
Windows Insider dürfen kommenden Windows-Versionen vorab testen und erhalten im Fast Ring beinahe wöchentlich eine neue Build, welche meist einige Neuerungen enthält. Bislang wurde beim Windows Update das gesamte System heruntergeladen und praktisch neu installiert, weswegen die Downloads auch etwa drei bis vier Gigabyte in Anspruch nahmen.
Mit der Unified Update Platform wird sich dies ändern, welche Microsoft bereits in den Fast Ring Build testet. Die neue Update-Plattform lädt nämlich nur jene Dateien herunter, die sich am System tatsächlich verändert haben, was die Downloadgröße enorm reduziert. So konnte das Upgrade auf Windows 10 Build 15025 auch höchstens 910 Megabyte groß sein, erläutert Microsoft im offiziellen Windows Blog.
Vor allem Windows Insider werden davon profitieren, da die regelmäßigen System-Updates nun wesentlich weniger ins Gewicht fallen werden. Dank kleinerer Dateien gibt es auch schnelle Downloads, was vor allem für Nutzer mit langsameren Internetgeschwindigkeiten erfreulich sein wird. Reguläre Nutzer dürften davon allerdings weniger mitbekommen. Das liegt daran, dass bei einem Windows Update auf eine neue Version sehr viel auf einmal geändert wird. Man denke nur daran, was sich verändern wird, wenn das Windows 10 Creators Update für bisherige Anniversary Update-Nutzer ausgerollt wird. Windows Insider bekommen die Neuerungen allerdings sehr oft schrittweise ausgeliefert und dürfen sich daher über wesentlich kleinere Downloads freuen.
Quelle: Microsoft


Habe ich das richtig verstanden? Für Nicht-Insider wird dieses ‚Feature ‚während des Updates vom Anniversary auf Creators auch schon so reduziert ablaufen? Oder erst danach?
Glaube erst ab dem Creators Update. Bin mir da aber nicht sicher.
Was eigentlich gemeint war, ist, dass für Nicht-Insider der Nutzen dieser Funktion wohl weniger gross ausfallen wird als bei Insidern, da Updates für reguläre Nutzer weniger häufig kommen und deswegen feature-reicher und grösser sind.
Eine sehr erfreuliche Nachricht.
Auch wenn Neuinstallationen in bestimmen Fällen auch gewisse Vorteile bieten.
Hoffentlich schafft man dann auch die jeweils 20GB grossen Windows.old Folder ab und löst das irgendwie besser. Nicht das ich den nicht löschen könnte aber für ein Update brauche ich so immer an die 25GB freien Festplattenspeicher
Nicht nur das… Beim Update von GoW4 spiegelt er während des Updatevorgangs das komplette Verzeichnis mit 95GB. Abgesehen davon das ich das 6GB-Update nicht mal installiert bekomme…
uuughm definitiv verbesserungsfähig ?