
Heuete vor 7 Jahren starb der Apple-Mitbegründer Steve Jobs. Der Konzern aus Kalifornien ist nach wie vor bekannt für sein strikt abgeschlossenes Hard- und Software-Ökosystem. Apple will das gesamte Benutzererlebnis des Anwenders kontrollieren und verschließt sich daher oftmals gegen Technologien oder Funktionen, die laut Meinung des Konzerns diese Experience stören.
Das ist eben die Philosophie von Apple. So operiert der Konzern und basierend auf den Stimmen vieler zufriedener Kunden scheint dieses Konzept offenbar gut zu funktionieren. Der Konzern trifft allerdings oftmals auch Entscheidungen, die in Augen vieler Nutzer nicht nur konsumentenfeindlich, sondern womit der Hersteller rein auf den eigenen Profit Rücksicht nimmt.
Apple untersagt Reparatur von Display, Tastatur, Touchpad, TouchID, …
Eine Mischung aus Profitgier und der Kontrolle des Benutzererlebnisses könnte auch für die Implementierung des T2-Chips in den neuen MacBooks verantwortlich sein. Dieser proprietäre Chip kontrolliert nämlich, wann Hardware-Komponenten an einem MacBook oder iMac Pro geändert wurden. Wurde bei einer MacBook-Reparatur ein Display, Logic Board, die Tastatur, das Touchpad, interne Gehäusekomponenten oder das TouchID-Board getauscht, so muss eine spezielle Software auf dem MacBook ausgeführt werden.
Diese Software wird „AST 2 System Configuration Suite“ genannt und steht nur Apple und seinen Partnern zur Verfügung. Apple schreibt in einem internen Dokument, dass eine MacBook-Reparatur so lange nicht abgeschlossen ist bis diese Software auf dem Gerät ausgeführt wurde. Passiert dies nicht, resultiert dies in einem „inoperativen System“, heißt es in den Dokumenten.
Das bedeutet im Endeffekt, dass Apple die Reparatur durch inoffizielle Stellen oder durch Nutzer auf diese Weise vollständig untersagt. Wer MacBook-Reparaturen selbst durchführt und beispielsweise das Display erfolgreich austauscht, bei dem sorgt Apple dafür, dass das Gerät weiter defekt bleibt.
via MacRumors


Irgendwo ist das auch verständlich. Apple möchte eben nicht Geräte reparieren, welche schon bereits durch Laien kaputtrepariert worden sind.
Man schließt halt zu Microsoft auf, mit dem Surface Laptop haben die ja schon bewiesen, wie man Geräte reparaturfreundlich gestaltet. ?
Reperatur unfreundlich ist bei der Geräteklasse nicht unüblich, sollte natürlich auch verbessert werden aber das hier geht nochmal zwei Schritte weiter.
In der Überschrift fehlt ein Buchstabe. Herzliche Grüße vom Bodensee.
Ist das legal? ?
Ja, das ist ja schön, also dann doch lieber MS und alles selbst reparieren, oder zur Not auch mal den Android reparieren