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Microsoft will mit Ford, Intel und Nvidia am „Android der selbstfahrenden Autos“ arbeiten

Zahlreiche Hersteller kämpfen momentan um die Vorherrschaft in der Auto-Industrie und während es mittelfristig um die Vormacht beim Infotainment-System geht, wollen Software- und Hardware-Anbieter ihre Lösungen in der nächsten Generation der selbstfahrenden Autos sehen.

Hierzu zählt natürlich auch Microsoft. Das Unternehmen arbeitet bereits in Partnerschaft mit BMW, Volvo, Toyota und vielen anderen Autoherstellern, um die eigenen Dienste ins Auto zu bringen. Dafür steht den Autobauern die Microsoft Connected Vehicle Platform zur Verfügung, womit sich Office oder Cortana ins Auto integrieren lassen.

Apollo: Das Android für selbstfahrende Autos

Langfristig will Microsoft darum kämpfen, die Infrastruktur für selbstfahrende Autos anzubieten, weswegen man nun eine neue Partnerschaft mit dem chinesischen Software-Konzern eingegangen ist. Man will gemeinsam an einer Plattform für selbstfahrende Autos arbeiten, welche sich Apollo nennen wird. Allzu viele Details gibt es bislang dazu nicht, jedoch soll die Apollo-Plattform laut Baidu COO Qi Lu „das Android der selbstfahrenden Autoindustrie“ werden, „nur offener und leistungsfähiger.“ Mit von der Partie sind der US-amerikanische Autobauer Ford sowie Intel und Nvidia. Auch Bosch, Continental und ZTE sind bereits Partner der Apollo-Allianz. Der COO von Baidu war übrigens einst Manager bei Microsoft, weswegen diese Partnerschaft wohl zustande kommen konnte.

Allzu viele Details zur Plattform und auch dieser Partnerschaft zwischen dem Autohersteller Ford, dem chinesischen Software-Konzern sowie Intel und Nvidia gibt es bislang nicht.

Bis Ende 2017 – Selbstfahrende Autos in Städten

Die Roadmap von Apollo ist jedenfalls sehr ambitioniert und demnach will die Allianz bis Ende dieses Jahres die selbstfahrenden Systeme entsprechend optimiert haben, dass Fahrzeuge bereits autonom in einfacheren städtischen Bedingungen das Steuer übernehmen können. Bis Ende 2020 sollen die Systeme dann vollständig ausgebaut sein, sodass die Fahrzeuge auch auf offenen Straßen und Autobahnen selbst fahren können.

Diese Zusammenfassung klingt allerdings wesentlich einfacher als es in Wahrheit sein wird, denn bevor diese Plattform überhaupt an den Start gehen kann, muss noch eine Menge Arbeit erledigt werden. Es ist jedoch sehr vielversprechend, dass Microsoft in diesem Bereich neue Allianzen knüpft, denn für das Cloud-Geschäft werden langfristig selbstfahrende Autos immer relevanter.


Quelle: TC

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"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."
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