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Konkurrenz für Microsoft? Oculus plant 200 Dollar VR-Headset

Microsoft hat im Oktober 2016 angekündigt, dass man gemeinsam mit mehreren Hersteller-Partnern Ende dieses Jahres im Virtual Reality-Markt durchstarten will. Um mit den Angeboten von Oculus und HTC konkurrieren zu können, will man die Headsets preislich sehr niedrig ansetzen und zwar bereits bei 299 US-Dollar.

Die VR-Headsets von Microsofts Partnern sind von den Spezifikationen her allesamt baugleich und lediglich das Design sowie die Verarbeitung unterscheiden sich. Sie sind rein technisch gesehen besser ausgestattet als das Headset von Oculus.

Die Facebook-Tochter arbeitet unterdessen an einem Produkt mit dem Codenamen Pacific, bei dem es sich um ein eigenständiges Virtual Reality-Headset handeln soll. Die Inhalte werden dabei nicht über einen PC oder ein Smartphone an das Headset übermittelt, sondern sie laufen auf dem Headset selbst. Betrieben wird es demnach von einem Qualcomm-Prozessor, allerdings wollte man nicht mehr Details verraten. Das Headset dürfte allerdings die Einschränkung haben, dass keine Sensoren für die Registrierung von Bewegungen bietet.

Die Idee eines eigenständig funktionierenden VR-Headsets ist durchaus interessant und vor allem der Preis von 199 US-Dollar könnte durchaus viele Kunden locken, sofern die Plattform Unterstützung von Entwicklern findet. Eigenständige VR-Headsets erinnern auch an die HoloLens-Brille, welche in AR-Bereich völlig eigenständig funktionieren kann und keinen Computer oder ein anderes Gerät für den Betrieb benötigt. Von einer Konkurrenz zu Microsofts Produkten kann man noch nicht sprechen, schließlich sind die Microsoft-Geräte noch nicht einmal auf dem Markt.


Quelle: Bloomberg

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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