Redstone 2 Builds: Wird es langsam Zeit für den Release Preview Ring?

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Zahlreiche Windows 10-Nutzer sind in den Tagen vor Erscheinen des Anniversary Updates in einen Windows Insider-Ring gewechselt. Dort bekommen sie das bis dato beinahe fertiggestellte Anniversary Update etwas früher mitsamt all seiner Funktionen. Wirklich etwas zu befürchten gab es dabei nicht, immerhin waren die meisten Fehler beseitigt und jene, die sich Tage zuvor noch in den Builds befanden, betrafen entweder nur Entwickler oder Nutzer von asiatischen Schriftsätzen.

Im Fast Ring hat man derzeit eine Build, die im Grunde genauso stabil ist, wie ein reguläres Update für Windows 10 Mobile. Schwerwiegende Fehler sind nicht bekannt, vereinzelt gibt es bei manchen Nutzern Probleme, welche sich aber oftmals durch eine Wiederherstellung beheben lassen. Die Entwicklung von Windows 10 schreitet allerdings mit hoher Geschwindigkeit voran und Microsoft will womöglich bereits in dieser Woche die erste Redstone 2 Build für Windows Insider im Fast Ring veröffentlichen.

Dass die Buildnummer vermutlich auf über 14900 springen wird, ist bereits ein Indiz dafür, wie viel sich in so kurzer Zeit verändern wird. Einige Neuerungen dürften in den ersten Fast Ring-Builds bereits enthalten sein, jedoch ist es ein Irrtum zu glauben, dass auch Zeit gewesen wäre, etwaige Fehler zu beseitigen, die im Zuge der Implementierung entstanden sind. In Wahrheit sind die Gründe für gewisse Fehler am Beginn der Entwicklung irrelevant. Entsprechend instabil werden die Systeme mit einer Fast Ring-Build laufen. Abstürze, disfunktionale Apps und kurze Akkulaufzeiten können die Folgen sein. Das alles ist Teil des Insider Programms.

Leider vergessen dies zu viele Nutzer, weswegen wir bereits heute daran erinnern wollen: Wer sein Smartphone oder Notebook täglich in Gebrauch hat und darauf angewiesen ist, dass es rund um die Uhr gut funktioniert, der sollte sich langsam aus dem Windows Insider-Programm zurückziehen. Für neugierige Nutzer, die nicht zu viel riskieren wollen, gibt es schließlich auch den Release Preview Ring. Das Insider Programm ist für Tester gedacht, die mit Fehlern und Schwierigkeiten leben können.

Es kommt immer wieder vor, dass Nutzer kein Verständnis für gewisse Fehler haben, beispielsweise, wenn plötzlich die WLAN-Hotspots nicht funktionieren obwohl Microsoft in diesem Bereich keine Änderungen vorgenommen hat. Ob der Fehler aber mit einer Neuerung oder Verbesserung zusammenhängt oder nicht, ist dabei völlig irrelevant. Der Fehler ist da und wer sie vermeiden will, muss kein Windows Insider sein.

Wellen der Unzufriedenheit

Wer die Windows-Community kennt, dem dürfte bereits aufgefallen sein, dass vor allem in Zeiten der Entwicklung eines neuen Updates sehr viele Nutzer unzufrieden mit dem System sind. Seit der Einführung des Insider-Programms ist oftmals Kritik zu hören an der gesamten Plattform, jedoch vermehrt dann, wenn sich die Insider Builds im Fast Ring in einem Zustand befinden, der sie für die Öffentlichkeit kaum zumutbar macht. Wenn der Release naht, wie bislang im Juli 2015, November 2015 und nun im August 2016, so findet man wesentlich weniger negative Kritik an der Plattform im Netz.

Darunter leidet nicht nur Microsofts Image bei den Fans, die teils deswegen aus dem Fast Ring auf eine andere Plattform umsteigen, sondern auch viele App-Entwickler bekommen dies mit. Wenn Anwendungen aufgrund eines Problems mit dem System nicht starten, gibt es negative Bewertungen. Oftmals können die Entwickler nichts dafür.

Als Insider Verantwortung übernehmen

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Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Windows Insider sich ihrer Position bewusst werden. Sie sind nicht Nutzer zweiter Klasse, wie es manche gerne formulieren, sondern schlichtweg freiwillige Tester. Dass uns Microsoft überhaupt diese Möglichkeit einräumt, zeugt davon, dass man der eigenen Community so weit vertraut, dies auch selbst zu wissen.

Keiner ist gezwungen Teil des Insider-Programms zu sein und wer die Updates früher erhalten will, sollte sich überlegen, ob der Release Preview Ring nicht womöglich die vernünftigere Wahl wäre bevor man sich selbst Stress macht mit den vielen Fehlern, die auf einen zukommen.

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