Microsoft-Patent beschreibt Gedankensteuerung für Apps

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Nachdem Windows 10 PCs seit dem Vorjahr auch über Eye-Tracking gesteuert werden können, hat Microsoft ein neues Patent beantragt, das wohl eine wirklich bahnbrechende Technologie beschreibt.

In dem Patent von Mai 2016, das nun an die Öffentlichkeit geraten ist, beschreibt Microsoft die Nutzung von neurologischen Daten zur Steuerung von Anwendungen. Das Patent erwähnt auch ein Computersystem, das an ein EEG angeschlossen ist, das so konfiguriert ist, um den Status von Objekten in Apps ändern zu können.

Microsoft beschreibt, dass diese Technologie für eine Reihe von Anwendungen funktionieren könnte, darunter Virtual Reality, Gaming, Webbrowser oder auch Word. Eine ganze Reihe von Operationen kann über die Steuerung per Gedanken laut Microsoft durchgeführt werden, die das Bewegen von digitalen Objekten, das Bearbeiten oder die Manipulation von Daten in anderen Formen.

Es ist jedenfalls interessant zu sehen, dass Microsoft in diesem Bereich offenbar Forschungen angestellt hat oder womöglich sogar einen Prototypen entwickelt hat. Microsoft hat Kinect kürzlich eingestellt, doch bei der Steuerung per Gedanken braucht niemand Gesten.

Denkt ihr, dass wir Apps künftig über unsere Gedanken steuern können?


via CBInsights

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