Hardware

Apple-Manager bezeichnet Touchscreen-Laptops als „Experimente“

Im Zuge der WWDC, der großen Entwickler-Messe von Apple, präsentierte das Unternehmen kürzlich iOS 12, macOS mojave und watchOS 5. Der Konzern aus Cupertino teilte zudem auch mit, dass man daran arbeite, iOS-Apps für macOS portierbar zu machen. Ausgerechnet jenes Unternehmen, das sich in den letzten Jahren stets abwertend zur Idee der Windows Universal App Plattform geäußert hatte, setzt nun ein sehr ähnliches Konzept in die Tat um.

Die WWDC ist traditionell eine reine Software-Konferenz, jedoch präsentierte Apple dort regelmäßig auch neue MacBooks. Nicht in diesem Jahr. Dass man iPad-Apps auf die MacBooks bringen will, scheint allerdings sehr darauf hinzuweisen, dass ein Touchscreen-MacBook kommt. Dies dementiert Apples Senior Vice President für Software Entwicklung Craig Federighi allerdings vehement.

Touchscreen-Laptops sind Experimente

Im Interview mit WIRED erklärt der Apple-Manager, dass er Touchscreens auf PCs einfach nicht mag und, dass er das wahrscheinlich auch nie tun wird. „Wir denken, dass die Ergonomie der Nutzung eines Macs darin besteht, dass die Hände auf einer Fläche fliegen und das Heben des Arms, um das Display zu stupsen, eine ziemlich ermüdende Sache ist.“, erklärt der Manager. Er denkt zudem auch, dass aktuelle Touchscreen-Laptops auf dem Markt nicht wirklich überzeugend sind. Der Apple-Manager bezeichnete die Geräte als „Experimente“.

Es wäre allerdings nicht das erste Mal, dass der Konzern sich durch die eigenen Produkte widerspricht. Steve Jobs hatte stets die Einfachheit von Produkt-Lineups gefordert und doch gibt es heute drei verschiedene iPhones. Apple-Chef Tim Cook bezeichnete das Surface Pro als eine Kombination aus Kühlschrank und Toastern, die niemand brauche und doch hat man drei Jahre danach mit dem iPad Pro ebenfalls ein Convertible auf den Markt gebracht. Die „Universal Mac Apps“ könnten nur ein erster Schritt in Richtung Touchscreen-Laptops von Apple sein.

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Quelle: WIRED

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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