armin Osaj
Editor
3 Jahre her

Phil Spencer hat schon vorher gesagt, man wolle Spiele wieder auf Steam veröffentlichen.
Wird gemacht – passt 🙂
Aber das mit der Special Edition ist schon kacke.

L_M_A_O
L_M_A_O
3 Jahre her

Durch die negativen Bewertungen in Sachen Performance haben das mit Sicherheit auch nur wenige gekauft. Einerseits hat man mit UWP Probleme, andererseits ist es ein sehr schlechter Konsolen-Port.

L_M_A_O
L_M_A_O
Reply to  Albert Jelica
3 Jahre her

Vielleicht läuft es ja auf der Konsole besser, keine Ahnung, auf dem PC ist das jedoch von der Performance nur ein schlechter Witz.

rschuerer
Reply to  L_M_A_O
3 Jahre her

Also mit der Performance habe ich keinerlei Probleme auf dem PC nur die Grafikfehler die nur auf dem PC auftreten aber nicht auf der Xbox sind nervig.

Ice-Mark
Reply to  L_M_A_O
3 Jahre her

Ich habe es vorbestellt auf der bix und es auch auf meinen guten pc mal installier aber es ist in der Qualität nicht vergleichbar gewesen… Ich hoffe das sie es bei forza besser machen, da es ein Titel ist den auch viele meiner pc freunde holen wollen und nicht noch wie ich ne box haben…

the5800user
3 Jahre her

Was Spiele angeht zieh ich gog eh vor. Danach kommt Steam und dann erst der Windows Store. Bei Minispielen sieht es natürlich etwas anders aus 😉

Armin Osaj
Editor
Reply to  the5800user
3 Jahre her

Origin, uPlay, Epic Games Launcher, Battle.net, Bethesda.net
noch Fragen? xD

skittar
Reply to  Armin Osaj
3 Jahre her

Ja: warum müssen es immer mehr davon werden…? 😉

the5800user
Reply to  Armin Osaj
3 Jahre her

Stimmt hab an die noch garnicht gedacht. Hab ich aber bis jetzt selber noch nicht gebraucht 😀

backpflaume
Reply to  the5800user
3 Jahre her

Ich ziehe Spiele ohne Account Bindung vor, die Ich anschließend auch verkaufen oder an Freunde weitergeben kann.

the5800user
Reply to  backpflaume
3 Jahre her

Deswegen ja gog(alles DRM frei, weiter geben also kein problem, wie man was wider verkaufen soll weiß ich aber nicht)