Hardware

US-Hersteller WhartonBrooks plant ein Windows 10 Mobile-Smartphone

WhartonBrooks Windows 10 Mobile

Der US-Hersteller WhartonBrooks aus dem Bundesstaat Connecticut hat gestern per Pressemeldung seine Pläne angekündigt, ein Windows 10 Mobile-Smartphone vorzustellen. In der Ankündigung spart man nicht mit großen Worten.

Der Hersteller will im Herbst ein neues Smartphone vorstellen, welches das Leben des Nutzers vereinfachen soll. Anstatt mehrere Geräte für zuhause, unterwegs und die Arbeit zu besitzen, könne man mit den kommenden Produkten von WhartonBrooks all diese Geräte ersetzen. Details zu diesem Smartphone oder auch den eigenen geplanten Diensten, welche die Pressemeldung ebenfalls anspricht, gibt man jedoch nicht. Interessant ist hauptsächlich ein Satz, in dem nicht nur von einer Alternative zum Desktop oder PC, sondern auch zum Tablet gesprochen wird. Das Smartphone könne als Tablet genutzt werden, wofür es zumindest noch keine Continuum-Zubehörgeräte gibt.

Wer ist WhartonBrooks?

Über das Unternehmen ist recht wenig bekannt, auch aufgrund der Tatsache, dass das einzige Posting im Blog die Ankündigung des Windows 10 Mobile-Geräts enthält. Auf Twitter ist der Account bereits seit November 2011, jedoch hat das Unternehmen erst 20 Follower. Die Facebook-Seite existiert erst seit wenigen Tagen.

Vermutlich handelt es sich dabei um einen lokalen Anbieter von Cloud-Dienstleistungen, der sich für das Konzept  von Windows 10 Mobile in Kombination mit den eigenen Diensten begeistern konnte. Um den eigenen Service zu erweitern, will man den eigenen Kunden womöglich auch gleich die passende Hardware anbieten. Windows 10 Mobile samt Continuum und Windows Universal Apps im Unternehmen ist derzeit zwar ein innovatives Konzept, das allerdings bislang nicht allzu große Anwendung findet.

Anruf bei WhartonBrooks

Um zu prüfen, ob es das Unternehmen tatsächlich gibt, haben wir natürlich die auf der Seite angegebene Nummer angerufen. Unsere obigen Vermutungen wurden darin bestätigt. Seit 2013 ist WhartonBrooks eine eingetragene Marke und man plant bereits seit längerer Zeit den Release eines Windows 10 Mobile-Geräts. Während man uns keine näheren Details zum Produkt nennen wollte, lässt man uns ausrichten, dass man mit den Prototypen sehr zufrieden sei. Auch unsere Frage, ob die Kamera etwas taugen würde, wollte man nur damit beantworten, dass der Fokus zwar auf Business liegt, man aber keineswegs den Alltagszweck eines Smartphones übersehen wollte.

Disruptive Technologien von WhartonBrooks würden die Zukunft des Computings definieren, ist sich das Unternehmen im Blogpost sicher. Die Innovationen, die man mit den eigenen Geräten auf den Markt bringt, seien die Disruptivsten seit der Erfindung von Smartphones im Jahr 2000.


Quelle: WhartonBrooks

"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."

20 Kommentare

  1. Woher hat das unternehmen das nötige kapital? Wer steht dahinter? Oder ist das doch nur ne typische Ammi luftnumner, viel tam tam um nichts?

    1. Echt schon so nah dran? Und wie war das mit dem Warp?
      Also funktionen könnten ruhig mal erweitert werden was smartphones betrifft. Wie wäre es denn mit einem blutzuckermessgerät direkt im smartphone? Oder Luftfeuchte messen (zusätzliche infos zum wetter quasi). Uv strahlung, usw.

        1. Der sensor muss ja nicht immer „an“ sein. Aber was neues wäre schon supi. Blutzucker messen per licht würde mich am meisten interessieren, aber irgendwie kommt keine aus den puschen damit.
          Oder digitalradio/tv.
          Da gibt’s doch so viele möglichkeiten.

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