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Trekstor WinPhone 5.0 – Darum kommt es nicht auf den Markt

Trekstor hatte am eigenen IFA-Stand in Berlin das Trekstor WinPhone 5.0 vorgezeigt und auch wir waren etwas überrascht, dass es dieses Gerät noch gab. Wir haben auf dem Stand einige Minuten lang damit rumgespielt bis ein Mitarbeiter auf uns zu kam und einige unserer Fragen beantwortete.

Trekstor WinPhone 5.0 – Hands-On Video

Das sagte Trekstor letzte Woche

Von diesem Mitarbeiter hieß es im Gespräch, dass das Trekstor WinPhone 5.0 unter 300 Euro kosten wird, sollte es denn in den regulären Handel kommen. Es sollte nämlich lediglich für Geschäftskunden vermarktet werden, ließ man uns wissen. Wir fragten den Mitarbeiter während des Gesprächs auch, ob er „zitierfähig“ sei. So nennen es Journalisten, wenn es ihnen gestattet ist, die Informationen, die sie von dieser Person erhalten haben, auch in einem Artikel wiederzugeben. „Zitierfähig“ für Microsoft wäre beispielsweise Satya Nadella oder ein Pressesprecher, allerdings nicht ein Mitarbeiter einer externen PR-Agentur. Der Trekstor-Mitarbeiter bejahte lachend mit einem „sonst würde ich Ihnen das nicht erzählen.“

Heute Früh erreichte uns von Trekstor eine Mail, in der das Unternehmen die Aussage zurückgerufen hat. Während unseres Streams haben wir diese neuen Informationen bereits mit unseren Zusehern geteilt und nun gibt es das auch in schriftlicher Form. Konkret hieß es:“

„Es ist eine Entwicklung unter anderem für den B2B-Sektor, so dass bei entsprechender Nachfrage schnell produziert werden könnte.“

Es kommt nicht, außer…

Konkret kann man das Gerät also als ein Konzept abtun, das Trekstor seinen Partnern präsentiert. Da steckt allerdings etwas mehr dahinter. Wie auch Wileyfox hatte Trekstor bevor man dieses Smartphone überhaupt geplant hat bereits einen Kunden im Sinn, für den das Trekstor WinPhone 5.0 geplant war. Da dieser Kunde allerdings kurzfristig abgesprungen ist, steht Trekstor nun mit dem Smartphone da und hat keinen Kunden. Sollte sich ein oder mehrere Kunden finden, der Trekstor einige Tausend Stück abnehmen, wird der Hersteller das Smartphone natürlich in Produktion schicken. Das ist auch genau das, was aus dem Zitat aus der uns geschickten Mail ausgelesen werden kann.

"Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken."

19 Kommentare

  1. Ich verstehe Trekstore nicht, das Alcatel Smartphone ist in England nach wenigen Tagen ausverkauft gewesen, bei MS war es im Store auch einige Tage nicht verfügbar, es gibt also einen Markt!

  2. Aus ökonomischer Sicht interessant ist ja, dass es sich offensichtlich gelohnt hätte, ein neues Smartphone zu entwickeln und zu produzieren, um zunächst nur einen Kunden zu bedienen (auch wenn er groß sein mag).
    Ein weiterer Beweis, was B2B für eine wichtige Sparte ist. Wenn Msft es schaffen würde Unternehmen davon zu überzeugen: „WinPhone ist sicherer und besser in die Unternehmensinfrastruktur (eigene UnternehmensApps usw.) zu integrieren, aber hey sorry, Snapchat ist eben nicht dabei“, dann wäre alles nicht so hoffnungslos.

  3. Bin geneigt zu sagen, das war klar.
    Hätte geholfen, mit W10m noch eine Weile durchzuhalte. Vor allem für jemanden, der ein (neues) Ersatzgerät sucht.
    Aber wieder einmal nur so eine halbherzige Sache ?

  4. Moin,
    ich bin da vielleicht zuviel Laie, aber warum kann man nicht einfach ein Gerät bauen, das für unterschiedliche Betriebssystemen geeignet ist. Wer mag, installiert den Androiden, oder aber Windows. Geht doch bei PCs und Notebooks auch, mit Linux und Windows. Könnten dazu bitte Experten mal etwas sagen?
    Herzlichen Dank.

    1. Da sich hier kaum ein Experte finden wir probiere ich mich, glaube es war MSFT die das letztens mal begründeten. Zusammengefasst: ARM ist stromsparend und durch die hardwarenahe Programmierung leistungsfähig… Aber dadurch auch extrem anfällig. Jede Änderung muss auf jeder einzelnen Hardware angepasst werden oder es läuft nicht bzw. nicht rund. Hätte sich x86/64/wtf durchgesetzt wären echte Windows-Smartphones bereits Realität, nur hat Intel vor Jahren das Handtuch geworfen und AMD war nie beteiligt.

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