Windows 10

Microsoft erweitert Prozessor-Unterstützung für Windows 10 IoT

Windows 10 IoT unterstützt mittlerweile nicht nur spezielle IoT-Chips, sondern auch zahlreiche CPUs, welche im Consumer-Bereich sehr weit verbreitet sind. Von mobilen Intel-Prozessoren, anfangen beim Intel Atom bis hin zur Core i-Reihe, über aktuelle Chips von Qualcomm, von Snapdragon 212 bis zum Snapdragon 835, wird so gut wie alles unterstützt.

Bislang hatte Microsoft auf den eigenen Support-Seiten stets über sämtliche Modelle informiert, welche kompatibel sind. Nachdem diese Liste nun aber sehr stark gewachsen ist und sogar Intels Desktop-Prozessoren unterstützt, hat man stattdessen nur noch eine Seite mit den Mindestanforderungen veröffentlicht.

Darauf informiert Microsoft nur noch, welche Anforderungen die Chips mindestens erfüllen müssen, um mit Windows 10 IoT laufen zu können. Diese Mindestanforderungen haben wir im Folgenden für euch eingefügt:

  • x86/x64 Prozessoren/SoC:
    • 400 MHz oder schneller
    • kompatibel mit dem x86 oder x64 Befehlssatz
    • unterstützt PAE, NX nd SSE2
    • unterstützt CMPXchg16b, LAHF/SAHF und PrefetchW für 64-bit Installationen
  • ARM SoCs:
    • kompatibel mit dem ARMv7 Befehlssatz

Die Liste der bislang unterstützten Prozessoren hat Microsoft unter einem eigenen Link versteckt, wo allerdings seit der Build-Konferenz trotz neuer Geräte keine neuen Chips hinzugekommen sind. Im Zuge der Build-Entwicklerkonferenz zeigte Microsoft ein POS-Smartphone mit Windows 10 IoT und Qualcomm Snapdragon 835-Prozessor sowie auch einen eigenen Esstisch mit Windows 10, welcher für Restaurants gedacht ist.


Quelle: Microsoft

"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."

2 Kommentare

  1. IoT ist eigentlich nichts anderes als Windows 10 Mobile vom Grundgerüst her.
    Hoffe das bald alle „Phone“ Oberflächen in Windows 10 ARM einfließen werden.
    Aber die Anforderungen und Leistung macht mir noch sorgen.

    Es werden Anfangs nur High End Geräte möglich sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert