Microsoft zeigt virtuelle Touchscreens für HoloLens

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Microsoft Research hat ein neues Konzept für die Interaktion mit der Microsoft HoloLens-Brille vorgestellt. Dieses soll traditionelle Touch-Bedienung, wie sie viele Nutzer schon vom Smartphone kennen, über virtuelle Touchscreens auf Head Mounted Displays wie die HoloLens bringen.

MRTouch nennt Microsoft Research die eigene Technologie, welche eine virtuelle Touch-Fläche auf jede flache Oberfläche in der Umgebung des Nutzers bringt. Mittels Tippen auf einen Tisch wird eine Touch-Eingabe erkannt. Zoomen, Drag & Drop sowie Multitouch mit einer beliebigen Anzahl an Fingern wird unterstützt.

MRTouch scannt dabei die Umgebung ständig nach Flächen, welche als virtueller Touchscreen genutzt werden können. Dafür muss keine vorherige Kalibrierung durchgeführt werden und auch die HoloLens-Brille selbst muss ist keinster Weise manipuliert werden. Daraufhin können Nutzer einfach eine Fläche berühren, um eine Touch-Fläche zu erstellen. Das HoloLens-Startmenü wird eingeblendet und die Bedienung wie auf einem Smartphone kann beginnen. Das Surfen im Netz somit auf der HoloLens deutlich einfacher möglich.

Die Microsoft HoloLens bietet allerdings im Vergleich zu anderen Geräten mit echten Touch-Displays die Möglichkeit, 3D-Objekte virtuell darzustellen. Auch zur Herstellung von 3D-Objekten ist MRTouch geeignet, wie das Unternehmen im Video demonstriert.

Laut Microsofts Evaluierung erkennt MRTouch 97,5 Prozent aller Eingaben mit einer durchschnittlichen Abweichung von 5,4 Millimetern. Somit ist die Erkennung durchaus vergleichbar mit heutigen Touchscreens.

Nachlese: HoloLens Verkaufszahlen bekanntgegeben


via mspu

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Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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Platsch
2 Jahre her

Die Möglichkeiten sind ja eher eindimensional.

hi950
Reply to  Platsch
2 Jahre her

Wie im Video gezeigt, umfassen die Möglichkeiten zweidimensionale 10 Finger Multi-Touch Gesten auf jeder planen Fläche mit gängigen UWP Apps wie auf Tablet/Convertible PCs aber ohne jegliche Peripherie im realen 3 Dimensionalen Raum, sowie die Kombination mit bisherigen räumlichen Gesten der HoloLense Bedienung z.B. Bei Zeichenprogrammen für 3D Konstruktionen.