Microsoft untersucht Explorer-Fehler im November 2019 Update

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Das Windows 10 November 2019 Update war ein kleinerer Release, der allerdings durchaus Neuerungen mitbrachte. Eine davon war die neue Windows Explorer-Suche.

Die Suche im Windows Explorer wird dadurch grundlegend verbessert, doch es gibt ein großes Problem: Durch den Rollout hat sich auch ein Bug in die Explorer-Suche eingeschlichen, den Microsoft weiterhin nicht behoben hat. Einerseits ist kein Rechtsklick möglich im Suchfenster, andererseits lässt sich die Suche oftmals gar nicht öffnen. Im Anschluss daran hängt sich der Windows Explorer auf, was im Alltag definitiv sehr ärgerlich sein kann. Der Fehler tritt bei relativ vielen Nutzern auf und selbst wir konnten ihn bereits reproduzieren.

Microsoft arbeitet bereits an der Lösung des Problems und hat in Insider Builds zu Windows 10 20H1 eine behobene Version des Explorers bereitgestellt. Obwohl man den Bugfix längst hätte zurückportieren können, betrachtet Microsoft die dysfunktionale Windows Explorer-Suche nicht als einen kritischen Bug. Deshalb hatte man über die Weihnachtsfeiertage kein Delta-Update für die Nutzer ausgerollt.

Der Januar-Patchday ist am 14.1.2020 und bis dahin könnte es sich durchaus ausgehen, dass Microsoft den Bugfix zurückportiert. Im Regelfall lässt sich Microsoft allerdings mehr Zeit, sodass wir eher mit einem Delta-Update Ende Januar und einem Rollout erst im Februar rechnen. Damit hätte Microsoft ein schwerwiegendes Problem, das man mit dem November 2019 Update verursacht hat, mehr als drei Monate später behoben.

Über den Autor

23 Jahre alt, Redakteur bei WindowsArea.de, Windows Insider MVP.

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