Microsoft

8.000 Microsoft-Mitarbeiter arbeiten an künstlicher Intelligenz

Seit etwas mehr als einem Jahr gibt es bei Microsoft eine eigene Forschungsgruppe für AI, sprich künstliche Intelligenz, welche Computergrafik-Experten Harry Shum geleitet wird. Das Unternehmen will in diesem Bereich eine Vorreiterrolle übernehmen und ist dafür auch bereit, einige Ressourcen zu investieren.

Nach einer ganzen Reihe von Akquisen und Einstellungen im AI-Bereich hat sich die Zahl der Mitarbeiter in der AI Forschungsgruppe ordentlich erhöht. Im Laufe eines Jahres sind 3.000 Mitarbeiter zu der Gruppe hinzugekommen, sodass nun 8.000 Menschen für Microsoft an künstlicher Intelligenz arbeiten. Der Leiter der Gruppe ist der Meinung, dass Microsoft „einen starken Standpunkt hat, um künstliche Intelligenz auf die nächste Stufe zu bringen.“

Trotz des Optimismus von Harry Shum hat Microsoft im AI-Bereich mit sehr viel Konkurrenz zu kämpfen. Google und Amazon sind Microsoft im Bereich der digitalen Assistenten um Welten voraus. Wenn Microsoft in Sachen künstlicher Intelligenz nicht einen ordentlichen Sprung macht, wird es Cortana bei Endkunden noch sehr schwer haben.


Quelle: GeekWire

"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."

13 Kommentare

  1. Wenn ich termine mit Cortana mache und andere das mitbekommen sind die immer baff und sagen:So was bräuchte ich auch.
    Die sollten mal Win Phones kaufen?

      1. Windows Phone hat mir schon vor Jahren die wichtigen SMS aus der Tasche heraus vor gelesen und Antworten gesendet.. Wie ich das vermisse, aber bei dem ganzen perversen WhatsApp Müll manchmal auch froh darüber.

  2. Digitale Assistenten und AI sind nicht identisch. Der Artikel suggeriert das aber zum Ende hin mit seinen Hinweisen auf Cortana.

    Zwar sind wesentliche Funktionen von Cortana auch AI gestützt, doch wird AI bei viel mehr eingesetzt: Deep learning, neuronal networks, cloud computing (azure & co.), Fotoerkennung und -optimierung, Datenauswertung zur Diagnose uvm.

    Ich kann nicht erkennen, dass Microsoft hier zurück liegt, ganz im Gegenteil. Und was den Markt der digitalen Assistenten angeht: Das ist nur ein Bereich, wenn auch der für uns Consumer am anschaulichste.

  3. … und trotzdem hängt man mit Cortana den anderen hinterher.
    Sie sollen mal Ergebnisse liefern und anstatt 8.000 Mitarbeiter lieber auch Insider mit dran arbeiten. Teilweise zeigen die mehr Interesse und Finesse als so mancher Mitarbeiter ?

  4. Werft ihr nicht den deutschen und den US Markt in einem topf? In den USA ist Cortana doch viel weiter als bei uns und kann wesentlich mehr, und bei uns arbeiten doch auch nur ein paar Personen (hieß es doch mal im cortana spezial onecast von Dr.Windows).

    Dennoch ist es traurig das grade gier im deutschen raum kaum mehr kommt sondern eher was zurück geschraubt wird.

        1. Gleichauf? Naja… In den USA kann Cortana zum Beispiel immer noch keine Konversationen mit echtem Kontext führen. Sie fühlt sich einfach weit weniger intelligent an.

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