
Microsoft soll aktuell an einem All-in-One PC für die Surface-Reihe arbeiten und wurde Berichten zufolge von Insidern als elegant, wie ein Möbelstück beschrieben. Entsprechend wird wild spekuliert, dass Microsoft an einem Möbelstück arbeitet, das als spiritueller Nachfolger des PixelSense erscheinen soll.
Ein Unternehmen hat nun gezeigt, dass es nicht bei dieser wilden Spekulation bleiben muss, sondern durchaus Realität werden kann. Kineti hat nämlich kürzlich mit dem „la Table“ einen Wohnzimmertisch präsentiert mit einem 42-Zoll großen Touchscreen. Tatsächlich ist das Produkt eine Mischung aus einem simplen Designer-Couchtisch und einem riesigen All-in-One PC. Technisch gesehen sind keine Überraschungen dabei: Der PC wird betrieben von einem aktuellen Intel Core i5-Prozessor, dem 8 Gigabyte DDR3-Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Als Speicher gibt es eine 120 Gigabyte große SSD und die einzige Anschlussmöglichkeit ist ein USB 3.0 Port. Das Display ist hardwaremäßig noch die spannendste Komponente, denn das 42-Zoll große Panel löst mit FullHD, sprich 1920 x 1080 Pixel auf und unterstützt 12 Touchpunkte.
Der Tisch selbst weist ansonsten ein sehr feines Design auf und so gibt es an jener Seite, die vom Nutzer weggerichtet ist, eine sehr schöne Front aus Holz. Davon würde der Tisch selbst allerdings nicht stehen können, daher gibt es innen noch einen dunkelgrauen Standfuß.
Vergleichsweise günstig

Insgesamt ist es ein sehr schönes Produkt und der Preis in Höhe von genau 4997 Euro klingt zwar auf der ersten Blick etwas hoch, ist aber bei genauerer Betrachtung durchaus fair. Die Hardware kann man zwar selbst sicherlich für etwa 1000 Euro zusammenbauen inkl. Display und den PC. Ein erfahrener Tischler könnte daraufhin daraus auch ein schönes Möbelstück kreieren und man käme insgesamt vermutlich günstiger durch.
Die Gerätekategorie „Couchtisch mit Windows 10“ ist nun dank dieses Produktes vorhanden, aber es ist nicht das erste Produkt, das einen 40-Zoll Touchscreen mit einem PC und vier Standfüßen kombiniert. Wir selbst durften beispielsweise das Kapsch Interactive 40 unter die Lupe nehmen, welches weit nicht so schön aussieht und eher für Warteräume für größere Unternehmen gedacht ist. Dieses kostete aber etwa 12.000 Euro und ist von der Hardware durchaus vergleichbar. Preislich ist daher der Kineti la Table gar nicht so hoch angesiedelt, wie ein Blick auf die Hardware vermuten lässt.
Ob das Produkt am Ende dieses Geld wert ist, muss der jeweilige potenzielle Käufer für sich selbst entscheiden. Das Produkt bietet zwar einige eigene Software-Lösungen, aber über die Problematik, dass Windows 10 für diese Bedienung nicht optimiert ist, lässt sich auch in einem schönem Marketing-Video nicht hinwegtäuschen. So können zwar zwei Nutzer gleichzeitig mit dem Gerät interagieren, allerdings nur innerhalb einer Anwendung. Zwei Anwendungen in der Split View-Ansicht können nämlich unter Windows 10 nicht gleichzeitig verwendet werden.
Quelle: kineti


Jetzt mal abgesehen davon, ob ein Tisch-PC sinnvoll ist, wobei ich ganz ehrlich sagen muss, wenn das Ding erschwinglich ist und technisch etwas weiter, wie ich gleich erläutere, würde ich mir so einen Tisch zulegen.
Aber ich würde glaube ich auf die Größe vom Bildschirm mit in diesem Fall „nur“ 1920 x 1080 Pixel mit dem Pixelbrei der sich da ergeben wird verrückt werden. An sich ist das ja ne satte Auflösung, aber heutzutage, wenn jeder von Handy’s, Laptop’s etc. mit mitunter 300dpi bei größeren und knapp 600dpi bei Handy’s verwöhnt ist, (Ich komm schon nicht mehr auf die knapp 100dpi von meinem normalem Bildschirm klar), wird sich doch jeder einig sein, der da mal davor saß, dass das Bild einfach nur Pixelmatsch ist. Das sind nur grob 52 DPI, viel zu wenig dafür…
Außerdem schaut mir die Software von Kineti jetzt auch nicht all zu gut aus. Funktional kann ich die schlecht bewerten, aber optisch hässlich und die Eingabe scheint jetzt auch nicht so der Brüller zu sein, sieht aus als hätten die bei der Oberfläche, vorallem im Video bei Minute 0:23, das Design von der aller ersten Demo der MetroUI von Windows 8 aus der Entwicklung oder so.
Wären diese Probleme weg, fänd ich das Ding super 🙂
Praktisch oder nicht. Das ist die Zukunft. Wenn irgendwann mal die Technik soweit ist, dass man das Bild einfach ins Tischglas projezieren kann, wird sowas auch Verbreitung finden. Ich würds kaufen.
Aber ich würde mir auch einen vernetzten Kühlschrank kaufen, der mir sagt, dass mein Bier zur Neige geht und eine Kaffemaschiene, die ich per App vom Bett aus steuern kann mit dem integrierten Touchdisplay in meinem Nachttisch 🙂
Nur aufstehen muss ich leider selbst noch 🙁
Interessant, jedoch 1 Sache würd mich stören am Tisch: das Kabel! Müsste man schon irgendwie in den Boden integrieren o.Ä.
Ich stelle mir das Kippen für Skype auch doof bzw. unpraktisch vor. Da ist ein Surface Hub irgendwie interessanter für mich…
Unnötige Spielerei die ich mehr als unpraktisch finde.
Auf diesem Tisch kann man ja nichts stellen weil dann der Bildschirm verdeckt wird und das Teil kann nichts was man mit einem Tablet nicht viel bequemer erledigen könnte.
Das sehe ich auch so 🙂
Geil! Das muss ich haben!
Wer Lust am Basteln hat, kann sowas auch günstiger nachbauen – war mein Weihnachtsfeiertage-Projekt und passt wunderbar ins Wohnzimmer. 🙂
http://www.table-touch.com/index.htm
Die Rubrik, was man damit alles machen kann, fehlt leider noch.. Würde mich sehr interessieren ?
Die Rubrik kommt noch, bin aber aktuell noch nicht dazu gekommen zu schreiben – aber typische use-cases:
– Streaming von Filmen mit Wireless Adapter auf den Fernseher.
– einfach bisschen zocken – bsp. „Hill Climb Race“ macht wahnsinnig Spaß auf dem Ding
– Gerät mittels Bluetooth mit dem Bose Soundlink Mini verbinden, Spotify auf den Tisch und die Musik für die Party ist gesichert incl. jeder sucht sich einfach direkt was drauf aus
– Fotos anschauen
So grob aktuell die Themen, die mit dem Ding Spaß machen – natürlich Spielerei, geb ich ja auch offen zu (kann die meisten Sachen auch mit Tablets oder so machen), aber trotzdem immer wieder schön mit dem Ding vor der Nase
Solange man das Gerät nicht anwinkeln kann, so dass es zum Nutzer geneigt ist, ist es total wertlos. 42 Zoll ist zu groß, als dass man sich auf der Couch sitzend bequem darüber beugen kann, erst recht für längere Anwendungen. Es muss also schon noch einiges passieren, bis es nicht mehr nur für Angeber geeignet ist.
Der Preis ist meiner Meinung nach auch nicht annähernd angemessen, auch dann nicht, wenn es schon andere Geräte gibt, die teurer sind. Ist zumindest meine Meinung.
Im Video bei 1:33min sieht man es im 45 Grad Winkel. Sieht nur bisschen umständlich aus ?
Die haben den Tisch nur auf die Holzfront gekippt und dann 180Grad gedreht glaube ich. Weil dann der Stahlfuss oben zu sehenst.
Ich stimm dir im Punkt zu groß zu. Was den Preis für den Tisch angeht, find ich diesen doch recht günstig. Es heißt immer : Die Masse macht den Preis.
Von dem her. Es ist neu und es ist „Design“, zwei Kriterien die den Preis eigentlich in die 5-Stelligen Bereiche bringen würden.
Ist wahrscheinlich alles Ansichtssache. ☺
Vermutlich
Der Tisch i s t neigbar.
Das Ding auf die Seite zu kippen ist nicht meine Vorstellung von neigbar. ?
Ich bin ja wirklich technikbegesitert und verwende Windows 10 auf nem Laptop, Surface und Handy, aber man kann es auch irgendwo mal übertreiben. Was kommt als nächstes? Die smarte Klobürste mit Windows 10. Wenn die Menschen im alltag mal etwas smarter werden würde wäre ich viel dankbarer…
Das ist schon ziemlich cool, vom couchtisch zum tv Gerät streamen ?
Jo aber da würde auch ein eingelassener, schicker 10″ reichen.
Jupp die Idee ist gar nicht so dumm wie am Anfang meint. Die Umsetzung wiederum..
Ne es kommt der mit Windows 10 gesteuerte „Wärmeklobrille“. Niemals mehr kalte Klobrillen am Morgen.
Wo soll sas nur mit den Universal Apps hinführen 😀 Sind die dann für den Hintern?
Frauen werden begeistert sein von SEINER Vorstellung von Romantik… Klobrille oben lassen hat ungefähr den gleichen Effekt
Wie schließt du bitte von Klobürste auf Romantik? Irgendwas ist da glaube ich falsch verdrahtet bei dir 😀