Windows 10 kann defekte Updates automatisch deinstallieren

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Windows 10 kann defekte Updates automatisch deinstallieren, wenn das Betriebssystem im Anschluss an ein Update nicht mehr starten will. In Situationen, wo ein Update für einen Bluescreen beim Start, einen Reboot-Loop oder regelmäßig in die Wiederherstellung wechselt, wird das Betriebssystem das zuletzt installierte Update selbsttätig deinstallieren.

Grundsätzlich installiert Windows 10 automatisch die Patch Dienstag-Updates für seine Nutzer. Diese bringen einmal monatlich die wichtigsten Fehlerbehebungen sowie Sicherheitsverbesserungen mit. In der Vergangenheit haben vor allem Fälle mit Windows 7 gezeigt, dass die rechtzeitige Update-Installation vor ganzen Ransomware-Epidemien schützen kann.

Es läuft allerdings nicht immer alles korrekt, wie einerseits das Windows 10 Oktober 2018 Update eindrucksvoll demonstrierte, andererseits sorgte auch ein kürzlich ausgerolltes kumulatives Update für Windows 10 für Performance-Probleme beim Gaming.

Aus diesem Grund gibt es in Windows 10 jetzt einen intelligenten Wiederherstellungsmechanismus, welcher Updates automatisch deinstallieren kann. Im Anschluss auf diese Deinstallation wird den Nutzern eine Benachrichtigung angezeigt, dass kürzliche Updates deinstalliert wurden, um das Gerät von Fehlern beim Start zu befreien.

Nachfolgend werden diese Updates dann für 30 Tage nicht mehr auf dem betroffenen Rechner heruntergeladen. In der Zwischenzeit kümmert sich Microsoft um die Lösung des Problems und kann bei schwerwiegenden Fehlern die Update-Blockade auch verlängern, falls notwendig.

Erfahrenere Nutzer, die möglicherweise die Gründe für die fehlerhafte Installation kennen, können die Updates aber weiterhin manuell installieren, indem sie die Update-Pakete über den Microsoft Update Catalog herunterladen.


Via WindowsLatest

Über den Autor

22 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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