
Am 1. Mai dieses Jahres hat der Cloud-Speicherdienst MEGA eine Universal App für Windows 10 und Windows 10 Mobile veröffentlicht. (Wir berichteten) Die Beta konnte allerdings nur von eingeladenen Nutzern getestet werden und diese geschlossene Testphase hat nun ein Ende.
Die MEGA Privacy (beta) ist ab sofort für alle Nutzer im Windows Store erhältlich und löst die bisherige Windows Phone 8-App des Unternehmens ab. Die Anwendung ist komplett überarbeitet worden und bietet daher auch ein neues Design im Windows 10-Stil.
MEGA will mit höherer Privatsphäre bei den Kunden punkten und verschlüsselt sämtliche Dateien auf dem Server durch die einzelnen Clients, wobei der Schlüssel basierend auf das Passwort generiert wird. MEGA will so sichergehen, dass man nicht einmal selbst die gespeicherten Dateien entschlüsseln kann, um Nutzern dadurch die größtmögliche Sicherheit – auch vor Behördenzugriffen – zu bieten.
Außerdem hebt sich MEGA durch den angebotenen kostenlosen Speicher von OneDrive und Co. ab. MEGA bietet nämlich 50 Gigabyte an kostenlosem Speicher, welcher sich durch monatliche oder jährliche Zahlungen erweitern lässt. Zudem beschränkt MEGA den Up- und Download Traffic.
Für Windows 10- und Windows 10 Mobile-Nutzer ist MEGA dadurch womöglich eine durchaus interessante Alternative zu OneDrive, vor allem dann, wenn man Office 365 nicht nutzt und möglichst viel kostenlosen Cloud-Speicher benötigt. Unter dem folgenden Link könnt ihr MEGA aus dem Windows Store herunterladen:
Verwendet ihr MEGA als Cloud-Speicherdienst? Denkt ihr über einen Wechsel von OneDrive nach?
via mspu


Kim Schmitz aka Kim Dotcom hat laut Web 2015 selber davon abgeraten MEGA zu nutzen, da die Datensicherheit durch eine „feindliche Übernahme“ aus China gelitten habe.
Da Er selber schon zwielichtig genug ist, würde ich meine Daten für so etwas überhaupt nicht nutzen. 😉
wenn die amerikanischen Behörden mal wieder meinen, eine Razzia gegen Kim Dotcom und Mega durchführen zu müssen, weil sie nicht mehr an persönliche Daten herankommen – könnte es ja vorkommen dass die Server abgeschaltet werden müssen. Damit wären die hochgeladenen und gespeicherten Daten weg.
Wenn der Clouddienst „der sicherste“ sein soll, sie selbst die Daten nicht entschlüsseln können – somit auch keine Daten weiterverkaufen können – wie wird denn dann Geld verdient, wenn man dem Kunden ohnehin schon 50 GB kostenlos anbietet?
Ist Mega nicht dieses zwielichtige Unternehmen vom Kim Dotcom?
Genauuuuu der.
Ich denke drüber nach es zusätzlich zu nutzen, aber sicher nicht als Ersatz für OneDrive…
Wo stehen die Server?
Ich meinte Neuseeland